08.08.2020: Bukovina Resort - Bukowina Tatrzanska (153,0 km)

Live-Ticker Tour de Pologne, 4. Etappe

77 km
153 km
 
+2:22
S.Yates
 
+1:48
Fuglsang
 

Evenepoel
Stand: 13:23
18:57 h
Ich verabschiede mich von der Polenrundfahrt 2020. Mein Kollege Sebastian Lindner übernimmt morgen die Schluss-Etappe. Und hier gibt es alles weitere vom Internationalen Radsport: radsport-news.com | Nachrichten aus dem Profi- und Jedermann-Radsport
18:56 h
Dies ist die neue Gesamtwertung: 1. Evenepoel (DQT)#; 2. Fuglsang (AST) +1:52; 3. Yates (MTS) + 2:28; 4. Majka (BOH) +2:32; 5. Ulissi (UAD) +3:09
18:54 h
Maximilian Schachmann belegte als bester Deutscher Rang 10, sein Rückstand betrug 3:09 Minuten.
18:49 h
Platz fünf belegte Diego Ulissi (UAE) mit 3:06 Minuten Abstand. Carapaz erreicht kurz darauf reichlich geschunden das Ziel.
18:48 h
Majka und Yates sprinten um Rang drei - der Brite gewinnt locker. 2:23 Minuten zurück.
18:48 h
Fuglsang wird Etappenzweiter. Der Abstand beträgt 1:49 Minuten.
18:46 h
Mit der Startnummer 75 - jene von Jakobsen - rollt Evenepoel ins Ziel. Starke Geste, starker Auftritt.
18:44 h
Da wird es auch wieder etwas flacher.
18:44 h
Evenepoel ist auf dem letzten Kilometer.
18:44 h
Majka scheint froh zu sein, dass er bei Yates bleiben kann. Vielleicht hat sich der Pole bei dem vorherigen Anstieg etwas übernommen.
18:43 h
Die Gruppe um Carapaz hat fast 3 Minuten Rückstand. Fuglsang liegt 1:35 Minuten zurück. Ein 20-Jähriger demontiert hier ein Weltklasse-Feld.
18:41 h
2500 Meter bis zum Ziel. Evenepoel zeigt keinerlei Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Das ist eine Demonstration von Stärke.
18:40 h
Fuglsang scheint jetzt aber auch zu resignieren. Er hat nun 1:20 MInuten Rückstand zu Evenepoel.
18:40 h
Yates schließt zu Majka auf, die beiden haben nur wenig Rückstand zu Fuglsang. Das hat einen Grund: Die Abfahrt.
18:38 h
Die letzten 4000 Meter führen hinauf ins Ziel.
18:37 h
Jetzt wird die Straße wieder breiter und weniger schadhaft. Und Fuglsang büßt an Boden ein. Er ist eben kein guter Abfahrer.
18:36 h
Jetzt noch 5000 Meter, die Straße ist miserabel.
18:35 h
Fuglsang kommt auf eine Minute heran. 6000 Meter sind noch zu fahren.
18:34 h
7000 Meter noch, es geht bergab, und dann folgt der Schlussanstieg. Evenepoel hat 1:05 Minuten gut auf Fuglsang.
18:32 h
Majka muss nun einsehen, dass er Fuglsang nicht folgen kann. Aber er muss sich kontrollieren - immerhin winkt der Titel des besten Polen bei seiner Heimatrundfahrt.
18:31 h
Noch 10 Kilometer.
18:30 h
Amtlich ist nun, das Patryk Stosz die Bergwertung dieser Polenrundfahrt gewinnt. Er muss morgen natürlich noch das Ziel erreichen - klar.
18:29 h
Fuglsangs Attacke kam wohl zu spät. Er ist der Stärkste unter allen Verfolgern. Aber das hätte er früher zeigen sollen. Noch immer 1:04 Minuten Rückstand zum Solisten.
18:26 h
Der Astana-Profi reduziert den Abstand auf 1:06 Minuten. Die Gruppe Gelb hat 2:02 Minuten Rückstand.
18:25 h
Fuglsang löst sich von seinen Begleitern. Majka schein wieder aufschließen zu können.
18:25 h
Evenepoel gewinnt den letzten Bergpreis, dort gibt es gleich 20 Punkte. Aber das juckt ihn nicht.
18:24 h
Die Gruppe Carapaz hat schon 2:15 MInuten Rückstand. Der junge Belgier nimmt hier alles auseinander.
18:22 h
14 Kilometer noch. Evenepoel ist am steilsten Stück, 22 Prozent. Und er hat nun 1:18 Minuten Vorsprung.
18:20 h
Carapaz und Co. sind eingeholt. Costa und Schachmann probieren es, aber sie kommen auch nicht weg.
18:20 h
Krass: Evenepoel baut aus auf 1:08 Minuten zu Fuglsang, Majka und Yates. Und das sind alles mehrfache Top-10-Fahrer in den Grand Tours, Yates gewann 2018 die Vuelta.
18:19 h
Carapaz greift zum letzten Mittel - er reißt aus. Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma), Diego Ulissi (UAE) und Quinn Simmons (Trek9 schließen auf.
18:15 h
Auch die ersten Verfolger büßen an Terrain ein. Evenepoel baut auf 50 Sekunden aus.
18:14 h
Dunbar macht die Pace für Carapaz. Doch die Gruppe verliert weiter Boden. 1:35 Minuten sind es nach ganz vorn, 40 Sekunden zum Trio.
18:12 h
Die Gruppe Carapaz hat schon 29 Sekunden Rückstand zu Fuglsang, Majka und Yates.
18:09 h
Jetzt geht es zum vorletzten Anstieg hinauf.
18:08 h
22 Kilometer vor dem Ende hat Evenepoel 53 Sekunden Vorsprung auf das Trio dahinter.
18:07 h
Bevor hier das Finale so richtig eröffnet wird, noch einmal etwas Neues zu dem schlimmen Jakobsen-Sturz: Da ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Meine Meinung das ist, dass die Untersuchung nicht nur das Verhalten von Dylan Groenewegen beinhalten sollte, sondern auch die Streckenführung der 1. Etappe. Jakobsen-Sturz: Staatswanwaltschaft von Katowice ermittelt | radsport-news.com
18:05 h
Sie schauen sich aber wieder gegenseitig an.
18:05 h
Das tun sie auch. 57 Sekunden haben sie Rückstand zum Solisten.
18:04 h
Simon Yates und Fuglsang schließen zu Majka auf. Die müssen jetzt zusammenspannen, wenn sie gewinnen wollen.
18:04 h
Angriff von Raja Majka (Bora-Hansgrohe). 26 Kilometer noch. Es geht gerade ein Stück berghoch.
18:03 h
Totales Durcheinander. Normalerweise war Evenepoeels Angriff 51 Kilometer vorm Ziel reines Harakiri. Aber wenn sie alle gegeneinander fahren, dann kann er damit durchkommen.
18:01 h
Mikel Nieve (Mitchelton) hat sich gemeinsam mit Dunbar gelöst.
17:59 h
Bei den Verfolgern läuft alles wieder zusammen. Die Luft ist raus - und schon hat Evenepoel wieder 55 Sekunden gut.
17:58 h
30 Kilometer sind es noch bis zum Ziel.
17:58 h
Hinten geht eine Attacke. Evenepoel hat noch immer 48 Sekunden.
17:57 h
Nein, da habe ich mich verguckt, das war der Österreichische Meister: Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe).
17:56 h
Simmons ist ein ähnliches Talent wie Evenepoel. Der US-Amerikaner ist sogar erst 19 Jahre alt.
17:55 h
Dunbar und Fuglsang haben sich mit Quinn Simmons (Trek) abgesetzt. Von hinten kommt ein Sunwebber, das ist sicher Kelderman.
17:53 h
Attacke von Fuglsang. Evenepoel hat 54 Sekunden Vorsprung.
17:52 h
Offenbar hat Dunbar grünes Licht bekommen für eine Attacke. Er fährt los, ihm folgt Wilco Kelderman (Sunweb). Doch auch Chaves hat aufgepasst und führt eine Gruppe zu dem Duo.
17:51 h
Dunbar macht das Tempo für Carapaz. Der hat ganz schön heftige Schürfwunden abbekommen bei seinem Sturz. Die Schulter und der Oberschenkel sind betroffen.
17:50 h
Evenepoel hat auf 42 Sekunden ausgebaut. 38 Kilometer bis zum Ziel.
17:49 h
25 Mann befinden sich in der ersten Verfolgergruppe. Unter anderem sind dort Eddie Dunbar, Ion Izagirre, Jakob Fuglsang und Esteban Chaves zu sehen. Auch Carapaz ist dabei. Kamil Malecki, der hier bester polnischer Teilnehmer ist, und Rui Costa befinden sich ebenfalls in der Gruppe.
17:42 h
Evenepoel ist oben und stürzt sich in die Abfahrt.
17:40 h
Im letzten Stück des Anstiegs kommen die Verfolger aber wieder näher. 20 Sekunden hat der 20-Jährige noch an Vorsprung. Er wollte sicher, dass andere mitgehen. Aber da hat Evenepoel Pech: Heutzutage fahren die meisten eher mit dem Rechenschieber.
17:39 h
Evenepoel baut auf 30 Sekunden aus. Der Mann fährt, wie er will. Das erinnert - ohne da jetzt zu große Namen als Parallelen heranziehen zu wollen - an Rennfahrertypen wie Eddy Merckx und Bernard Hinault. Auch ein Claudio Chiapucci oder Richard Virenque waren ähnlich drauf.
17:36 h
Das geht hier jetzt ziemlich heiß her - Evenepoels Attacke an Berg hat das Rennen komplett auf den Kopf gestellt. Der Belgier ist mittlerweile Spitzenreiter der Etappe. Das Feld liegt 20 Sekunden dahinter. Aber das dünnt nun auch brachial aus.
17:34 h
Und jetzt geht Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step) in die Offensive.
17:33 h
Malecki, Haas, Whelan und Harper haben noch 1:20 Minuten Vorsprung.
17:31 h
53 Kilometer sind noch zu fahren. Damit sind 100 Kilometer absolviert.
17:24 h
Simon Yates (Mitchelton-Scott) hat angegriffen.
17:24 h
Obwohl - da habe ich außer Acht gelassen, dass Stosz schon einen gewaltigen Vorsprung hatte. 64 Zähler hat der Nationalfahrer auf dem Konto. Kamil Gradek ist mit 42 Zählern Zweiter. Haas hat jetzt 36 Punkte.
17:21 h
Kurz zuvor hatte Haas die Bergwertung vor Malecki und Harper gewonnen. Der Australier war zuvor bereits hinter Stosz Zweiter gewesen. An der Kletterprämie davor wiederum hatte Harper vor Stosz und Haas gewonnen. Haas hat noch Chancen im Kampf um diese Sonderwertung.
17:18 h
In einer Steigung, die keinen Bergpreis darstellt, hat Stosz Probleme das Tempo seiner Begleiter mitzugehen. Der Pole hatte heute viele Bergpunkte gesammelt.
17:16 h
Parallel zu diesem Rennen nähert sich Milan-San Remo allmählich dem hügligen Finale. Und die heutige Etappe der Tour de l`Ain ist schon durch. Hier ist der Bericht: Tour de l´Ain: Roglic lässt Bernal keine Chance | radsport-news.com
17:14 h
Wegen einer kurzen Tempo-Pause hat die Fluchtgruppe nun wieder 1:30 Minuten Vorsprung.
17:13 h
Ein Teamkollege hat Carapaz mitsamt einigen anderen Gestürzten wieder an den Schluss des Feldes geleitet.
17:12 h
Davon könnten auch die Ausreißer profitieren, weil deren Vorsprung bereits auf unter 40 Sekunden geschrumpft war.
17:11 h
Die Hauptgruppe umfasst noch maximal 70 Mann. Es dürfte nach dem Crash alles wieder zusammenlaufen, allein schon weil der Leader darin verwickelt war.
17:10 h
Der Sturz ereignete sich bei nicht allzu hohem Tempo, es waren mehrere Ineos-Profis betroffen, auch je einer von Deceuninck, Trek, UAE und CCC. Außerdem mussten eine ganze Reihe Fahrer abstoppen.
17:06 h
Richard Carapaz ist gestürzt. Er sitzt wieder auf dem Rad - aber mit zerrissenem Trikot.
17:04 h
Zuerst waren Haas und Whelan kurz nach dem Start ausgebüxt. Die restlichen drei Flüchtlinge stießen einige Kilometer später dazu.
17:02 h
Mitchelton-Scott und Lotto Soudal machen Tempo im Feld.
17:00 h
70 Kilometer vor dem Ziel beträgt der Vorsprung des Quintetts 1:45 Minuten.
16:59 h
Nathan Haas (Cofidis), Chris Harper (Jumbo-Visma), Patry Stosz (Nationalteam Polen), James Whelan (EF) und Kamil Malecki (CCC) sind die Ausreißer des Tages.
09:33 h
Start ist heute erst um 14.50 Uhr. Das Ziel sollen die Fahrer zwischen 18.45 und 19 Uhr erreichen. Guido Scholl begleitet das Rennen ab 17 Uhr im LIVE-Ticker. Hier geht es zum Rennbericht von gestern: Carapaz wiederholt Frascati-Coup und holt die Polen-Pole Position | radsport-news.com
09:31 h
Nach der gestrigen Etappe muss Richard Carapaz (Ineos), der Gesamtführende, als Favorit auf den Tagessieg gehandelt werden. Denn der Ecuadorianer lieferte eine Demonstration der Stärke ab. Aber weiterhin ist auch mit Remco Evenepoel (Deceuninck-Quick Step) zu rechnen, dem im Finale der 3. Etappe ein wenig die Lichter ausgingen, aber noch immer nur 10 Sekunden Rückstand aufweist. Bora-Hansgrohe kann auf die Doppelspitze Maximilian Schachmann/Rafal Majka setzen. Ebenso geht es Mitchelton Scott, das mit Simon Yates und Esteban Chaves zwei Kandidaten bein der Hand hat. Es befinden sich aber insgesamt noch 36 Fahrer innerhalb von 10 Sekunden - darunter Granaten wie Jakob Fuglsang (Astana) und Wilco Kelderman (Sunweb).
09:26 h
Willkommen zur Königsetappe der Polenrundfahrt 2020. 153 Kilometer müssen heute absolviert werden. Die Profis gehen auf einen Rundkurs zwischen Bukovina Resort und Bukowina Tatrzanska, der zwei Berge der ersten Kategorie aufweist. Beide male geht es fast hoch bis auf 1000 Meter. Sechs Bergwertungen der 1. Kategorie sind somit zu bewältigen. Und dann wäre da noch der Schlussanstieg ins Ziel, das sich auf einer Höhe von 941 Metern befindet. Das ist zwar kein alpines, aber dennoch ein sehr anspruchsvolles Profil.
STRECKENINFORMATION
Gesamtlänge 153 km
Start 17:00 h
Ankunft ca. 18:45 h
Strecke gefahren 153 km
Strecke zum Ziel 0 km
Bergwertungen 6
Sprintwertungen 0
WERTUNGEN

Tageswertung

1 Evenepoel (DQT)
2 Fuglsang (AST) +1:48
3 Yates (MTS) +2:22
4 Majka (BOH) s.t.
5 Ulissi (UAD) +3:05
6 Kelderman (SUN) s.t.
7 Malecki (CCC) +3:08
8 Nieve (MTS) s.t.
9 Vingegaard (TJV)
10 Schachmann (BOH) +3:09

Gesamtwertung

1 Evenepoel (DQT)
2 Fuglsang (AST) +1:52
3 Yates (MTS) +2:28
4 Majka (BOH) +2:32
5 Ulissi (UAD) +3:09
6 Malecki (CCC) +3:12
7 Kelderman (SUN) +3:15
8 Vingegaard (TJV) +3:18
9 Nieve (MTS) s.t.
10 Costa (UAD) +3:19