--> -->
24.06.2013 | (rsn) - Zwar steht mit Andy Schleck der Tour-Sieger von 2010 im Aufgebot von RadioShack-Leopard. Doch der Luxemburger gibt weiterhin Rätsel über seine Verfassung auf. Nicht zufällig ist das Hauptaugenmerk seines Teams in diesem Jahr auf Etappensiege ausgerichtet. Aber ganz vergessen ist die Gesamtwertung nicht: Neben Andy Schleck sollen Haimar Zubeldia und Andreas Klöden eine gute Rolle spielen. Auf dem Podium erwartet die Teameitung bei der 100. Austragung allerdings keinen aus diesem Trio.
Die Fahrer im Ãœberblick:
Andy Schleck (28 Jahre / Luxemburg / Rundfahrer): Bei seinen letzten drei Tour-Teilnahmen in den Jahren 2010 bis 2012 glänzte der Luxemburger mit zwei zweiten Plätzen und einem Gesamtsieg. Von seiner damaligen Form ist Schleck allerdings Welten entfernt. Zwar war zuletzt bei der Tour de Suisse mit einem 15. Platz auf der Königsetappe eine leichte Aufwärtstendenz festzustellen, so dass die Teamleitung den 28-Jährigen wieder zum Kapitän ernannte. Doch bereits im Straßenrennen der Luxemburgischen Meisterschaften folgte am Sonntag der nächste Rückschlag. Schleck, als Favorit gestartet, landete mit mehr als vier Minuten Rückstand auf seinen jungen Teamkollegen Bob Jungels nur auf dem zehnten Platz. Derzeit deutet also nichts darauf hin, dass Andy Schleck bei seinem fünften Start in Frankreich auf einer vorderen Position wird landen können.Haimar Zubeldia (36 Jahre/ Spanien / Kletterer): Als Ersatzkapitän steht Haimar Zubelida parat. Mit seinen 36 Jahren ist der Spanier zwar nicht mehr der Jüngste, zeigte sich mit Rang 14 beim Critérium du Dauphiné aber in ordentlicher Verfassung. Bei seiner zwölften Tour-Teilnahme ist dem Sechsten des Vorjahres dank seiner Kletterfähigkeiten erneut ein Platz unter den besten Zehn zuzutrauen.
Andreas Klöden (38 Jahre / Deutschland / Rundfahrer): Neben Andy Schleck ist ausgerechnet Routinier Klöden die zweite große Unbekannte im Team. In den vergangenen Jahren machte der zweifache Tour-Zweite bereits im Frühjahr mit zahlreichen guten Ergebnissen auf sich aufmerksam. In dieser Saison konnte Klöden vor seinem elften Tour-Start weder in den Zeitfahren noch im Hochgebirge überzeugen. So war ein vierter Gesamtrang bei der über mittelschweres Terrain führenden Belgien-Rundfahrt das beste Ergebnis. Bei der Tour de Suisse hingegen konnte Klöden keine Akzente setzen und beendete das Rennen auf Rang 63.
Jan Bakelants (27 Jahre / Belgien / Etappenjäger): Bei seiner ersten Tour de France wird Bakelants als Etappenjäger und als Helfer in den Bergen in Erscheinung treten. Im vergangenen Jahr schlug sichd er 27-Jährige auf Rang 22 der Vuelta a Espana sehr achtbar. Mit seinem dritten Platz bei der Luxemburg-Rundfahrt bewies Bakelants, dass er ein Mann für Fluchtgruppen auf mittelschwerem Terrain ist. Sollte er tatsächlich eine Tour-Etappe gewinnen, wäre es sein erster Sieg seit rund fünf Jahren.
Laurent Didier (28 Jahre / Luxemburg / Kletterer): Der zweite Luxemburger im Aufgebot wird sich bei seiner Tour-Premiere vornehmlich um seinen Landsmann kümmern. Didier, 2012 immerhin Zwölfter der schweren Österreich-Rundfahrt, soll dabei sowohl auf den Flachetappen als auch im Hochgebirge an Schlecks Seite bleiben.
Tony Gallopin (25 Jahre / Frankreich / Etappenjäger): Der junge Franzose kann sowohl in den Sprintanünften als auch aus kleineren Ausreißergruppen heraus erfolgreich sein. Da Gallopin in den letzten beiden Jahren auch seine Kletterfähigkeiten deutlich verbessert hat - so wurde er 2012 Dritter der Oman-Rundfahrt und belegte auf der schweren 8. Tour-Etappe Rang drei -, wird sich der jüngste Fahrer im Team bei seiner dritte Tour auch auf anspruchsvollem Terrain in Szene setzen können.
Markel Irizar (33 Jahre / Spanien / Allrounder): Der zweite Spanier im Aufgebot wird bei seiner zweiten Teilnahme als reiner Helfer auftreten. Besonders auf den Flachetappen wird sich der gute Zeitfahrer Irizar für seine Kapitäne arbeiten. Der Gewinner der Andalusien-Rundfahrt 2011 konnte in der laufenden Saison zwar noch keine Spitzenergebnisse herausfahren, doch die Teamleitung weiß, was sie an dem zuverlässigen Routinier hat.
Maxime Monfort (30 Jahre / Belgien / Rundfahrer): Der Belgier steht zum sechsten Mal am Start der Tour de France. Monfort liegen besonders die kürzeren Mehretappenrennen, wie er mit seinen Siegen bei der Luxemburg-Rundfahrt 2004 und der Bayern-Rundfahrt 2010 bewies. Doch mit Platz sechs bei der Vuelta 2011 und Rang 16 bei der letztjährigen Tour stellte der 30-Jährige auch seine Fähigkeiten bei den dreiwöchigen Rundfahrten unter Beweis. Zur 100. Auflage der Frankreich-Rundfahrt wird Monfort aber eher als wichtiger Berghelfer denn als Kapitän antreten.
Jens Voigt (41 Jahre / Deutschland / Etappenjäger): Der nimmermüde Berliner bestreitet seine bereits 16. Tour de France und hat dabei bessere Chancen als in den vergangenen Jahren auf einen Etappensieg. Schließlich geht sein Team diesmal ohne Kandidaten auf das Gelbe Trikot ins Rennen. Und der 41-jährige Voigt ist noch immer für einen Ausreißercoup gut, wie er mit seinem Etappensieg bei der Kalifornien-Rundfahrt deutlich machte. Als mannschaftsdienlicher Fahrer wird sich der Routinier aber auch in den Dienst seiner Teamkollegen stellen und sich bei der Jagd auf Ausreißergruppenals Lokomotive vor das Feld spannen.
Radsport News Einschätzung (Maximum fünf Punkte):
Sprint: 1/5
Etappenjagd: 4/5
Zeitfahren: 2/5
Gesamtwertung: 3/5
(rsn) - Mit gleich vier potenziellen Klassement-Kandidaten tritt die Cofidis-Equipe bei der Tour an. Das Problem ist jedoch, dass mit Daniel Navarro bisher nur einer davon mit einer guten Form und ans
(rsn) - Mit einem nur aus Franzosen bestehenden Aufgebot tritt Ag2R bei der 100. Tour de France an. Dabei haben Teamchef Vincent Lavenu und seine Kapitäne vor allem die Gesamtwertung ins Visier genom
(rsn) - Alberto Contador tritt zwar mit einer starken Helferriege bei der 100. Tour an. Doch diesmal ist der Spanier nicht der große Favorit, sondern eher der Herausforderer von Christopher Froome (S
(rsn) - Mit Chris Froome als Top-Favoriten tritt das Team Sky bei der 100. Tour de France an. Deshalb wurde das Aufgebot ganz auf den Briten ausgerichtet, der sich über ebenso namhafte wie loyale Tea
(rsn) - Ohne Sieggarant, aber doch mit einer Reihe von erstklassigen Fahrern tritt FDJ bei der 100. Tour de France an. Ob Sprinter Nacer Bouhanni, Klassementfahrer Thibaut Pinot oder Etappenjäger Pie
(rsn) - Beim Giro d`Italia war das Team Astana mit dem Gesamtsieger Vincenzo Nibali der große Triumphator. Ohne den Italiener geht der kasachische Rennstall mit reduzierten Erwartungen in die Tour
(rsn) – Mit gleich zwei aussichtsreichen Klassementfahrern geht das BMC-Team bei der 100. Tour de France ins Rennen. Der erfahrene Cadel Evans strebt seinen zweiten Tour-Triumph nach 2011 an, der ju
(rsn) - Als einziges WorldTour-Team konnte Movistar bei den letzten sieben großen Landesrundfahrten mindestens einen Etappensieg feiern. Über einen achten Erfolg würde sich Teamchef Eusebio Unz
(rsn) – Bei seiner dritten Tour-Teilnahme will das niederländische Vacansoleil-DCM-Team auf (fast) jedem Terrain vorne mitmischen. Drei Sprinter, drei Etappenjäger und drei bergfeste Fahrer bilden
(rsn) – Jonathan Vaughters ist immer für eine Überraschung gut. Auch in diesem Jahr hat der Garmin-Sharp-Teamchef ein Tour-Aufgebot zusammen gestellt, das man so nicht unbedingt erwartet hätte. N
(rsn) - Wie im vergangenen Jahr auch geht die Europcar-Equipe mit den Speerspitzen Thomas Voeckler und Pierre Rolland in die Tour de France. Während Rolland, der beim Critérium du Dauphiné mit auff
(rsn) - Nach dem Weggang von Klassementfahrer Jérome Coppel (zu Cofidis) konzentriert sich die nur aus Franzosen bestehende Mannschaft von Manager Stephane Heulot bei ihrer dritten Tour-Teilnahme auf
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus