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15.08.2014 | (rsn) - Ein drei Kilometer langer Prolog ist mir einfach um geschätzte 10 Kilometer zu kurz...zu dieser Einsicht bin ich heute nach dem Rennen gelangt. Und mein 34.Platz bestätigt diese Behauptung.
Als wir am Morgen die Strecke im Zentrum von Halden noch im Trockenen besichtigten, gefiel sie mir eigentlich gar nicht so schlecht. Mit einigen „knackigen" Kurven und Schlüsselstellen verlangte die Strecke uns Mädels so einiges ab.
Nach dem Mittagessen in unserem Teamcamper zogen wir uns in unsere Zimmer zurück und genossen noch ein wenig die Ruhe vor dem Sturm – wortwörtlich, denn als wir zum Start fuhren, begann es wie aus Kübeln zu schütten und es sah auch nicht so aus, als würde es binnen kurzer Zeit aufhören oder die Straße sogar wieder auftrocknen.
Als es dann endlich ein wenig nachließ, fuhren wir die Schlüsselstellen nochmals mit unseren Zeitfahrmaschinen ab, denn bei Regen sind die Kurven total anders zu fahren.
Los ging es dann für die erste Starterin um 18.30 Uhr. Für mich fiel der Startschuss um 19.03 Uhr, leider ein wenig zu früh, denn meine Hoffnung, auf trockenen Straßen fahren zu können, erfüllte sich leider nicht. Und so rollte ich über die Startrampe und versuchte, auf den drei technischen Kilometern einfach alles zu geben.
Dass ich nicht ganz vorne würde mitfahren können, das wusste ich schon im Vorfeld. Das gelang dafür zwei anderen Bigla-Mädels, denn Lotta und Elke wurden gute Neunte, bzw. Zehnte. Und Glückwunsch an Marianne Vos zum verdienten Sieg!
Jetzt liegt der Fokus auf dem morgigen schweren Straßenrennen über 110 Kilometer. Wir Bigla-Mädels werden wie immer versuchen, uns von der besten Seite zu zeigen und sind topmotiviert. Ich persönlich habe jetzt bessere Beine als vor dem Prolog, vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen für morgen…
Bis bald,
Eure Jacqueline
Die Österreichische Meisterin Jacqueline Hahn vom Schweizer Bigla-Team führt auf radsport-news.com ein Tagebuch von der heute beginnenden Ladies Tour of Norway (2.2.
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