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13.12.2023 | (rsn) – Der Giro d'Italia der Frauen wird im kommenden Sommer erstmals vom Veranstalter des Männer-Giro, RCS Sport, ausgerichtet und hat entsprechend auch zum ersten Mal frühzeitig seine Strecke präsentiert. Am Dienstag wurde der Parcours des vom 7. bis 14. Juli 2024 ausgetragenen Rennens vorgestellt. Er beginnt in Brescia im Norden und führt in Richtung Süden, um in den Abruzzen in L'Aquila zu enden. Die Königsetappe führt am Vorschlusstag hinauf zur gefürchteten Bergankunft am Blockhaus.
Mit insgesamt knapp 12.000 Höhenmetern bei insgesamt 858,6 Rennkilometern wird es eine sehr schwere Austragung der Italien-Rundfahrt der Frauen. Das Rennen beginnt mit einem zwar nur leicht hügeligen Einzelzeitfahren über 14,6 Kilometer rund um Brescia. Doch Flachetappen für die Sprinterinnen gibt es nur zwei: das zweite Teilstück nach Volta Mantovana und die 5. Etappe nach Foligno.
Dazwischen wartet auf der 3. Etappe in Toano bereits die erste Bergankunft in 885 Metern Höhe am Ende einer elf Kilometer langen Schlusssteigung bei knapp sechs Prozent. Tagsdrauf wartet dann ein hügeliges Teilstück durchs Apennin und San Marino, das es mit einem ständigen Auf und Ab im letzten Renndrittel in sich hat.
Nach der flachen 5. Etappe geht es auf dem sechsten Teilstück von San Benedetto del Tronto am mit 155 Kilometern längsten Tag der Woche über insgesamt zehn kurze Anstiege nach Chieti – eine Etappe, wie gemacht für Puncheurinnen wie Liane Lippert (Movistar) oder die Italienerin Silvia Persico (UAE Team ADQ), die im Rahmen der Präsentation ankündigte, 2024 ihren Formhöhepunkt auf den Giro und Olympia zu setzen, anstatt auf die später anstehende Tour de France Femmes.
Die Entscheidung über den Giro-Sieg wird dann aber erst am Schlusswochenende fallen. Die 7. Etappe nämlich führt über den Passo Lanciano zum Blockhaus und beinhaltet somit zwei sehr lange Kategorie-1-Anstiege. Beim Giro der Männer gewann dort 2021 Jai Hindley die letzte Ankunft und legte damit einen Grundstein auf seinem Weg zum Rosa Trikot.
Doch auch auf der letzten Etappe könnte sich der Kampf um den Giro-Sieg nochmal auf den Kopf stellen. Denn dort geht es über die Forca di Penne (Kat. 2) und das Castel del Monte (Kat. 1) sowie eine unkategorisierte Steigung nach Santo Stefano di Sessanio nochmal viel bergauf, bevor eine lange Abfahrt zu zwei kurzen Rampen hinauf ins Ziel von L'Aquila führt.
1. Etappe, 7. Juli: Brescia – Brescia (14,6 km / EZF)
2. Etappe, 8. Juli: Sirmione – Volta Mantovana (102 km)
3. Etappe, 9. Juli: Sabbioneta – Toano (111 km)
4. Etappe, 10. Juli: Imola – Urbino (133 km)
5. Etappe, 11. Juli: Frontone – Foligno (111 km)
6. Etappe, 12. Juli: San Benedetto del Tronto – Chieti (155 km)
7. Etappe, 13. Juli: Lanciano – Blockhaus (123 km)
8. Etappe, 14. Juli: Pescara – L'Aquila (109 km)
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