-->
10.08.2015 | (rsn) - Die Nacht vor der letzten Etappe war leider relativ laut, da ein Alleinunterhalter mit seinem Programm das gesamte Hotel beschallt hat. Schließlich hat er wohl gegen ein Uhr in der Nacht den Saal endlich leer gespielt, sodass wir in Ruhe schlafen konnten...
Der Start der letzten Etappe über 133 Kilometer war direkt an einer großen Stierkampf-Arena in der Nähe von Lissabon. Zuvort haben wir noch einige Autogrammwünsche erfüllt und es uns in der Fahrer-Lounge gemütlich gemacht.
Wie bei der Tour de France wurde das Rennen als „Tour d’Honneur“ begonnen, so dass die Wertungstrikot-Träger für die verschiedenen Fotos posieren konnten. Da es mit Temperaturen von über 40°C wieder extrem heiß war, habe ich bereits nach 20 Kilometern zum ersten Mal Flaschen geholt. Dabei hat mir unser Teamchef Monni (Florian Monreal, d. Red) auch direkt sein Smartphone in die Hand gedrückt, um im Feld mit den anderen Kuota-Lotto Fahrern und dem Gelben Trikot ein paar Selfies zu schießen.
Nach 40 entspannten und unterhaltsamen Kilometern gab es die erste Attacke von zwei Portugiesen. Ich machte mich allein auf die Verfolgung, aber kurz nachdem ich die beiden eingeholt hatte, waren wir bereits wieder gestellt. Nach mehreren Folgeattacken konnten sich drei Fahrer etwas deutlicher lösen. Als das ganze Feld an einer Verkehrsteilung links fuhr, scherte ich nach rechts aus und setze dem Trio nach. Als die Straße wieder zusammen lief, hatte ich bereits einen guten Abstand zum Feld, und nachdem ich die Lücke nach vorne geschlossen hatten, waren wir zu viert auch schon aus der Sichtweite unserer Verfolger.
Schnell konnten wir einen Vorsprung von eineinhalb Minuten herausfahren und mit diesem Vorsprung auch als erste auf den Schlusskurs im Herzen Lissabons einbiegen, der sechsmal zu befahren war. Die Stimmung war grandios und ich persönlich habe bisher nur bei meinem Heimrennen - dem Münsterland-Giro – mehr Gänsehaut gehabt.
Zwei Runden vor Schluss musste ich der Hitze und dem kräftezehrenden Zeitfahren am Vortag Tribut zollen, und meine Fluchtgefährten und ich wurden nacheinander eingeholt. Die letzten Kilometer bin ich dann in meinem eigenen Tempo zu Ende gefahren. Chris konnte noch ins Finale eingreifen und einen guten 19. Platz herausfahren.
Nach über 1.600 Kilometern und 25.000 Höhenmetern in elf Tagen sind wir nun erschöpft, aber glücklich in Lissabon angekommen. Unsere Betreuer haben einen fantastischen Job gemacht, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte!
Am nächsten Wochenende habe ich rennfrei und freue mich schon auf die Hochzeit meines ehemaligen Teamkollegen Michael Kurth. Bevor es Mittwoch wieder ins Büro geht, wo mehrere Studenten mit Fragen zu ihren Bachelor- und Masterarbeiten auf mich warten, steht am Montag die Heimreise an. Nach zwei turbulenten Wochen freue ich mich auf daheim.
Ich hoffe, dass ich euch den Rennzirkus bei der Volta a Portugal etwas näher bringen konnte!
Bis bald!
Euer Daniel
(rsn) - Freitagabend ging ich früh ins Bett, damit ich ausgeruht in das Einzelzeitfahren starten konnte, für das ich in den letzten Tagen versucht hatte, so viel Kraft wie möglich zu sparen. Nach e
(rsn) - Den drei Kilometer langen Transfer zum Start konnten wir heute (Freitag, d. Red) gemütlich mit dem Rad bewältigen und hatten somit Gelegenheit, uns noch etwas die Beine nach den Strapazen vo
(rsn) - Wie erwartet, wurde es heute kein leichter Tag, da die Königsetappe über 172 Kilometer anstand. Nach dem Ruhetag ging es gut gelaunt in den Startort, wo wir noch Zeit für einen Espresso hat
(rsn) - Nach den ersten sieben Renntagen hatten wir heute (Mittwoch, d. Red) unseren verdienten Ruhetag, den jeder nach einem ausgiebigen Frühstück relativ frei gestalten konnte. Ich habe mich da
(rsn) - Die ersten sieben Renntage liegen nun hinter uns und Max (Walscheid, d. red) und ich haben es geschafft sieben Tage entweder Flip-Flops oder Radschuhe zu tragen! Vergangene Nacht war nicht
(rsn) - Heute Morgen (Montag, d. Red) fiel mir das Aufstehen aufgrund der Prellungen und Schürfwunden etwas schwer. Glücklicherweise hatten wir von unserem 5-Sterne Hotel nur einen sechs Kilomete
(rsn) - Dass es heute (Sonntag, d. Red.) kein leichter Tag werden würde, war bereits beim Blick auf das Höhenprofil klar, das mit vier Bergwertungen und knapp 4.000 Höhenmetern gespickt war. Aber f
(rsn) -So sehen in Portugal also „Flachetappen“ aus. Bei der Besprechung heute Morgen hatten wir noch Hoffnung auf einen Massensprint, da 2 der 3 Bergwertungen auf den ersten 40km lagen und es
(rsn) - Nachdem Max und mein Wecker aufgrund der späten Startzeit wieder erst um 8:30 klingelte, was ich von zuhause nicht so häufig gewohnt bin, gab es erstmal ein ausgiebiges Frühstück. Reis und
(rsn) - Heute (Donnerstag, d. Red) wurde es bei rund 35 Grad zum ersten Mal ernst. Die Etappe führte über 200 Kilometer und 3.000 Höhenmetern, einschließlich je einer Bergwertung der 3. und 2. Kat
(rsn) - Nach der langen Reise gestern konnten wir heute etwas ausschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns noch einmal etwas die Beine locker gefahren und dabei das Zeitfahrmaterial getestet. Dabei
(rsn) - In den kommenden beiden Wochen werde ich euch täglich von der Tour of Portugal (UCI 2.1) berichten und so hoffentlich einen spannenden Einblick hinter die Kulissen bei einer 12-tägigen Rundf
(rsn) – Mit einem vierten Sieg am Sonntag könnte Mathieu van der Poel alleiniger Rekordhalter der Flandern-Rundfahrt werden. Doch diese Marke steht nicht im Fokus des Niederländers, der als Titelv
(rsn) – In den vergangenen Jahren zählte Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) in schöner Regelmäßigkeit zu den Top-Favoriten der Flandern-Rundfahrt. Doch ausgerechnet beim wichtigsten belgisch
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Die Bilder gingen vor einem Monat um die Welt: Ein neunjähriges Mädchen erklomm auf ihrem Rennrad vor dem Omloop Nieuwsblad die Mauer von Geraardsbergen, bejubelt von vielen tausend Zuscha
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zw�
(rsn) – Nach der Tour de France und dem Giro d’Italia hat nun auch die dritte Grand Tour des Rennkalenders ihre Team-Selektion präsentiert. Bei der 80. Vuelta a Espana (23. August – 14. Septemb
(rsn) – Vor fünf Jahren schnürte Carina Schrempf (Fenix – Deceuninck) noch ihre Laufschuhe. Erst eine Fußverletzung brachte sie dann dem Radsport näher - dass sie sich aber wenig später mit d
(rsn) – Neben Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) wird auch Biniam Girmay (Intermarché – Wanty) am 13. April sein Debüt bei Paris-Roubaix sein Debüt bei Paris-Roubaix geben. Nachdem der S
(rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) ist beim E3 Saxo Classic nicht nur mit seinem souveränen Sieg, sondern auch mit seinem Material aufgefallen. Der Niederländer war dort mit einem u
(rsn) - Am Wochenende startet die Rad-Bundesliga 2025. Während für die Männer bereits am Samstag beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen der Startschuss fällt, kämpfen die Frau
(rsn) – Seit Jahr und Tag ist Oudenaarde das Zentrum der Flandern-Rundfahrt der Frauen. Auch die 22. Ausgabe des Rennens startet hier, seit 2012 befindet sich hier zudem in der Minderbroedersstraat
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
Das Angebot von radsport-news.com wird mit Werbung finanziert. Wenn Sie einen Adblocker verwenden, entgehen uns die Einnahmen, die wir benötigen, um das Angebot in diesem Umfang anzubieten.
Sie unterützen uns mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft. radsport-news.com wird Ihnen bis zum 1.1.2018 werbefrei angezeigt.
GIRO D´ITALIA 2025
TOUR DE FRANCE 2025
VUELTA A ESPAÑA 2025
RENNERGEBNISSE
PROFI-TEAMS
PROFI-FAHRER