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19.12.2013 | (rsn) – Die Rückkehr in seine Schweizer Heimat hat Martin Elmiger (IAM) einen zweiten Frühling beschert. In der abgelaufenen Saison war der 35-Jährige so erfolgreich wie lange nicht mehr und konnte insgesamt 18 Top Ten-Ergebnisse einfahren, darunter auch zwei Siege.
„Ich bin sehr zufrieden mit dem ganzen Jahr. Das neue Team macht viel Spaß und gibt zusätzlich Motivation. Besonders in der zweiten Saisonhälfte lief fast alles gut“, bilanzierte Elmiger gegenüber radsport-news.com.
Da konnte der Routinier nicht nur den Auftakt der Tour du Limousin gewinnen, sondern auch die dadurch eroberte Gesamtführung bis zum Schluss verteidigen. Es war Elmigers erster Rundfahrtsieg seit 2010, als er die Vier Tage von Dünkirchen gewann.
„Das war eine tolle Woche, die Mannschaft hat alles gegeben, um mich in der Führung zu halten“, lobte der Schweizer seine Teamkollegen. Aber auch bei der Tour of Britain im September legte er einen starken Auftritt hin. Auf gleich fünf Etappen – vom Zeitfahren bis zur Bergankunft – konnte sich der IAM-Kapitän unter den besten Acht platzieren und wurde dafür mit Rang zwei im Gesamtklassement hinter Bradley Wiggins belohnt. „In Großbritannien konnte ich auf jedem Terrain vorne mitfahren“, stellte Elmiger zurecht fest.
Doch auch in der ersten Jahreshälfte waren die Ergebnisse des Routiniers nicht zu verachten. Bei der Katar- und Oman-Rundfahrt verpasste er als Etappenzweiter und –dritter den ersten Saisonsieg jeweils nur knapp. Die Bayern-Rundfahrt schloss Elmiger auf Rang neun ab und bei den Schweizer Meisterschaften wurde er sowohl im Straßenrennen als auch im Zeitfahren Zweiter.
Enttäuschend verlief nur die Schlussphase der Saison, als Elmiger sich beim WM-Straßenrennen in Florenz auf regennasser Straße bei einem Sturz das Schlüsselbein brach. Diese Verletzung ist mittlerweile aber vollständig kuriert, so dass er optimistisch auf sein zweites Jahr bei IAM blickt.
„Ich möchte mich bei den Frühjahrsklassikern von meiner stärksten Seite zeigen und danach bei der Tour de Suisse und der Tour de France – vorausgesetzt, wir stehen am Start – einen Etappensieg erringen“, kündigte der in der Vergangenheit häufig von Verletzungen geplagte Elmiger selbstbewusst an.
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