Portugiesen mit NetApp bei der Algarve-Rundfahrt

Machado und Mendes wollen die Gunst der Stunde nutzen

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Tiago Machado und José Mendes (beide NetApp-Endura) | Foto: Cor Vos

17.02.2014  |  (rsn) – Tiago Machado und José Mendes wollen bei der am Mittwoch beginnenden Algarve Rundfahrt (19. – 23. Februar/2.1) die Gunst der Stunde nutzen und sich vor heimischem Publikum die ersten Erfolgserlebnisse bescheren. Die beiden Portugiesen führen ihr NetApp-Endura-Team an, das an der Algarve auch auf den Tschechen Jan Barta und den Deutschen Paul Voß bauen kann.

Vor allem der 28-jährige Machado, einer von drei Neuzugängen beim deutschen Zweitdivisionär, hat sich für das Heimspiel viel vorgenommen, zumal er bei der letztjährigen Austragung der Volta ao Algarve bereits den sechsten Platz im Gesamtklassement belegte. Da Machado diesmal als erklärter Kapitän ins Rennen geht und das Zeitfahren nur 13,4 statt wie im vergangenen Jahr 34 Kilometer aufweist, darf sich der Kletterspezialist sogar Chancen auf das Podium ausrechnen.

„Ich denke, Tiago wird das Streckenprofil liegen. Das Zeitfahren ist nicht wie bisher am Finaltag, die Bergankunft kommt seinem Fahrstil entgegen und die Fans am Straßenrand werden ihm und José sicher das Gefühl eines Heimspiels vermitteln. Wenn wir ohne Zeitverlust ins Zeitfahren kommen, sieht es recht gut aus“, urteilte Sportdirektor Christian Pömer über die Aussichten.

Mit Blick auf die Tour de France hat NetApp-Endura „dieses Jahr ganz bewusst auf die Überseerennen verzichtet“, wie Pömer weiter ausführte. Wie sich das bei der Algarve-Rundfahrt auswirken wird, ließ der Österreicher offen. „Tiago und José sind sicher frischer als viele unserer Konkurrenten und werden hoffentlich von Tag zu Tag stärker. Aktuell haben die Jungs aber einfach weniger Rennhärte als die meisten Mitstreiter.“

Die wird sicher auf der für das Gesamtklassement ausschlaggebenden 4. Etappe gefordert sein, die mit dem zwar nicht besonders langen, aber dafür selektiven Schlussanstieg zum Alto do Malhão (2. Kat.) enden wird. Hier könnte Machados und Mendes' Stunde schlagen. „Wir gehen gewiss nicht als klare Favoriten ins Rennen, aber wenn wir Chancen haben, wissen wir diese sicher zu nutzen!“, kündigte Pömer selbstbewusst an.

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