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20.09.2021 | (rsn) – Zwei Deutsche in den Top 7 – eine so gute Ausbeute gab es für den Bund Deutscher Radfahrer bei Zeitfahr-Weltmeisterschaften der Frauen-Elite seit 2016 nicht mehr. Damals fuhren Lisa Brennauer und Trixi Worrack in einem 28,9 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr auf topfebener Strecke in Katar auf die Plätze sechs und sieben. Fünf Jahre später waren es nun Lisa Brennauer und Lisa Klein, die über 30,3 genauso flache Kilometer von Knokke-Heist nach Brügge rauschten und am Ende Fünfte und Siebte wurden.
Und auch wenn von außen, wie jedes Jahr, von Medaillen geträumt wurde, ordneten die beiden Mannschaftsverfolgungs-Olympiasiegerinnen ihre Ergebnisse am Ende richtig ein und konnten damit gut leben: "Wenn man es realistisch sieht, war Vierter oder Fünfter das, was drin war", sagte etwa Brennauer radsport-news.com nach dem Rennen. "Ich wusste, dass die Holländerinnen und Marlen Reusser dieses Jahr die ganze Zeit die Spur stärker waren. Deshalb: Fünfter Platz, ich bin zufrieden."
Und auch Klein konnte mit Rang sieben gut leben – auch wenn auch sie natürlich am liebsten noch etwas weiter vorne gestanden hätte. "Schade, dass ich nicht an 2019 anknüpfen konnte. Die Top 5 wären wunderbar gewesen, aber trotzdem war das kein schlechtes Rennen heute", so die ehrgeizige Saarländerin, der 23 Sekunden auf ihre Landsfrau und den fünften Rang fehlten.
"Ich denke ich bin ein starkes Finale gefahren, nachdem ich das Rennen ziemlich verhalten angegangen bin. Vielleicht habe ich da auf den ersten zehn Kilometern auch etwas liegen gelassen. Aber am Ende habe ich alles gegeben und bin mich komplett leergefahren", fasste Klein ihr Rennen zusammen, während dem nach etwa 20 der 30 Kilometer die 1:30 Minuten nach ihr gestartete Ellen van Dijk auf ihrem Weg zum Titel an ihr vorbeirauschte. "Ich habe dann versucht, den Abstand zu ihr gleichgroß zu halten", so Klein.
Klein erst überholt, dann mit furiosem Finale
Das gelang ihr zwar nicht ganz, doch auch wenn Klein die letzten zehn Kilometer 20 Sekunden langsamer als van Dijk abspulte, so war sie dort insgesamt Viertschnellste. Nur die neue Weltmeisterin sowie Silber-Medaillengewinnerin Marlen Reusser und Bronze-Medaillengewinnerin Annemiek van Vleuten fuhren das Finale noch einen Tick besser als Klein.
Brennauer dagegen startete schneller, hatte im Mittelsektor einen kleinen Durchhänger und war auf den letzten zehn Kilometern zwar zehn Sekunden langsamer als Klein, aber trotzdem noch Fünftschnellste. Dass sie sich insgesamt um fünf Sekunden der US-Amerikanerin Amber Neben geschlagen geben musste, lag nur an den sieben Kilometern zwischen den beiden Zwischenzeiten. Dort büßte die Allgäuerin gegenüber Neben zwölf Sekunden ein.
"Ich bin ein gutes Rennen gefahren heute. Zwischendurch hatte ich einen kleinen Hänger, aber im Finale habe ich mich gefangen", erklärte sie. "Mental war es ein richtiger Kampf heute. Schon nach dem ersten Abfahren habe ich gedacht: Oh Gott, wie soll ich mir das Rennen im Kopf einteilen? Aber gestern im Training habe ich es geschafft, von Kurve zu Kurve und Abschnitt zu Abschnitt zu denken. Das konnte ich heute dann so umsetzen."
"Hochmotiviert", um Tony Martin mit Gold zu verabschieden
Nun freuen sich sowohl Brennauer als auch Klein auf den Mittwoch. Dort dürfen sie nämlich, wie in der Mannschaftsverfolgung auf der Bahn wieder gemeinsam ran: in der Mixed Staffel gilt das deutsche Team als einer der Titelkandidaten. Und für die beiden Lisas gibt es dabei auch noch eine zusätzliche Motivationsspritze.
"Es wird das Abschiedsrennen von Tony Martin, was dem Ganzen auf jeden Fall nochmal etwas mehr Bedeutung gibt", erklärte Brennauer und Klein fügte hinzu: "Es ist natürlich auch eine Ehre, da mit ihm zu fahren. Es wäre grandios, gemeinsam ganz oben stehen zu können. Ich bin hochmotiviert!"
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