Briten trotz Top-Ten-Ergebnisse nicht ganz zufrieden

Der Sky-Bus glich einem Kriegsschauplatz

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Juan Antonio Flecha (Sky) bei Paris-Roubaix 2011 Foto: ROTH

11.04.2011  |  (rsn) - Das britische Sky-Team fuhr am Sonntag mit den Plätzen neun und zehn durch den Spanier Juan Antonio Flecha und den Australier Matthew Hamyan die bisher besten Ergebnisse in den großen Klassikern dieses Jahres heraus. Dennoch waren die Briten mit dem Abschneiden nicht zu hundert Prozent zufrieden.

"Es ist schön, dass Matthew und Juan es in die Top Ten geschafft haben, aber wir hatten einfach zu viele Stürze", sagte der Sportliche Leiter Steven De Jongh nach dem Rennen.

Der Niederländer freute sich vor allem für den 32-jährigen Hayman, der mit Rang zehn sein bisher bestes Roubaix-Ergebnis einfuhr. De Jongh: "Leider hatte er im Finale etwas Pech, als er nicht mit den Besten mitgehen konnte."

Vom Rest des Teams einschließlich Kapitän Flecha hatte sich De Jongh allerdings mehr versprochen. "Flecha hatte im Mittelteil einige Probleme, konnte sich zum Schluss aber wieder aufrappeln". Hinzu kamen Stürze von Bradley Wiggins, Kurt-Asle Arvesen und Michael Barry. Geheimhoffnung Geraint Thomas kam gleich drei Mal zu Fall. "In unserem Bus sah es nach dem Rennen wie auf einem Kriegsschauplatz aus", konstatierte De Jongh.

Die 109. Auflage des Klassikers hatte dem 37-Jährigen zumindest aus rein sportlicher Perspektive heraus gefallen: "Alles in allem war das ein großartes Rennen zum Anschauen." Auch wenn sich Sky einen besseren Ausgang gewünscht hätte.

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