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26.11.2014 | (rsn) – Auch wenn ihm im Gegensatz zum Vorjahr kein Sieg gelang, so konnte Sébastien Reichenbach (IAM) in der Saison 2014 doch an sein starkes Vorjahr anknüpfen. Vor allem in den WorldTour-Rennen wusste der Schweizer zu gefallen.
Reichenbach demonstrierte mehr als nur einmal seine Fähigkeiten in den Bergen. Bei Paris-Nizza belegte er dank starker Vorstellungen auf den anspruchsvoillen Etappen der zweiten Rennhälfte Rang elf des Schlussklassements.
Sein Heimspiel, die Tour de Romandie, beendete Reichenbach als Fünfzehnter der Gesamtwertung, beim Criterium du Dauphiné langte es zu Platz 14, womit er sich auch sein Tour-Ticket sicherte und im Juli sein Debüt bei der Frankreich-Rundfahrt geben konnte.
Bei der wichtigsten Rundfahrt des Jahres war der Kletterspezialist aus Martigny im Kanton Wallis als Helfer für Mathias Frank eingeplant. Nach dem frühem Aus des Kapitäns konnte Reichenbach aus den so entstandenen Freiheiten allerdings keinen Nutzen ziehen. Immerhin erreichte er Paris und beendete das Rennen auf Platz 74.
Dass er nicht nur ein Mann für die Rundfahrten ist, sondern auch bei schweren Eintagesrennen bei den Besten mithalten kann, zeigte Reichenbach im Frühjahr, als er Neunter beim Pfeil von Brabant (1.HC) wurde und bei den Ardennenklassikern Fléche Wallonne (24.) und Lüttich-Bastogne-Lüttich (22.) unter die ersten 30 fuhr.
In seinem dritten Jahr beim Schweizer Zweitdivisionär IAM ist Reichenbach ein weiterer Leistungssprung zuzutrauen. Vor allem bei den kleineren (WorldTour)-Rundfahrten auf anspruchsvollem Profi ist er ein Anwärter auf die Top Ten.
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