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Der zweite Platz ging an den Belgier Arnaud de Lie (Lotto), der sich vor Paul Magnier (Soudal - Quick-Step) behauptete. Alles weitere zum Rennen gibt es bei Radsport-News.com
Mit zehn Sekunden Vorsprung geht das Trio auf den letzten Kilometer. Das wird doch reichen. Hinten wird der Sprint lanciert. Da greift Townsend an - und fliegt dem Ziel entgegen. Er gewinnt um eine Radlänge vor dem heran jagenden Feld.
Jetzt scheint sich das Blatt doch noch zu wenden . Nur noch 10 Sekunden für die Ausreißer, doch in einem ganz leichten Anstieg platzt der Zug im Feld plötzlich auf. Erneut ist für einen Moment das Tempo raus.
Intermarché - Wanty steigt mit in die Nachführarbeit nach. 20 Sekunden beträgt die Lücke noch immer. Und das Trio arbeitet prima zusammen. Noch 5000 Meter bis zum Ziel.
Jetzt führt Alpecin - Deceuninck energisch nach. Das könnte trotzdem reichen für das Trio. Noch immer sollen sie 25 Sekunden Vorsprung haben.
Marius Mayrhofer (Tudor) probierte es mit einem Solo, wurde unter dem Tempodiktat von Alpecin und Uno X aber nach kurzer Zeit gestellt.
Wie schon bei der vorherigen Waseberg-Passage nehmen die Verfolger raus, weil sie sich nicht einig sind. Dadurch können sich die drei verbliebenen Ausreißer vorn behaupten. Sie haben aber nur noch 18 Sekunden Vorsprung.
Erneut probiert es Vacek, an seinem Hinterrad klebt Burgos-Sieger Isaac Del Torro (UAE - Emirates - XRG). Doch auch Jean-Paul Magnier (Sudal - Quick-Step) ist noch dran. Und die Lücke zu den nächsten Verfolgern ist gering.
Decathlon - Ag2r hat die Schlagzahl mächtig erhöht. Nur noch 50 Sekunden liegen zwischen Spitze und Feld, und es geht letztmals den Waseberg hinauf. De Pooter muss vorn abreißen lassen.
Bereits beendet ist die Tschechien-Rundfahrt. Dort hat ein junger Deutscher einen richtig starken Auftritt hingelegt.
Hinten fehlt es derzeit etwas an Entschlossenheit. Das Quartett baut wieder auf 1:15 Minuten aus, nachdem es zwischenzeitlich schon nur noch 60 Sekunden an Vorsprung waren. 18 Kilometer liegen vor den Fahrern, es geht gleich in den Waseberg. Zum letzten Mal am heutigen Tag.
Es hat sich eine etwa 25 Mann starke Verfolgergruppe gebildet. Doch da war keine Einigkeit drin - und so können nun weitere Fahrer aufschließen. Auch Jacobs ist wieder von seinen Fluchtkollegen eingeholt worden.
Jacobs lässt seine drei Fluchtgefährten stehen. Er hat nun 1:40 Minuten Vorsprung aufs Pulk. Da geht gerade im Anstieg die Post ab. Vacek attackiert und tut ein kleines Loch auf. Derweil muss Pascal Ackermann (Israel - PremierTech) abreißen lassen.
Sie sind zum vierten Mal im Anstieg zum Waseberg. 700 Meter lang und im Durchschnitt 10 Prozent steil ist dieses Hindernis. Maximal geht es aber mit 20 Prozent hinauf.
Christophe Laporte (Visma - Lease a Bike) macht das Tempo im Feld. Demnach fühlt sich Wout Van Aert wohl gut. Der Abstand zur Spitze ist auf knapp zwei Minuten geschrumpft.
De Pooter, Townsend, Oliveira und Jacobs büßen nun etwas an Terrain ein. 2:20 Minuten sind vom Vorsprung des Quartetts noch übrig. Wesentlich enger ging es im Finale der Tour de Romandie der Frauen zu. Da ging es auf der letzten Etappe um Sekunden.
Philipsen befindet sich wieder weit hinten in der Hauptgruppe. EF Education - EasyPost übernimmt die Kontrolle. Und Phil Bauhaus ist wieder zurück im Feld.
Nach wie vor Soudal - Quick-Step an der Spitze des Pelotons. Dahinter befinden sich mehrere Fahrer von EF Education - EasyPost). Die vier Ausreißer schlagen sich derzeit wirklich gut - der Abstand bleibt stabil bei etwa 3:05 Minuten.
Der Vorsprung des Quartetts ist wieder auf gut drei Minuten angewachsen. Bauhaus setzt das Rennen allein fort. Aber ob der wieder zurück zur Spitze kommt, ist fraglich.
Phil Bauhaus (Bahrain - Victorious) und Toon Aerts (Lotto) sind gestürzt. Mit Bauhaus ist damit ein weiterer Podestanwärter wohl raus aus dem Rennen.
Zum zweiten und vorletzten Mal passiert die Kopfgruppe den Zielstrich an der Mönckebergstraße. Es verbleiben noch 51 Kilometer - und zweimal müssen die Jungs hoch zum Waseberg.
Das Team Soudal - Quick-Step spannt sich nun vor das Peloton. Das bedeutet, dass die Kilometer für die Spitzengruppe gezählt sind. Binnen kurzer Zeit ist der Abstand auf 2:10 Minuten zusammengeschmolzen.
Von hinten versuchen weitere Fahrer, zu den Verfolgern aufzuschließen. Doch das führt nur dazu, dass die fünf Mann wieder eingeholt werden. Damit haben wir wieder vier Spitzenfahrer und dahinter ein jagendes Feld. Und der Abstand beträgt derzeit 2:45 Minuten.
Auch Damien Touzé (Cofidis) ist Teil der fünfköpfigen Verfolgergruppe. Der Vorsprung zum Hauptfeld beträgt aber nur 17 Sekunden. Die Kopfgruppe hat noch drei Minuten zu dem Quintett.
Eine Gruppe mit Toon Aerts (Ineos - Grenadiers), Fred Wright (Bahrain - Victorious), Jonas Abrahamsen (Uno X Mobility) und Mathias Vacek (Lidl - Trek) hat sich vom Rest des Feldes abgesetzt.
Jonathan Milan (Lidl - Trek) muss im Waseberg reißen lassen. Der Top-Sprinter aus Italien wird heute demnach nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen können.
Defekt bei Stan Van Ticht (Alpecin - Deceuninck) mitten im Waseberg. Da wird er es schwer haben, wieder nach vorn zu kommen. Denn das Rennen wird jetzt nicht mehr langsam.
Für das Quartett geht es nun zum dritten Mal den Waseberg hinauf. Townsend an der Spitze. An dem steilen Hügel ist das Zuschauerspalier dicht gepackt. Wie jedes Jahr bei den Cyclassics.
Es hat sich eine kleine Gruppe vom Pulk gelöst. Aber der Abstand ist gering. Das dürfte gleich wieder zusammenlaufen. Und genau das passiert gerade. Aufgrund des hohen Tempos ist der Abstand zwischen Spitze und Feld auf vier Minuten geschrumpft.
Giacomo Nizzolo (Q 36.5) wird heute wohl keine Rolle im Finale spielen. Der Italiener befindet sich ganz weit hinten, derzeit an vorletzter Position. Und er muss um den Anschluss ans Feld kämpfen. Nur Haoyu Su (XDS - Astana) befindet sich noch hinter Nizzolo.
Das Feld kommt mit 4:30 Minuten Rückstand über die Kuppe. Die Equipe XDS - Astana erhöht sofort danach das Tempo. Das wirkt nun schon recht entschlossen. Cees Bol und Davide Ballerini dürften ihre Spitzenleute sein.
Oliveira führt die Ausreißer über die Bergwertung. Zweiter war De Pooter vor Jacobs und Townsend.
Mit 4:40 Minuten Vorsprung geht das Spitzen-Quartett in den Waseberg. Es folgt ja eine zweite Passage noch bevor es wieder zur Mönckebergstraße geht. Und das Gleiche Menü wird auf der Schlussrunde angerichtet sein.
Auch Visma - Lease a Bike zeigt sich nun mit allen Mann vorn im Feld. Daneben rollt der Zug von Uno X - Mobility. Und daneben jeweils ein Zug von XDS - Astana, Lidl - Trek und Red Bull - Bora - hansgrohe.
Einmal haben die Fahrer den Waseberg bereits unter die Räder genommen. Wir befinden uns in der Anfahrt zur zweiten von fünf Passagen. Der Abstand zwischen Spitze und Feld beträgt 5:10 Minuten. Jasper Philipsen (Alpecin - Deceuninck) befindet sich am Teamwagen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass diese Equipe heute eher auf Kadern Groves setzt. Denn gleich könnte es durchaus einen Riss im Feld geben, und da muss man eigentlich vorn sein.
Jayco - AlUla ist mit in die Tempoarbeit des Pulks eingestiegen. Das Team dürfte heute auf Max Wahlscheid setzen. Allerdings heißt es ja, dass es die Sprinter diesmal schwerer haben als in der jüngeren Vergangenheit.
Der Weg zum Ziel ist noch weit. Da lohnt sich ein kurzes Studium unserer Sonderseite zu den ADAC Cyclassics.
Tim Declerq ist der Lidl - Trek-Fahrer, der die Nachführarbeit verrichtet. Er war ja lange bei den unterschiedlichen Quick-Step-Formationen für das Einholen von Ausreißern zuständig. Heute macht er seine Arbeit bei bestem Wetter.
Auf dem Weg entlang der Alster baut das Quartett auf 5:20 Minuten aus.
Die Ausreißer haben sich kurz nach dem Start aus dem Peloton abgesetzt. Der Abstand wuchs bald auf gut fünf Minuten an. Hinten machen die Teams Lidl - Treck, Soudal - Quick-Step und Alpecin - Deceuninck) Tempo.
Johan Jacobs (Groupama - FDJ), Nelson Oliveira (Movistar), Rory Townsend (Q 36.5) und Dries De Pooter Intermarché - Wanty) sind die Ausreißer des Tages. Aktuell hat dieses Quartett 5:05 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld. Vor wenigen Minuten hat die Fluchtgruppe erstmals die Ziellinie auf der Mönckebergstraße passiert.
Der berüchtigte Waseberg wird diesmal fünfmal überfahren. Da wird es bis zu 20 Prozent steil - und spätestens bei den letzten beiden Überquerungen wird das Feld zu einer Gruppe ausgedünnt werden. Nur die Leute mit guten Beinen schaffen es auf die technische Abfahrt und den Hochgeschwindigkeits-Kurs hin zum Ziel auf der Mönckebergstraße. Das alles verspricht Radsport vom Feinsten. Unser Ticket beginnt um 14.30 Uhr. Die Zielankunft ist für circa 16.30 Uhr berechnet. Bis dahin gibt es hier alle Informationen auf www.radsport-news.com.
Der Gipfel der Sprinter in Hamburg verspricht wieder mal jede Menge Spannung. Der Gewinner des Grünen Trikots der Tour de France, Jonathan Milan, steht ebenso in der Startliste wie Jasper Philipsen, der jenes Jersey bis zu seinem sturzbedingten Aus bei der großen Schleife getragen hatte. Hinzu kommt Wout Van Aert, der auf spektakuläre A(e)rt die Schlussetappe der Tour gewann. Und dann wäre da noch Biniam Girmay, der das Grüne Trikot im Vorjahr mit nach Hause nahm. Die deutsche Fraktion ist mit Phil Bauhaus, Pascal Ackermann und Max Walscheid auch bestens vertreten. Nicht zu vergessen die Puncheure wie Kasper Asgreen und Nils Politt. Also wer gewinnt das Ding? Es läuft auf ein hochdramatisches Finale hinaus.