37. Burgos-Rundfahrt

Moreno zieht in Clunia gegen Lokalmatador Barbero den Kürzeren

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Carlos Barbero (Caja Rural) | Foto: Cor Vos

04.08.2015  |  (rsn) - Wie schon 2012, als ihm Paul Martens (LottoNL-Jumo) einen Strich durch die Rechnung machte, musste sich Daniel Moreno (Katusha) bei der Burgos-Rundfahrt (2.HC) in Clunia wieder mit Rang zwei zufrieden geben. Auf der 149 Kilometer langen Auftaktetappe war sein Landsmann Carlos Barbero (Caja Rural im Bergaufsprint der Stärkere.

„Ich wollte unbedingt gewinnen. Als ich meinen Sprint ansetzte, dachte ich auch, dass es klappen würde, aber dann ist der Caja Rural-Sprinter noch an mir vorbeigezogen. Ich habe gehört, dass er hier in Clunia lebt, also kennt er diese Gegend noch besser als ich“, sagte Moreno nach dem Rennen.

Während der 33-jährige Moreno, der 2011 die Etappe nach Clunia gewann, weiter auf seinen ersten Saisonsieg warten muss, fuhr sein neun Jahre jüngerer Landsmann bereits seinen vierten Erfolg im Jahr 2015 ein. Das Podium komplettierte mit Jesus Herrada (Movistar) ein weiterer Spanier.

„Ich habe mir am Sonntag den Schlussanstieg mehrmals angeschaut und wusste, dass es keinen langen Sprint geben würde. Entsprechend bin ich erst spät gesartet. Das hat perfekt geklappt. Zu Hause zu gewinnen ist etwas ganz Spezielles", erklärte Barbero.

Hinter dem Spitzentrio taten sich bereits kleine Lücken auf.  Der Tagesvierte Luis Leon Sanchez (Astana) kam mit zwei Sekunden Rückstand ins Ziel, einen weitere Sekunde dahinter folgte die von David Belda (Burgos BH) angeführte erste Verfolgergruppe.

Über weite Strecken hatten die Ausreißer Alexis Gougeard (AG2R), Egoitz García (Murias Taldea), Fabio Duarte (Colombia) , Arnau Solé (Burgos-BH) und Lluis Mas (Caja Rural-RGA) die Fahrt über vier Bergwertungen der 3. Kategorie bestimmt.

Der dreiminütige Maximalvorsprung von Duarte, der an den Bergwertungen die meisten Punkte einheimste und nach der Etappe in das Bergtrikot schlüpfte, und seinen Begleitern war 30 Kilometer vor dem Ziel von den Verfolgern bereits wieder wettgemacht. Danach vereitelte das Peloton weitere Attacken und im zwei Kilometer langen Schlussanstieg war es schließlich die Katusha-Mannschaft, die die Kontrolle für Moreno übernahm.

Der Kapitän eröffente gut 300 Meter vor dem Ziel den Sprint, wurde dann aber noch von Barbero überspurtet, der als Etappengewinner auch das erste Führungstrikot der fünftägigen Rundfahrt übernahm.

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