--> -->
06.05.2011 | (rsn) - 23 Teams nehmen am Samstag den 94. Giro d`Italia in Angriff.
Radsport News stellt in einer vierteiligen Serie die wichtigsten Fahrer
der einzelnen Mannschaften vor und erläutert deren Ziele.
Teil 2:
Euskaltel: In der Vergangenheit trat das baskische Team zumeist mit einer B-Mannschaft in Italien an und fuhr eher uninspiriert Rennen. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Mit Igor Anton hat Euskaltel einen starken Kletterer im Aufgebot, der im Hochgebirge den ersten Giro-Etappenerfolg der Teamgeschichte einfahren könnte. Aber auch im Endklassement ist der 28-Jahre alte Anton, der im Vorjahr nach schwerem Sturz die Spanien-Rundfahrt im Roten Trikot des Gesamtführenden aufgeben musste, ein Kandidat für eine Spitzenplatzierung. Mit Mikel Nieve steht dem Kapitän ein kletterstarken Fahrer zur Seite, der zudem als Ausreißer einen Etappensieg auf schwerem Gelände einfahren kann - bei der vergangenen Vuelta gelang ihm das. Der Rest des Teams wird für Anton schuften. Einen Sprinter hat die Teamleitung nicht nominiert.
Farnese Vini: Nachdem die Teamleitung auf eine Nominierung des Sprintertalents Andrea Guardini verzichtet hat – nicht zu verwechseln mit dessen 12 Jahre älteren Teamkollegen Leonardo Giordani, der beim Giro am Start steht - ruhen die Hoffnungen beim italienischen Zweitdivisionär auf dem italienischen Meister Giovanni Visconti und Sprinter Oscar Gatto. Während Visconti als Ausreißer auf mittelschwerem Gelände, aber auch im Sprint aus kleineren Gruppen heraus zum Erfolg kommen kann, wird sich Gatto im Massensprint versuchen. Die Chancen auf einen Etappenerfolg sind für den ehemaligen Gerolsteiner-Profi allerdings begrenzt. Der 42-jährige Andrea Noé ist der Senior im Giro-Peloton, auch Luca Mazzanti (37) ist bereits über seinen Zenit heraus, könnte aber als Ausreißer noch einen letzten großen Erfolg einheimsen. Nicht unterschätzen solte man Nachwuchsfahrer Matteo Rabottini. Der 23-Jährige ließ zuletzt bei der Türkei-Rundfahrt mit einem Etappensieg aufhorchen.
Garmin-Cervelo: Mit Tyler Farrar stellt das US-Team einen der Topsprinter des diesjährigen Giro. Allerdings werden sich dem 26-Jährigen nur wenige Gelegenheiten auf ein Erfolgserlebnis bieten. Farrars aktuelle Form lässt nicht auf eine Wiederholung der zwei Etappensiege aus dem Vorjahr schließen. Bei der Türkei-Rundfahrt wurde der US-Amerikaner in den Sprints abgehängt, Farras letzter Sieg liegt zudembereits zwei Monate zurück. Mit Brett Lancaster, Matthew Wilson und Murilo Fischer kann der Garmin-Kapitän allerdings auf einen starken Sprinterzug setzen. In der Gesamtwertung hofft die Teamleitung auf den französischen Neuzugang Christophe Le Mevel, der 2009 seine Rundfahrerqualitäten als Zehnter der Tour de France bewies. Gleiches könnte dem 30-Jährigen nun auch in Italien glücken. Ansonsten wird Garmin versuchen, das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt für sich zu entscheiden und zumindest für einen Tag das Rosa Trikot zu holen. Während der Schotte David Millar ein Anwärter auf den Zeitfahrsieg am Schlusstag ist, kann man dem Australier Cameron Meyer, Gewinner der Tour Down Under 2011, einen erfolgreichen Tag in einer Fluchtgruppe zutrauen.
Geox-TMC: Nach der Nicht-Berücksichtigung für die Tour de France ist der Giro d`Italia einer der großen Saisonhöhepunkte des spanischen Rennstalls. Der Zweidivisionär vertraut vor allem auf den Russen Denis Mentschow, der vor zwei Jahren den Giro gewinnen konnte. Eine Wiederholung dieses Coups scheint angesichts der starken Konkurrenz unwahrscheinlich. Im Kampf um das Podium wird der 33-Jährige Mentschow allerdings eine entscheidende Rolle spielen. Sein spanischer Teamkollege Carlos Sastre, der als Co-Kapitän ins Rennen geht, ist mit seinen mittlerweile 36 Jahren wohl über seinen Zenit hinaus. Ein vorderer Platz in der Gesamtwertung scheint unwahrscheinlich, dafür könnte sich der Toursieger von 2008 mit einem erfolgreichen Angriff in den Bergen schadlos halten. Auch die anderen Geox-Fahrer haben alle ihre Stärken bergauf, so dass Mentschow und Sastre auf wertvolle Unterstützung im Hochgebirge rechnen können. Einen endschnellen Mann oder einen aussichtsreichen Akteur für einen Ausreißversuch auf flacheren Etappen findet man im Aufgebot allerdings nicht.
HTC-Highroad: Obwohl der Giro alles andere als sprinterfreundlich ist, hat das US-Team sein Aufgebot um Sprinter Mark Cavendish herum zusammengestellt. Der Brite, noch lange nicht in Topform, ist dennoch einer der großen Favoriten bei der zu erwartenden Handvoll an Sprintankünften. Mit Lars Bak, Frantisek Rabon, Alex Rasmussen und vor allem mit seinem bewährten Anfahrer Mark Renshaw weiß der Cavendish ein starkes Team hinter sich. Auf Gesamtwertung fährt der Italiener Marco Pinotti, der alles daran setzen wird, seinen neunten Gesamtrang aus dem Vorjahr zu wiederholen. Gute Chancen hat das HTC-Highroad sowohl im Mannschaftszeitfahren zum Auftakt, als auch im abschließenden Einzelzeitfahren in Mailand. Der Italeinische zeitfahrmeister Pinotti, Rabon aber auch der Erfurter Patrick Gretsch zählen zu den heißen Sieg-Anwärtern.
Katjuscha: Mit Danilo Di Luca hat der russische Rennstall einen ehemaligen Giro-Sieger im Aufgebot. Allerdings wird sich der Italiener, der nach Ablauf seiner Dopingsperre noch ein ganzes Stück von seiner Bestform entfernt ist, auf Etappenankünfte auf anspruchsvollem Terrain, vor allem aber auf Helferdienste für seinen Teamkollegen Joaquin Rodriguez beschränken. Der Spanier peilt den Gesamtsieg an. Seine Kletterfähigkeiten und Rodriguez' Auftritte bei den Ardennenklassikern lassen auf einen erfolgreiche Giro schließen. Gegen Alberto Contador oder Vincenzo Nibali wird es für den über drei Wochen zumeist eher unbeständig fahrenden Rodriguez allerdings sehr schwer werden. Ein Etappensieg im Hochgebirge ist dem 31-Jährigen allemal zuzutrauen. Das Team wurde komplett auf Rodriguez ausgerichtet, auf die Nominierung eines Sprinters verzichtete die Teamleitung. Für einen erfolgreichen Fluchtversuch kommt dagegen der Russe Pavel Brutt, 2008 bereits Giro-Etappensieger, in Frage.
(rsn/dpa) – Angelo Zomegnan wird nach sieben Jahren als Renndirektor des Giro d’Italia abgelöst. Der 56 Jahre alte Italiener soll künftig eine Aufgabe im Organisationsteam der für die 2013 in F
Mailand (dpa/rsn) - Falsche Hymne für Alberto Contador (Saxo Bank-SunGard): Bei der Siegerehrung für den Gewinner des Giro d`Italia in Mailand spielten die Veranstalter anstelle der spanischen Nat
Berlin (dpa) - Außerhalb Spaniens rümpft so mancher die Nase. Aber rund um den Giro d`Italia und in seinem Heimatland wird Alberto Contador als "Conquistador2 - so das Veranstalter-Blatt Gazzetta d
(rsn) – Alberto Contador (Saxo Bank) hat zum zweiten Mal nach 2008 den Giro d`Italia gewonnen. Der umstrittene Madrilene ließ es im abschließenden Einzelzeitfahren von Mailand über 26 Kilometer l
(rsn) – Während der Kampf um das Rosa Trikot, das Alberto Contador (Saxo Bank) inne hat, längst entschieden ist, sind die Platzierungen zwei und drei noch völlig offen. Der zweite Platz könnte i
(rsn) – Vasil Kiryienka (Movistar) hat seinen auf der 20. Etappe errungenen Solo-Sieg beim Giro d`Italia seinem vergangene Woche bei einem Unfall verstorbenen spanischen Teamkollegen Xavier Tondo ge
(rsn/dpa/sid) - Der Weißrusse Vasyl Kiryienka (Movistar) hat die letzte schwere Bergetappe des Giro d`Italia gewonnen. Als einzig verbliebener Fahrer einer ursprünglich 13 Fahrer starken Spitzengrud
(rsn) – Nach seinem bereits starken 18. Platz im Vorjahr, schickt sich der Niederländer Steven Kruijswijk (Rabobank) an, den diesjährigen Giro d`Italia in den Top Ten zu beenden. Zwei Etappen vor
(rsn) – Seit dem Jahr 2000 ist Paolo Tiralongo Radprofi. In den vergangenen zwölf Jahren machte sich der Italiener vor allem einen Namen als treuer Helfer im Hochgebirge. Kapitäne wie Francesco Ca
Macugnaga (dpa) - Tiralongo Sieger von Contadors GnadenRadprofi Paolo Tiralongo (Astana) gewann die vorletzte Bergetappe des 94. Giro d`Italia. Der Italiener siegte nach 209 Kilometern in Macugnaga au
San Pellegrino (dpa/rsn) - In der Mineralwasserstadt San Pellegrino hat sich Eros Capecchi über seinen ersten Etappensieg beim Giro d`Italia gefreut. Gleichzeitig war es auf dem 18. Teilstück der er
(rsn) - Giovanni Visconti teilte auf der 17. Giro-Etappe nicht nur im Finale kräftig aus, sondern auch anschließend am Mikrofon. Nach seinen Schubsern im Zielsprint gegen Landsmann Diego Ulissi (Lam
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus