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03.11.2014 | (rsn) – Michael Gogl hat als erster Fahrer vom sich zum Jahresende auflösenden Team Gebrüder Weiss-Oberndorfer einen neuen Arbeitgeber gefunden - und das kommt nicht von ungefähr. Mit seinem Etappensieg bei der Tour of Sochi (Kat. 2.2) in Russland und Rang 15 bei der berühmten Nachwuchs-Rundfahrt Tour de l`Avenir stellte der 20-Jährige sein großes Talent unter Beweis.
„Da ich die Schule abgeschlossen habe, konnte ich mich jetzt das erste Jahr komplett auf den Radsport fokussieren. Dass ich dann sofort Erfolge feiern konnte, stimmt mich positiv“, sagte ein zufriedener Gogl zu radsport-news.com.
Den einzigen Rückschlag musste der Österreicher im frühen Sommer hinnehmen, als er fast vier Wochen pausieren musste. „Da habe ich mir eine komplizierte Stirn- und Kieferhöhlenentzündung eingefangen und hatte fast zwei Wochen Fieber“, erklärte Gogl, der beim Bundesheer seine Grundausbildung absolviert und anschließend im Heeressportzentrum in Linz den sechsmonatigen Grundwehrdienst verrichten wird.
Vom erzwungenen Ende seines Rennstalls zeigte sich Gogl kaum überrascht. „Das hat sich im Verlauf der Saison bereits abgezeichnet, dass es wahrscheinlich nicht mehr weitergeht. Deswegen stand ein Teamwechsel auch schon lange fest“, kommentierte der Kletterspezialist die Entwicklung der vergangenen Wochen.
In der kommenden Saison wird Gogl für das oberösterreichische Team Gourmetfein Wels fahren. „Hier bekomme ich die Chance, mich weiterzuentwickeln. Die Mannschaft ist stark und sehr kompakt aufgestellt. Ich bin jedenfalls froh, dass ich ein Teil des Teams bin und bin hoch motiviert für 2015“, sagte der Wolfsegger, der zu den größten Talenten des österreichischen Radsports zählt.
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