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09.04.2011 | (rsn) - Nach Podiumsplatzierungen bei den letzten drei Klassikern Mailand-San Remo, Gent-Wevelgem und der Flandern-Rundfahrt will Leopard-Trek bei Paris-Roubaix das erste große Eintagesrennen in der Teamgeschichte gewinnen.
Dabei ruhen die Hoffnungen wieder auf Vorjahressieger Fabian Cancellara, der am vergangenen Wochenenende bei der Flandern-Rundfahrt bereits ein überragendes Rennen gezeigt hat, dafür aber nicht mit dem Sieg belohnt worden ist, sondern "nur" Platz drei belegt hat.
Das soll nach Cancellaras Willen in der "Hölle des Nordens" anders laufen. "Ich bin auf jeden Fall bereit", kündigte der Schweizer an und ergänzte: "Sonntag wird ein anderes Rennen werden."
Da Cancellara auch in Nordfrankreich allerdings als Topfavorit gilt, wird die Konkurrenz die Verantwortung hauptsächlich wieder dem zweifachen Roubaix-Gewinner aufbürden und sich meist an dessen Hinterrad heften. "Wenn sie es diesmal wieder so machen wollen, dann ist das ihr gutes Recht, aber es gibt noch andere Favoriten", sagte Cancellara, der vor allem Weltmeister Thor Hushovd, den dreifachen Roubaix-Sieger Tom Boonen, Alessandro Ballan, George Hincapie und Juan Antonio Flecha auf der Rechnung hat.
Dass Leopard-Trek mit dem Australier Stuart O`Grady, Sieger von Paris-Roubaix 2007, einen weiteren ambitionierten Fahrer ins Rennen schickt, dürfte Cancellara jedoch entgegen kommen. Sollten sich Boonen, Hushovd & Co. ausschließlich auf den Zeitfahrweltmeister konzentrieren, so könnte wie vor vier Jahren die große Stunde des australischen Haudegens schlagen. "Stuart ist in guter Form, voll auf das Rennen konzentriert und das gute Wetter kommt ihm auch entgegen. Wir sind am Sonntag in einer komfortablen Ausgangssituation", glaubt der Sportliche Leiter Torsten Schmidt.
Bei Leopard-Trek ist man deshalb zuversichtlich, den ersten großen Sieg einzufahren. Und Cancellara spielte mit seiner Aussage "Wir sind überzeugt, dass es ein schöner Sonntag werden wird" sicherlich nicht nur auf das Wetter an.
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