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22.09.2022 | (rsn) – Am Freitag beginnen in Wollongong die ersten Straßenrennen der diesjährigen Weltmeisterschaften. Zuerst werden die Junioren um 00:15 Uhr MESZ auf die 135 Kilometer lange Strecke geschickt, die U23 beginnt um 5:00 Uhr ihr 170 Kilometer langes Weltmeisterschaftsrennen. Da auf dem Kurs noch keine großen Rennen ausgetragen worden sind, ist es schwer, ihn richtig einzuschätzen und eindeutige Favoriten zu nennen.
Junioren
Bei den Junioren zeichnen sich viele Fahrer durch ihre Vielseitigkeit aus, insofern lohnt sich ein Blick auf die Weltrangliste, die Emil Herzog anführt. Der Deutsche schob sich durch seine Bronzemedaille im Zeitfahren wieder in die erste Position – und auch auf ihn trifft die Bezeichnung “Allrounder“ zu. Der 17-Jährige ist stark am Berg und explosiv im Sprint – und deshalb einer der großen Medaillenfavoriten. Hinter dem Kapitän, der im Zeitfahren bereits Bronze gewann, klafft im deutschen Team allerdings eine gehörige Lücke, insofern sollte die Taktik so logisch wie ausrechenbar sein: Alle für Herzog!
Anders sieht es bei den Niederländern aus. Max van der Meulen hatte Herzog die Führung in der Weltrangliste durch einfache Punkte bei einer UCI-Rundfahrt in Korea kurzzeitig abgenommen. Der 18-Jährige ist vielleicht der beste Kletterer unter den Junioren, ob der Kurs in Wollongong für ihn schwer genug ist, bleibt aber abzuwarten. Mit dem Weltranglistendritten – ebenfalls begünstigt durch den Ausflug zur demilitarisiserten Zone in Korea – Menno Huising hat Oranje aber auch noch ein weiteres Eisen im Feuer. Mit Mees Vlot und Sjors Lugthart können beide auf sehr starke Helfer bauen.
Gleich fünf potenzielle Medaillenkandidaten bringt Belgien an den Start, darunter mit Vlad van Mechelen einen der sprintstärksten Fahrer. Der 18-Jährige kann aber auch an schweren Hügeln seinen Mann stehen. Gleiches gilt für seine Teamkollegen Duarte Marivoet, Senne Sentjens, Jens Verbrugghe und Maxence Place. Ebenfalls stark besetzt ist das nur dreiköpfige Team der USA. Artem Shmidt und Viggo Moore haben auf höchstem Niveau bewiesen, dass sie um den Sieg mitfahren können.
Wie Herzog wohl auf sich allein gestellt sein werden der Luxemburger Mathieu Kockelmann, der auf Paris-Roubaix-Sieger Niels Michotte an seiner Seite verzichten muss, der Weltranglistenvierte Antonio Morgado aus Portugal, der Norweger Jorgen Nordhagen und Europameister Jan Christen aus der Schweiz. Sollte es zum Sprint einer größeren Gruppe kommen, sind die beiden Esten Romet Pajur und Frank Aron Ragilo zu beachten. Italien und Frankreich präsentieren in der Breite starke Mannschaften ohne erklärte Kapitäne.
U23 Männer
Ähnlich undurchsichtig ist die Favoritenlage in der U23. Bei dem 170 Kilometer langen Rennen sollten aber Fahrer mit vielen Profirennen in den Beinen die besten Chancen haben. Sollte es zu einem Sprint kommen, geht der Sieg nur über den Niederländer Olav Kooij, der mit Casper van Uden einen sprintstarken Helfer an seiner Seite hat. Auch die beiden Groupama-Fahrer Paul Penhoët aus Frankreich und Jensen Plowright aus Australien sind sehr sprintstark. Zudem hoffen Luke Lamperti aus den USA, der Brite Samuel Watson, der Däne Sebastian Kolze und Zeitfahr-Weltmeister Sören Waerenskjold aus Norwegen auf einen Sprint aus einer Gruppe heraus.
In einem schweren Rennen könnten die zwei Fahrer, die vergangenes Jahr bei den Junioren die EM und die WM auf den Positionen eins und zwei abgeschlossen haben, ganz nach vorn stürmen. Junioren-Europameister Romain Grégoire aus Frankreich war vor allem im April und Mai in seiner Altersstufe kaum zu schlagen. Bei Junioren-Weltmeister Per Hagenes Strand wechselten gute und schlechte Tage sich ab, der Norweger gehört dennoch zu den Titelaspiranten.
Ähnliches gilt für Mathias Vacek, der zu Jahresbeginne im Trikot von Gazprom bei der UAE Tour einen WorldTour-Sieg einfahren konnte. Auch der 20-jährige Tscheche will mit der Favoritengruppe ins Ziel kommen und dann seine schnellen Beine sprechen lassen. Bei der EM in Anadia gewann Vacek Silber hinter dem Deutschen Felix Engelhardt, der zwar nicht zu den großen Favoriten gehört, dafür aber Teil eines ausgeglichen und stark besetzten deutschen Teams ist.
Wie bei den Junioren haben die Italiener keinen großen Favoriten am Start, doch bei der Europameisterschaft hinderte sie das nicht daran, durch Davide de Pretto Bronze zu gewinnen und zwei weitere Fahrer unter die besten Sieben zu bringen. Auch in Australien wird das italienische Team sicher eine Rolle spielen. Wie bei den Junioren haben die Luxemburger auch im U23-Rennen Chancen auf Edelmetall, für das Arthur Kluckers sorgen kann.
Die Niederländer können nicht nur im Sprint Gold gewinnen, sondern mit den Zwillingen Mick und Tim van Dijke auch aus Gruppen das Regenbogentrikot erobern. Anders sieht es bei den Belgiern aus, die ohne Thibau Nys mit dem vielseitigen Lennert van Eetvelt nur eine echte Option auf eine Medaille haben. Die Briten haben ein starkes Team am Start, neben dem schnellen Watson wird auch Leo Hayter hoch gehandelt.
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