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11.07.2012 | (rsn) - Der Ruhetag dürfte kurz gewesen sein - für die Teammechaniker. Nachdem am letzten Montag die Zeitfahrmaschinen aus den Lkws geholt wurden, werden sich eine Reihe Fahrer heute eine Kompaktkurbel an das Rennrad montieren lassen.
Die Attraktion des Tages heißt Col du Grand Colombier, ist 1501 Meter hoch, weist an einigen Stellen eine Steigung von fast 20 Prozent auf - und gibt sein Tour-Debüt. Er ist aber nur eine von insgesamt 59 Bergwertungen bei dieser Tour - allerdings die erste der Hors Categorie (HC), und der Anstieg gilt als einer der schwersten in ganz Frankreich. Kein Zweifel also: Die Tour ist im Hochgebirge angekommen.
Start ist heute im 34.000 Einwohner großen Macon, mitten im Burgund, dessen Weißweine international begehrt sind. Die Tour de France ist hier zum fünften Mal zu Gast. Bei der Ausgabe von 1991sicherte sich der spätere fünfmalige Toursieger Miguel Indurain im Zeitfahren am vorletzten Tag seinen ersten Gesamtsieg vor den Italieneren Claudio Chiappucci und Gianni Bugno.
Die heutige Etappe ist 194 Kilometer lang, hat drei Bergwertungen und die obligatorische Zwischensprintwertung. Die Strecke führt die Fahrer zuerst in Richtung Süden und knickt bei Kilometer 51 in Versailleux links ab Richtung Westen ab. Die Cote de Corlier (762 Meter) markiert die erste Bergwertung (2. Kategorie). Die Auffahrt hat eine Länge von fast 6,5 Kilometern. Weiter hinauf geht es dann zum Col de la Lébe, wo sich auf dem Gipfel ein Observatorium befindet. Doch es ist nicht die Zeit, um in die Sterne zu schauen.
Stattdessen jagen die Fahrer über eine 20 Kilometer lange Abfahrt hinab ins kleine Dörfchen Béon im Tal der Rhone, wo die Sprintwertung wartet. Zwei Kilometer weiter folgt der nächste Berg, und was für einer! 17,4 Kilometer lang geht es bei einer durchschnittlichen Steigung von 7,1 Prozent - mit maximalen 19 Prozent - auf den Col de Grand Colombier (HC) hinauf. Der Col ist ein alter Bekannter in der Geschichte des Radsports. Das Critérium de Dauphiné, die Tour de l'Ávenir sowie die Tour d'Ain besuchten schon diesen Pass.
Die Tour aber ist zum ersten Mal hier oben. Für Kletterer ist der Col de Grand Colombier zwar ein perfekter Ort zum Angriff. Allerdings ist das Ziel vom Gipfel aus noch über 40 Kilometer entfernt. Für die Bergwertung der höchsten Kategorie gibt es reichlich Punkte: 20, 16, 12, 8, 4, 2 Punkte Zähler für die ersten sechs Fahrer. Danach folgt eine 12,5 Kilometer lange, technisch anspruchsvolle Abfahrt nach Lochieu (662 Meter). Von hier warten weitere zehn Kilometer Kletterpartie zur letzten Bergwertung der Etappe. Der Col de Richemond (3. Kategorie, 1051 Meter) ist allerdings nicht das letzte Hindernis des Tages.
Kurz vor Bellegarde sur Valserine kann ein kleiner Anstieg über Sieg und Platz entscheiden. Bellegarde, mit 34.000 Einwohner eines der größeren Städte in der Region, war viermal Etappenort und ist nur knapp 20 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, wo die Tour am letzten Sonntag halt machte.
Ziel ist heute die Avenue Saint Exupéry. Der größte Erfolg des 1944 abgestürzten Kultautors Antoine de Saint-Exupéry war sein Buch „Der kleine Prinz“. Das wäre der ideale Siegort für den Giro-Gewinner von 2004, Damiano Cunego (Lampre-ISD), der von seinen Fans auch so genannt wird.
Aber leider ist der "kleine Prinz" diesmal nicht dabei.
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