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Schweizer-Brüder und Daniel Klemme im Aufgebot

Baku-Team mit deutschem Sprintzug zur New Zealand Cycle Classic

Foto zu dem Text "Baku-Team mit deutschem Sprintzug zur New Zealand Cycle Classic"
Christoph Schweizer (Synergy Baku) | Foto: Cor Vos

27.01.2014  |  (rsn) – Gleich drei Deutsche stehen im vierköpfigen Aufgebot des aserbaidschanischen Teams Synergy Baku, das bei der New Zealand Cycle Classic (29. Jan. – 2. Feb./UCI 2.2) in die Saison 2014 einsteigt. Die Brüder Christoph und Michael Schweizer sowie Daniel Klemme sollen gemeinsam mit dem Australier Pat Lane bei dem fünftägigen Etappenrennen dem Continental-Rennstall aus Baku Erfolge bescheren. Lanes Landsmann Will Walker, dessen Einsatz ursprünglich auch geplant war, fällt wegen Herzproblemen aus. Der ehemalige Rabobank-Profi, im Vorjahr Dritter der Gesamtwertung, war bei den Australischen Straßenmeisterschaften kollabiert und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Sowohl Michael Schweizer als auch Daniel Klemme sind neu dabei. Der 30-jährige Schweizer fuhr vergangene Saison für das mittlerweile aufgelöste NSP-Ghost-Team und folgte seinem jüngeren Bruder Christoph, der seit Anfang 2013 für Synergy Baku unterwegs ist. Der 22 Jahre alte Klemme kam ebenfalls zum Saisonende vom luxemburgischen Leopard-Team.

„Wir freuen uns auf die neue Saison und wollen von Beginn an gut abschneiden“, wird Teammanager David McQuaid in einer Pressemitteilung zitiert. „Wir haben viele neue Fahrer dabei, sowohl junge als auch Veteranen, die den jüngeren, vor allem den Aseris, helfen sollen.“

Bei der am Mittwoch beginnenden New Zealand Cycle Classic wird das kleine Aufgebot gleich auf namhafte Konkurrenz treffen. Zu den 21 gemeldeten Mannschaften zählen auch die WorldTour-Teams Garmin-Sharp, Cannondale und Orica-GreenEdge. „Das ist eine gute Möglichkeit, uns mit diesen Top-Teams zu messen, die direkt von der Tour Down Under kommen“, sagte der neue Sportdirektor Jeremy Hunt.

Während der 22-jährige Lane mit Blick auf die Gesamtwertung fahren soll, werden die drei Deutschen auf den drei eher sprinterfreundlichen Etappen – dazu kommen ein Zeitfahren und eine Bergankunft am letzten Tag – versuchen vorne mitzumischen. „Sie sollen versuchen, ihren Sprintzug mit Blick auf die bevorstehenden Rennen wie die Herald Sun Tour, die Tour de Langkawi und die Tour of Taiwan zu perfektionieren“, kündigte Hunt an.

Das Rennen beginnt mit einem 6,2 Kilometer langen, flachen Einzelzeitfahren in Manawatu. Die folgenden Etappen starten und enden – mit Ausnahme der letzten - jeweils in Palmerston North und haben auch einige Anstiege im Profil, wogegen das vierte Teilstück komplett flach ist. Die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg fällt auf der schweren letzten Etappe, die nach 130 Kilometern mit einer Bergankunft endet.

Die letztjährige Ausgabe gewann der Australier Nathan Earle, der in dieser Saison für das britische Team Sky fährt.

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