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14.11.2014 | (rsn) – Mit einem Sieg in einem UCI-Rennen und insgesamt acht Top Ten-Platzierungen kann Stefan Schäfer (LKT Brandenburg) auf eine gute Saison zurückblicken. Ganz zufrieden war der 28-Jährige mit seinem Jahr allerdings nicht. „Die Saison verlief für mich durchwachsen“, erklärte Schäfer gegenüber radsport-news.com.
Einverstanden war der Kapitän des LKT-Teams Brandenburg nur mit seiner ersten Saisonhälfte. „Mit meinem Etappensieg bei der Istrien Spring Trophy (Kat. 2.2) konnte ich optimal in die Saison starten“, so Schäfer über seinen Erfolg im März. „Die gute Form konnte ich dann einige Zeit halten“, spielte der endschnelle Allrounder etwa auf Rang drei bei Banja Luka (Kat. 1.2) und Platz neun bei Rund um Köln (Kat. 1.1) an.
In der zweiten Saisonhälfte folgten dann auf der Straße - abgesehen von zwei achten Plätzen bei Rennen in Ungarn - keine nennenswerten Ergebnisse mehr. „Die Saison wurde für mich persönlich etwas zu lang“, so Schäfer, der seine Form bis in den September zur Bahn-DM halten wollte.
„Durch den ungewohnt späten Termin wollte ich ohne große Pause auf einem hohen Niveau fahren, was mir aber leider nicht gelang und sich in einer schlechten Leistung in der Einerverfolgung widerspiegelte. Den fünften Platz habe ich noch immer nicht ganz verdaut“, kommentierte der entthronte Titelverteidiger Schäfer sein enttäuschendes Abschneiden.
Umso besser war es für Schäfer Anfang August bei Steher-DM in Leipzig gelaufen, wo er sich überraschend den Meistertitel sichern konnte. „Das Finale war für mich eine meiner härtesten Stunden auf dem Rennrad. Die anschließende Teilnahme an der Steher-EM in meiner Geburtsstadt Forst war ein unvergessliches Erlebnis. Dass ich dort dann noch Zweiter werden konnte, rundete die ganze EM perfekt ab“, freute sich Schäfer.
Einen Vertrag für die Saison 2015 hat er zwar noch nicht unterschrieben, doch Schäfter zeigte sich zuversichtlich und berichtete von guten Gesprächen. In welchem Trikot er auch unterwegs sein wird, die Zielvorgabe nannte er bereits: „Ich möchte aus den begangenen Fehlern lernen und weiterhin auf hohem Niveau internationale Erfolge auf Bahn und Straße einfahren", so der Deutsche Steher-Meister.
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