--> -->
12.01.2012 | (rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, stellt Radsport News die 18 WorldTeams vor und beurteilt Stärken und Schwächen der einzelnen Mannschaften.
Teil 4: Rabobank
Auch 2012 setzen die Niederländer auf die Trumpfkarte „Kontinuität“. Wie bereits im Vorjahr veränderte Manager Harold Knebel das Team auf nur wenigen Positionen. Dabei wurde der Altersdurchschnitt weiter gesenkt. Nur noch sieben der 27 Fahrer sind über 30 Jahre alt. Die Kapitäne haben allesamt die 30 noch nicht erreicht und sind demnach noch nicht am Ende ihrer Entwicklung angelangt. Das lässt auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen.
Kommen und Gehen: Nach neun Jahren hat der fast 36 Jahre alte Spanier Oscar Freire (zu Katjuscha) das Team verlassen. Der dreifache Weltmeister ist im Spätherbst seiner Karriere angelangt und konnte 2011 nur noch wenige Erfolge verbuchen. Zum neuen australischen GreenEdge-Team zog es Kletterspezialist Pieter Weening, der beim Giro 2011 nach einem Etappensieg mehrere Tage das Rosa Trikot trug, sowie dessen niederländischen Landsmann Sebastien Langeveld, der Rabobank vor allem in den flämischen Klassikern fehlen wird. 2011 wurde er Fünfter bei der Flandern-Rundfahrt.
Freires Abgang will Rabobank mit der Verpflichtung von Mark Renshaw kompensieren. Der 29-jährige Australier war bei HTC-Highroad der perfekt funktionierende Anfahrer von Mark Cavendish. Nach dem Aus des US-Rennstalls wechselte Renshaw allerdings nicht mit seinem Kapitän zum Team Sky, sondern entschied sich für Rabobank, wo er die Rolle des Sprintkapitäns übernhemen soll.
Aus der Talentschmiede Rabobank-Continental wurden die beiden Niederländer Jetse Bol und Wilco Kelderman ins Profiteam geholt. Der 20-Jährige Kelderman gilt als großes Rundfahr-Talent, was er 2011 mit seinen Gesamtsiegen bei der Thüringen-Rundfahrt und der Norwegen-Rundfahrt unter Beweis stellte. Der ein Jahr ältere Bol fuhr im zweiten Halbjahr 2011 als Stagiaire für die großen Rabobanker. Seine größten Erfolge 2011 waren der Gesamtsieg bei der Olympia`s Tour sowie Rang sechs bei der Ronde van Drenthe (Kat. 2.1). Der Allrounder hat seine Stärken im Sprint und in kurzen Zeitfahren, aber auch die flämischen Klassiker liegen ihm.
Die Kapitäne: Mit drei starken Niederländern als Kapitäne für die Rundfahrten geht Raboank in die Saison 2012: Nach auskuriertem Beinbruch will Robert Gesink bei der Tour de France wieder voll angreifen. Mit Steven Kruijswijk (9. beim Giro und 3. bei der Tour de Suisse) und Bauke Mollema (4. bei der Vuelta und 5. bei der Tour de Suisse) steht aber bereits aufstrebende, teaminterne Konkurrenz parat. Beide könnten auch bei der Tour de France für Furore sorgen. In den kleineren Rundfahrten baut Rabobank in erster Linie auf den Spanier Luis Leon Sanchez.
In den Sprints ruhen nach dem Abgang von Freire die Hoffnungen vor allem auf Neuzugang Renshaw. Bei den flachen Ankünften hat auch der Niederländer Theo Bos gute Chancen, auf anspruchsvollerem Terrain kommt Renshaws Landsmann Michael Matthews zum Zug. Mit dem erfahrenen Greaeme Brown hat Rabobank einen weiteren Sprinter aus Australier im Aufgebot, der eher bei kleineren Rundfahrten für Erfolge sorgen kann.
Bei anspruchsvollen Eintagesrennen sind neben Gesink und Sanchez auch der Deutsche Paul Martens und der Spanier Carlos Barredo zu beachten. Für die flämischen Klassiker sind die Niederländer Lars Boom und Maarten Tjallingii - Vierter bei Paris-Roubaix - sowie der 2011 dauerverletzte Däne Matti Breschel gesetzt.
Der Geheimtipp: 2011 war für den Dänen Matti Breschel ein "Seuchenjahr". Der 27-Jährige, im vergangenen Winter mit großen Ambitionen von Saxo Bank zu Rabobank gewechselt, musste zunächst wegen Knieproblemen die komplette Klassiker-Saison aussetzen. In der zweiten Saisonhälte stand die Heim-WM im Fokus, doch auch für Kopenhagen musste Breschel seinen Start absagen, nachdem er bei der Vuelta bei einem Sturz zwei Finger gebrochen hatte. Im Jahr 2012 soll alles besser werden. Das Potenzial für große Erfolge hat der endschnelle Spezialist für Eintagesrennen allemal. Nach dem Abgang von Sebastien Langeveld ist Breschel bei den flämischen Rennen zudem Rabobanks schärfste Waffe im Kampf um einen Podiumsplatz.
Stärken und Schwächen: In der Breite ist Rabobank zweifellos gut aufgestellt, gleich elf Fahrer konnten sich 2011 in die Siegeslisten eintragen. Zudem verfügt die Mannschaft über einen guten Mix aus erfahrenen Akteuren wie Grischa Niermann oder Bram Tankink und aufstrebenden Talenten wie die Neo-Profis Bol und Kelderman sowie Michael Matthews und Coen Vermeltfoort, die in ihr zweites Profijahr gehen. Für die Rundfahrten bilden Gesink, Kruijswijk und Mollema ein starkes Trio. Allerdings müssen die beiden letztgenannten ihre Erfolge von 2011 bestätigen. Gesink ist zudem verletzungsanfällig und scheint das Sturz-Pech geradezu magisch anzuziehen. Im Sprint hat Rabobank diverse Optionen. Dabei muss sich zeigen, wie sich Matthews in seinem zweiten Profijahr schlägt und ob der „ewige Anfahrer“ Renshaw mit der Kapitänsrolle zurecht kommt.
Prognose: Rufen die Rabobanker 2012 ihr Potenzial ab und bleiben von Verletzungen verschont, so zählen sie zu den fünf stärksten Teams der WorldTour. Aufgrund der Ausgeglichenheit des Kaders können auch Ausfälle gut verkraftet werden. Die Erfolgsmarke aus dem Vorjahr - 25 Siege - dürfte in etwa wieder erreicht werden.
Rabobank 2012: Jetse Bol, Lars Boom, Theo Bos, Stef Clement, Rick Flens, Robert Gesink, Wilco Kelderman, Steven Krujswijk, Tom Leezer, Bauke Mollema, Tom Slagter, Bram Tankink, Laurens Ten Dam, Maarten Tjallingii, Jos van Emden, Dennis van Winden, Coen Vermeltfoort (alle Niederlande), Carlos Barredo, Luis Leon Sanchez, Manuel Garate (alle Spanien), Michael Matthews, Graeme Brown, Mark Renshaw (alle Australien), Paul Martens, Grischa Niermann (beide Deutschland), Matti Breschel (Dänemark), Maarten Wynants (Belgien)
Zugänge: Mark Renshaw (HTC Highroad), Jetse Bol, Wilco Kelderman (beide Rabobank Continental)
Abgänge: Sebastien Langeveld, Pieter Weening (beide GreenEdge), Oscar Freire (Katjuscha)
(rsn)- Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen,
(rsn)- Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, stel
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, ste
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, ste
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, ste
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, ste
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen,
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, ste
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, ste
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, ste
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, ste
(rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen,
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus