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47. Türkei-Rundfahrt: Auf 6. Etappe gelingt erster Sieg

Greipel bekommt wieder Druck auf´s Pedal

Foto zu dem Text "Greipel bekommt wieder Druck auf´s Pedal"
André Greipel (Omega Pharma-Lotto) gewinnt die 6. Etappe der Türkei-Rundfahrt. Foto: ROTH

29.04.2011  |  (rsn) – Nachdem er auf den ersten schweren Etappen der Türkei-Rundfahrt meist hinterher gefahren war, platzte bei André Greipel (Omega Pharma-Lotto) auf der 6. Etappe der Knoten. Nach 194 Kilometern von Fethiye nach Finike gewann der 28-Jährige spielerisch leicht den Sprint einer rund 30 Fahrer starken Ausreißergruppe und feierte seinen dritten Saisonsieg. Auf seiner Website lieferte Greipel am Abend eine Erklärung dafür ab, warum es mit seinem ersten Sieg bei der diesjährigen Auflage der Rundfahrt so lange gedauert hatte, nachdem er im Vorjahr mit fünf Siegen noch erfolgreichster Starter gewesen war.

„Die Türkei-Rundfahrt entpuppt sich in diesem Jahr als alles andere als leicht. Nach Paris-Roubaix hatte ich mit meiner Familie eine Woche Urlaub gemacht und im Training etwas rausgenommen, um mich zu erholen. Trotzdem hatte ich nicht erwartet, dass es mir danach so schwer fallen würde, hier in der Türkei wieder ordentlich Druck auf das Pedal zu bekommen“, so Greipel, der sich aber nicht entmutigen ließ, obwohl er an den letzten Tagen des Öfteren abgehängt worden war. Am Freitag zeigte sich der beste deutsche Sprinter hellwach, als sich die entscheidende Gruppe bildete.

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„Nach rund 50 Kilometern Springerei zu Beginn der Etappe schaffte ich es schließlich in die zunächst 12 Mann starke Spitzengruppe“, erklärte Greipel. „Nach 120 gefahrenen Kilometern und der Bergwertung schloss von hinten eine Gruppe auf, in der es auch um die Gesamtwertung ging. Bei denen konnte ich dann gut mitfahren.“

Die Gruppe schlug zwar zum Ende ein hohes Tempo an, vor allem, weil die Teams Astana, FDJ und Team Type 1 den abgehängten Gesamtführenden Tom Peterson (Garmin-Cervélo) weiter distanzieren wollten. „Doch da niemand versucht hat zu attackieren, konnte ich auf den letzten Metern alles auf den Sprint setzen und gewinnen“, so Greipel zum ihm in die Karten spielenden Verhalten seiner Konkurrenten.

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