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13.08.2015 | (rsn) - Während sich die FDJ-Equipe weiter in Schweigen hüllt, warum man David Boucher nach der 3. Etappe der Eneco-Tour aus dem Rennen genommen hat, bekräftigte der Belgier gegenüber cycism`actu.net, dass die Teamleitung ihn nach Hause geschickt habe, weil er sich unbotmäßig verhalten habe.
Boucher hatte vor einigen Tagen erfahren, dass er bei FDJ keinen neuen Vertrag mehr bekommen würde. „Das respektiere ich", sagte der 35-Jährige, fügte aber an: „Um mich bei anderen Teams ins Gespräch zu bringen, muss ich mich mit einer offensiven Fahrweise zeigen." So getan bei der Eneco-Tour, wo er auf der ersten und auf der dritten Etappe als Ausreißer unterwegs war. „Das ist auch mein Naturell. Ich bin ein angriffslustiger Fahrer."
Das war allerdings nicht nach dem Geschmack der Teamleitung. „Ich habe mit meinem Sportlichen Leiter Martial Gayant über meine Absichten gesprochen, aber er war damit nicht einverstanden." Darauf habe er Gayant mitgeteilt, dass er dennoch als Ausreißer aktiv werden wolle, worauf dieser laut Boucher antwortete: „Ok, dann war das dein letztes Rennen."
Noch während der Etappe teilte die Teamleitung dem in Führung liegenden Boucher über Funk mit, dass er am Abend die Heimreise antreten solle. Daraufhin verabschiedete der sich kurz vor dem Goldenen Kilometer 25 Kilometer vor dem Ziel von seinen beiden Fluchtgefährten und ließ sich noch hinter das Hauptfeld zurückfallen. Schließlich erreichte er mit über sechs Minuten Rückstand das Ziel.
Die Entscheidung der Teamleitung kann Boucher, der seit 2012 für FDJ fährt, nicht nachvollziehen. „Für mich gibt es keinen triftigen Grund, mich rauszunehmen. Teamchef Marc Madiot hat mir zuletzt noch gesagt, dass er mit mir immer sehr zufrieden war und er nun einfach das Team verjüngen wolle. Aber dann müssen sie auch verstehen, dass ich etwas versuchen muss, um woanders einen neuen Vertrag zu ergattern."
Viel ändern im Rennkalender wird sich für Boucher durch den abrupten Rausschmiss aber nicht. Denn er war nur noch für die Hamburger Cyclassicsam 23. August vorgesehen.
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