--> -->
21.07.2025 | (rsn) – Die vierte Austragung der Tour de France Femmes avec Zwift führt vom 26. Juli bis 3. August 2025 über 1.168,6 Kilometer von Vannes in der Bretagne bis nach Chatel in den Alpen und bleibt ausschließlich auf französischem Boden. Erstmals seit der Einführung des Rennens im Jahr 2022 umfasst die Frauen-Tour neun Etappen. Ein Einzel- oder Mannschaftszeitfahren steht diesmal nicht im Programm.
Entschieden wird die Rundfahrt voraussichtlich auf den letzten beiden Teilstücken mit einer Bergankunft am Col de la Madeleine und einer ebenfalls sehr schweren Schlussetappe über den Col de Joux-Plane ins Skigebiet Les Portes du Soleil und die lange, aber nicht sehr steile Steigung hinauf nach Chatel.
Beginnen wird die Frankreich-Rundfahrt der Frauen mit zwei hügeligen Etappen in der Bretagne. Das erste Teilstück endet nach nur 78,8 Kilometern in Plumelec mit drei Runden über die Cote de Cadoual (1,7 km bei 6,2%), wo bei der letzten Passage auch der Zielstrich wartet. Tagsdrauf wird es noch etwas hügeliger und es geht auch dort in Quimper zum Schluss bergan. Auch die 2. Etappe endet mit einem Rundkurs, sodass die Schlussrampe zum Zielstrich zwei Mal erklommen werden muss. Bei der ersten Zielpassage wartet auch der erste Bonus Sprint der Tour Femmes 2025. 2018 gewann dort übrigens Peter Sagan bei der Tour der Männer im Bergaufsprint.
Die Etappen 3 und 4 nach Angers und Poitiers werden dann überwiegend flach und dürften den reinen Sprinterinnen gehören, bevor die 5. Etappe wieder ins hügeligere Terrain führt. Vom Freizeitpark Futuroscope geht es nach Guéret, wo am Ende des mit 165,8 Kilometern längsten Teilstücks der Woche im Finale noch drei kategorisierte Anstiege warten – der letzte davon in Le Maupuy nur sieben Kilometer vor dem Ziel. Die Steigung dort ist 2,8 Kilometer lang und im Schnitt 5,4% steil. Oben wartet ein Bergpreis der 3. Kategorie und auf etwa halber Höhe bereits ein Bonus Sprint.
Mit der 6. Etappe kehrt die Frauen-Tour dorthin zurück, wo sie 2023 begann: Clermont-Ferrand. Von dort geht es durchs Zentralmassiv und über fünf Bergwertungen nach Ambert. Vor allem die zweite Etappenhälfte hat es in sich, mit dem 1.390 Meter hohen Col du Béal (10,2 km bei 5,6% / 1. Kat.), dem 1.236 Meter hohen Col du Chansert (6,3 km bei 5,5% / 2. Kat.) und der Cote de Valcivieres – wo keine Bergwertung, sondern der dritte und letzte Bonus Sprint dieser Tour am Gipfel wartet - im Finale kurz vor dem Zielort Ambert.
Auch das siebte Teilstück ist eine Mittelgebirgsetappe – zunächst völlig flach an der Rhone entlang, dann aber in der zweiten Hälfte umso schwerer. Im Finale geht es über den 8,9 Kilometer langen und im Schnitt 5,4 Prozent steilen Col du Granier (2. Kat.) ins Ziel nach Chambéry.
Die 8. Etappe dann wird zur Königsetappe, wenn auch nur 111,9 Kilometer lang. Gleich nach dem Start geht es über den Col du Plainpalais (13,2 km bei 6,3% / 1. Kat.). Anschließend führt die Strecke an Albertville vorbei ins Maurienne-Tal, wo die brutale Schlusssteigung durch Saint-Francois-Longchamp hinauf auf den 2.000 Meter hohen Col de la Madeleine (18,6 km bei 8,1% / Kat. HC) beginnt. Dort dürfte die Vorentscheidung über den Tour-Sieg fallen, da die Schlussetappe im Finale nicht mehr ganz so schwer ist.
Allerdings hat auch Etappe 9 nochmal einiges zu bieten und wer dort früh schwächelt, könnte haufenweise Zeit verlieren. Denn es geht in der ersten Etappenhälfte des 124,1 Kilometer langen Teilstücks bereits über den extrem schweren Col de Joux-Plane (11,6 km bei 8,5% / Kat. HC) nach Morzine und ins Ski- sowie Mountainbikegebiet Les Portes du Soleil. Von Morzine führt die Strecke in Richtung Genfer See, dann aber biegt sie rechts ab über den Col du Corbier (5,9 km bei 8,5% / 1. Kat.) ins Abondance-Tal und von dort hinauf zum Ziel in Chatel. Die Schlusssteigung zieht sich lang, ist aber nicht besonders steil und auch nicht kategorisiert.
1. Etappe, 26.7.: Vannes – Plumelec (78,8 km)
2. Etappe, 27.7.: Brest – Quimper (110,4 km)
3. Etappe, 28.7.: La Gacilly – Angers (163,5 km)
4. Etappe, 29.7.: Saumur – Poitiers (130,7 km)
5. Etappe, 30.7.: Chasseneuil-du-Poitou (Futuroscope) – Guéret (165,8 km)
6. Etappe, 31.7.: Clermont-Ferrand – Ambert (123,7 km)
7. Etappe, 1.8.: Bourg-en-Bresse – Chambéry (159,7 km)
8. Etappe, 2.8.: Chambéry – Col de la Madeleine (111,9 km)
9. Etappe, 3.8.: Praz-sur-Arly - Chatel (Les Portes du Soleil) (124,1 km)
10.08.2025Koppenburg stimmt in Gewichtsdebatte ein(rsn) - Die Rechnung ist eigentlich einfach. Je weniger Gewicht die Schwerkraft nach unten zieht, desto weniger Kraft braucht man, um es nach oben zu bewegen. Bleibt die Kraft gleich, geht es eben sch
06.08.2025Ferrand-Prévots Toursieg löst Gewichtsdiskussion aus(rsn) – Nach dem Toursieg von Pauline Ferrand-Prévot (Visma – Lease a Bike) wurde viel über das Gewicht der Französin gesprochen. Sie habe nach ihrem Triumph bei Paris-Roubaix (1.WWT) vier bis
05.08.2025Visma an der Spitze der Preisgeldliste der Tour de France Femmes(rsn) – Visma - Lease a Bike um Gesamtsiegerin Pauline Ferrand-Prévot hat bei der Tour de France Femmes das meiste Preisgeld kassiert. Das niederländische Team sammelte an den neun Tagen 76.190 Eu
04.08.2025Vollering: “Will nicht nur Haut und Knochen sein“(rsn) – Quasi federleicht stürmte Pauline Ferrand-Prévot (Visma – Lease a Bike) bei der Tour de France Femmes (2.WWT) mit zwei Etappensiegen zum Gelben Trikot. Wie die 33-jährige Französin ang
04.08.2025Kopecky: “Muss in Ruanda bei 110 Prozent sein“(rsn) – Am Ende der 4. Tour de France Femmes konnte Lotte Kopecky (SD Worx - Protime) doch lächeln – und das, obwohl die mit großen Ambitionen gestartete Weltmeisterin im Verlauf der neun Tage k
04.08.2025“Super happy“: Niewiadoma schafft es noch aufs Tour-Podium (rsn) – Im vergangenen Jahr sorgte Kasia Niewiadoma bei ihrem Team Canyon – SRAM – zondacrypto für grenzenlosen Jubel, als sie am Schlusstag der Tour de France Femmes Demi Vollerings Großangri
03.08.2025Highlight-Video der 9. Etappe der Tour de France Femmes(rsn) – Pauline Ferrand-Prévot (Visma – Lease a Bike) hat auch auf der Schlussetappe der Tour de France Femmes die Konkurrenz dominiert und mit ihrem zweiten Tagessieg in Folge das Gelbe Trikot u
03.08.2025Gigante: “Es wurde ein superschwerer und einsamer Tag“(rsn) – Pauline Ferrand-Prevot (Visma – Lease a Bike) hat die Schlussetappe und die Tour de France Femmes 2025 gewonnen. Die Roubaix-Siegerin verwies gleich zweimal Demi Vollering (FDJ – Suez) a
03.08.2025Ferrand-Prévot gewinnt Finaletappe und macht Tour-Sieg perfekt(rsn) – Die Tränen liefen ihr schon auf den letzten Metern vor der Zielline unter der Brille hervor. Als sie den Strich überquert hatte, gab es kein Halten. Es waren Freudentränen, denn Pauline F
03.08.202511 Sekunden vor Zeitlimit: Dygert durchnässt von Schweiß und Tränen(rsn) – Pauline Ferrand-Prevot (Visma – Lease a Bike) brauchte für die 112 Kilometer der 8. Etappe der Tour de France Femmes von Chambéry hinauf zum Col de la Madeleine 3:47:24 Stunden. 126 weit
03.08.2025Visma kann vor dem Schlusstag noch nicht feiern(rsn) – Die Tour de France Femmes scheint entschieden. Zu dominant war der Auftritt von Pauline Ferrand-Prevot (Visma - Lease a Bike) am Col de la Madeleine während der vorletzten Etappe. 2:37 Min
02.08.2025Aufgelöste Gigante bekam “eine Menge gemeiner Nachrichten“(rsn) – Sie war enttäuscht, sie aber überglücklich. Sarah Gigante (AG Insurance – Soudal) war nach dem Zieleinlauf der 8. Etappe der Tour de France Femmes völlig durcheinander. Sie lachte, sie
29.11.2025Vingegaard über Karriereende: “Vielleicht werde ich Zimmermann“ (rsn) – Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) steht kurz vor seinem 29. Geburtstag – das Karriereende sollte für ihn also noch in weiter Ferne liegen. Dennoch hat sich der Däne bereits mit
29.11.2025Pogacar: Giro und Vuelta sollten Platz im Kalender tauschen (rsn) – Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) hat seit 2019 nicht mehr an der Vuelta a España (2.UWT) teilgenommen – eines der wenigen großen Rennen, die im Palmarès des Dominators noch feh
29.11.2025Die Radsport-News-Jahresrangliste der Männer 2025 (rsn) – Es ist inzwischen RSN-Tradition. Und auch wenn sich mit Christoph Adamietz der Vater der Idee vor einem Jahr aus unserem Autoren-Team verabschiedet hat, so soll diese Tradition fortgesetzt w
29.11.2025Endlich UCI-Rennsieger: Der Knoten platzte in Frankreich (rsn) – Satolas-et-Bonce und Saint-Maurice-L’Exil – zwei Gemeinden im Départmenet Isère in Frankreich mit zusammengenommen rund 9000 Einwohnern. Abgesehen von dieser überschaubaren Personenz
29.11.2025Ein Ausrufezeichen nach schwierigen Monaten (rsn) – Auf das große Ausrufezeichen – beispielsweise in Form eines Gesamtsieges bei der Portugal-Rundfahrt wie vor zwei Jahren – musste Colin Stüssi (Team Vorarlberg) in der zurückliegenden
29.11.2025Multidisziplinäre Punktesammlerinnen von Bräutigam bis Waldhoff (rsn) – 56 Frauen haben mit dem neuen, für beide Geschlechter einheitlichen Punktesystem den Sprung in die RSN-Jahresrangliste 2025 geschafft. Wir stellen sie alle in den letzten Wochen des Jahres
29.11.2025Die Radsport-News-Jahresrangliste der Frauen 2025 (rsn) – Seit dem Jahr 2013 blicken wir am Ende der Straßenradsaison neben der Jahresrangliste der Männer auch auf das Jahr der Frauen mit entsprechendem RSN-Ranking zurück. Berücksichtigt werden
28.11.2025Viviani und Impey als Sportdirektoren zu Ineos (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
28.11.2025Start in Namur, 13 Rennen: Van der Poels Cross-Programm steht (rsn) – Wenn in der Vorbereitung alles wie geplant läuft, wird Mathieu van der Poel ist (Alpecin – Deceuninck) am 14. Dezember in die Cyclocross-Saison 2025/26 einsteigen und beim Weltcup in N
28.11.2025Die Theorie erfolgreich in die Praxis umgesetzt (rsn) – Für Lennart Jasch stellte das Jahr 2025 nichts weniger als eine sportliche Zeitenwende dar. Die Saison war die erste, in der sich der seit kurzem 25-Jährige komplett dem Radsport widmen ko
28.11.2025Tour-Debüt für Unibet? Schlussetappe nach Kubis´ Geschmack (rsn) – Den Unibet - Rose Rockets werden gute Chancen auf die Premiere bei der Tour de France 2026 zugebilligt. Neben der erhöhten sportlichen Qualität des Kaders – neu verpflichtet wurden unter
28.11.2025Sixdays-Legende kehrt zurück: Levy startet in Berlin (rsn) – Rund drei Jahre nach seinem Abschied vom Berliner Sechstagerennen kehrt Maximilian Levy nochmals auf die Bahn zurück. Der gebürtige Berliner wird bei der nunmehr unter dem Namen Sixdays We