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Zeitfahrweltmeister wartet noch auf ersten Sieg

Martin: „Ich bin auf einem guten Weg"

Foto zu dem Text "Martin: „Ich bin auf einem guten Weg
Tony Martin (Omega Pharma-QuickStep) im Zeitfahren der Algarve-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

24.02.2014  |  (rsn) – Mit dem dritten Titelgewinn bei der Algarve-Rundfahrt wurde es nichts für Tony Martin (Omega Pharma-QuickStep). Dafür konnte sich der Zeitfahrweltmeister am Sonntag mit seinen Teamkollegen Michal Kwiatkowski und Mark Cavendish freuen, die für einen Doppelsieg sorgten. Der Polnische Meister sicherte sich nach Platz zwei im Vorjahr souverän den Gesamtsieg, der britsche Sprinter konnte nach mehreren vergeblichen Anfäufen seinen ersten Saisonerfolg verbuchen.

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Nachdem es an den ersten Tagen an der Algarve nicht rund gelaufen war, zog Martin auch für sich persönlich ein einigermaßen versöhnliches Fazit. Am Samstag trug er auf der Königsetappe mit dazu bei, dass fast alle Angriffe von Alberto Contadors Tinkoff-Saxo-Team pariert werden konnten.

„Ich war der letzte Mann vor Michal und meine Aufgabe war es, für hohes Tempo im Finale zu sorgen“, schrieb der 28-Jährige auf seiner Website. Contador gewann zwar de Bergankunft am Alto do Malhão, doch Kwiatkowski verteidigte als Etappendritter sein Gelbes Trikot, was gleichbedeutend war mit einer Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg.

Für Martin hatten die Helferdienste noch einen ebenso angenehmen wie nötigen Nebeneffekt, konnte er sich doch „gut belasten und auch meine Bergform testen.“ Und auch am Sonntag auf der letzten Etappe erfüllte er seine Aufgabe im Finale wie vorgsehen. „Ich habe meine gewohnte Position im Sprintzug eingenommen und die Mannschaft bis zum letzten Kilometer gebracht. Mark krönte dann unsere Teamleistung mit dem Tagessieg“, so Martin, der auch deshalb „mit einem guten Gefühl die Heimreise“ antrat.

Dagegen steht die Enttäuschung der 2. Etappe, als er mit großem Rückstand das Ziele erreichte – Martinsprach von einem „gebrauchten Tag“-, aber auch das Zeitfahren am Freitag lief nicht nach Wunsch, als er eine klare Niederlage gegen Kwiatkowski und den Italiener Adriano Malori (Lampre-Merida) einstecken und sich mit Rang drei begnügen musste musste. „Ich brauche wohl tatsächlich noch ein paar Rennen, um in Topform zu kommen. Man lernt halt immer wieder dazu“, übte sich danach in Selbstkritik und zog dann auch eine gemischte Schlussbilanz.

„Auch wenn für mich persönlich in den letzten Tagen nicht alles nach Wunsch verlaufen ist, bin ich optimistisch. Die letzten Tage haben mir gezeigt, dass ich auf einem guten Weg bin.“ Dieser Weg führt Martin Mitte März nach Italien, wo er die Fernfahrt Tirreno-Adriatico (12.18. März) bestreiten wird, sein erstes WorldTour-Rennen der Saison.

Im vergangenen Jahr hatte er gleich doppelten Grund zum Jubeln, als er zum Auftakt des „Rennens zwischen den Meeren“ mit Omega Pharma-QuickStep das Teamzeitfahren gewann und zum Finale in San Bendetto auch den Sieg im Einzelzeitfahren verbuchen konnte.

Auch bei der diesjährigen Auflage von Tirreno-Adriatico bieten ihm sich in seiner Spezialdisziplin diese beiden Chancen auf den ersten Saisonsieg. Martin wird sich aber steigern müssen, um den unter Dach und Fach bringen zu können.

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