--> -->
14.01.2018 | (rsn) - Klare Sache in Bensheim: Marcel Meisten (Steylaerts-Betfirst) hat seinen Titel als Deutscher Cross-Meister souverän verteidigt und zum dritten Mal nach 2015 und 2017 das Weiße Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring übergestreift. Der 29-jährige Aachener gewann an der südhessischen Bergstraße erwartungsgemäß vor Sascha Weber (MTB Freiburg), den er um rund eine Minute auf Rang zwei verdrängte. Dritter wurde Manuel Müller (RSV Rheinstolz Wyhl).
"Ich lag die erste Hälfte der Woche mit Magen-Darm im Bett und bin am Mittwoch erst wieder ganz locker gefahren. Da habe ich mich nicht wirklich stark gefühlt, sondern relativ schlapp", sagte Meisen radsport-news.com im Ziel und freute sich, dass es trotzdem mit dem erneuten Titelgewinn geklappt hat.
Dabei hatte Weber von Rennbeginn an alles versucht, um es Meisen schwer zu machen. Er machte sofort Druck, setzte sich gleich in der ersten Runde etwas von der Konkurrenz ab und sorgte so bereits früh dafür, dass der Titel nur zwischen ihm und Meisen ausgefahren werden sollte. "Wenn Du gewinnen willst, musst Du offensiv fahren", erklärte Weber radsport-news.com seine Taktik später. Meisen stellte den Kontakt zwar noch in der ersten Runde wieder her, doch Weber machte auch in der Folge immer wieder Druck und fühlte dem Titelverteidiger auf den Zahn.
Der aber ließ keine Schwäche erkennen, gab seinem Kontrahenten jeweils nur ein paar Meter Luft und schien alles unter Kontrolle zu haben. "Auf Grund der Saison hätte ich von Anfang an Vollgas fahren können, aber die Runde hat sich dafür nicht angeboten, weil es ein paar Stücke mit Gegenwind gab, wo man besser am Rad fahren konnte", erklärte Meisen, wieso er sich zunächst aufs Folgen beschränkte, anstatt selbst zu attackieren. "Ich hatte mir ein paar Stellen herausgeguckt, wo ich ihn unter Druck setzen könnte. Und am Anfang habe ich es auch mal probiert, aber es hat nicht geklappt", so Meisen weiter. "Später habe ich dann gemerkt, dass er es dort schwerer hat und habe Gas gegeben."
Dass sein Kontrahent den Kontakt verlor, lag aber auch an einem Fahrfehler an einer denkbar ungünstigen Stelle in der viertletzten Runde: im schwersten Anstieg des Kurses. "Ich kam mit dem Lenker ans Flatterband, so dass ich den Anstieg dann nicht mehr hochkam. Das reicht bei dem Niveau, um die Entscheidung für Marcel zu bringen", gab Weber zu, der so sehr schnell viel Zeit verlor und eingangs der drittletzten Runde bereits 19 Sekunden zurücklag.
Meisen fuhr fortan dem Sieg entgegen und Weber gab sich anschließend als guter Verlierer: "Aber man hat danach auch gesehen, dass Rang zwei hier heute mein Platz war. Du fährst am Limit und merkst, dass Du die Lücke nicht mehr zubekommst. Marcel ist ja auch kein Turnschuh, und so war mir klar, dass ich dann nur noch um Platz zwei fahre." Den zweiten Rang sicherte er souverän ab, während sich hinter ihm ein heißer Kampf um Bronze entwickelte, der zunächst sogar ein Vierkampf war, bis Yannick Gruner (Stevens Racing Team) in der viertletzten Runde stürzte.
Ben Zwiehoff (MSV Essen-Steele), Manuel Müller (RSV Rheinstolz Wyhl) und Max Lindenau (Stevens Racing Team) schenkten sich lange Zeit nichts. In der Schlussrunde attackierte zunächst Lindenau, doch Zwiehoff und Müller blieben dran, bis Letzterer dann selbst angriff und sich Bronze sicherte.
"Ich hätte es vielleicht früher probieren müssen, habe aber bis zur letzten halben Runde gewartet, bis ich mir hundertprozentig sicher war, dass es funktionieren würde", sagte der Drittplatzierte radsport-news.com. Für Müller war der Gewinn der Bronze-Medaille wie ein Sieg. "Ich gehöre nicht zu den Profis und wusste deshalb, dass Platz 1 und 2 im Vorfeld entschieden waren. Für mich ging es um Bronze, und das habe ich erreicht."
Ergebnis Männer Elite:
1. Marcel Meisen (Steylaerts-Betfirst)
2. Sascha Weber (MTB Freiburg)
3. Manuel Müller (RSV Rheinstolz Wyhl)
4. Ben Zwiehoff (MSV Essen-Steele)
5. Max Lindenau (Stevens Racing Team)
(rsn) – Fem van Empel wird bis auf weiteres keine Rennen mehr bestreiten. Das hat die 22-jährige Niederländerin am Donnerstagmorgen auf ihren Social-Media-Kanälen bekannt gemacht und damit wohl s
(rsn) – Der bayerische Fahrradhersteller Cube steigt zum Co-Namenssponsor des deutschen Cyclocross-Teams Heizomat - Herrmann auf, das künftig unter dem Namen Heizomat – Cube starten wird. Das kü
(rsn) – Der letzte Sieger der diesjährigen Cross-Saison heißt Joris Nieuwenhuis (Ridley Racing). Beim Sluitingsprijs Oostmalle (C1) in der Provinz Antwerpen setzte sich der 29-jährige Niederländ
(rsn) – Beim letzten Stelldichein der Querfeldein-Spezialistinnen in dieser Saison hat Lucinda Brand (Baloise Glowi Lions) den Sluitingsprijs von Oostmalle (C1) gewonnen. Die Niederländerin setzte
(rsn) - Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen - Cibel Clementines) wird am 23. Februar nicht mehr zum Finale der Cyclocross-Saison 2024/25 beim Sluitingsprijs Oostamalle antreten. Nach Angaben seines Teams muss
(rsn) – Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen – Cibel) hat in Brüssel den achten und letzten Lauf der X2O Trofee gewonnen und sich in der belgischen Hauptstadt nach zwei zweiten Plätzen in Folg
(rsn) – Sara Casasola (Crelan – Corendon) hat sich in einem packenden Duell mit ihrer Teamkollegin Marion Norbert Riberolle in Brüssel den achten und letzten Lauf der X2O Trofee gesichert. Die 25
(rsn) – Er zählt zu den besten Fahrern des Cross-Winters, ist Gewinner der Superprestige-Gesamtwertung. Doch mit dem Siegen klappte es selten bei Niels Vandeputte. Doch zum Ende der Saison hat es f
(rsn) – Mit dem Cross-Winter 2024/2025 geht auch die große Karriere der Belgierin Sanne Cant (Crelan – Corendon) zu Ende. Die 34-Jährige wird ihr Rad am Saisonende an den Nagel hängen. Mit ihr
(rsn) - Laurens Sweeck (Crelan – Corendon) hat beim Krawatencross in Lille seinen siebten Saisonsieg gefeiert. In einem spannenden Rennen nahm der Belgier die Schlussrunde gemeinsam mit acht Begleit
(rsn) – Es sah für Joris Nieuwenhuis (Ridley) nach Krankheiten und Verletzungen nach einer Saison zum Vergessen aus. Doch seit seinem Start in den Crosswinter am 12. Januar liefert der 28-Jährige
(rsn) - Beim Abschluss der Superprestige in Middelkerke hat Inge van der Heijden (Crelan – Corendon) ihr erstes Wertungscross gewonnen. Die Niederländerin profitierte dabei von einem Sturz von Luci
(rsn) – Vor fünf Jahren schnürte Carina Schrempf (Fenix – Deceuninck) noch ihre Laufschuhe. Erst eine Fußverletzung brachte sie dann dem Radsport näher - dass sie sich aber wenig später mit d
(rsn) – Neben Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) wird auch Biniam Girmay (Intermarché – Wanty) am 13. April sein Debüt bei Paris-Roubaix sein Debüt bei Paris-Roubaix geben. Nachdem der S
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) ist beim E3 Saxo Classic nicht nur mit seinem souveränen Sieg, sondern auch mit seinem Material aufgefallen. Der Niederländer war dort mit einem u
(rsn) - Am Wochenende startet die Rad-Bundesliga 2025. Während für die Männer bereits am Samstag beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen der Startschuss fällt, kämpfen die Frau
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Seit Jahr und Tag ist Oudenaarde das Zentrum der Flandern-Rundfahrt der Frauen. Auch die 22. Ausgabe des Rennens startet hier, seit 2012 befindet sich hier zudem in der Minderbroedersstraat
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo