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12.02.2014 | (rsn) – Omega Pharma-Quick Step konnte sich am Mittwoch über gleich zwei Siege freuen. Nachdem Tom Boonen auf der 4. Etappe der Katar-Rundfahrt André Greipel (Lotto Belisol) in einem packenden Duell nieder gerungen hatte, zog kurz darauf Gianni Meersman am letzten Tag der Mallorca Challenge nach.
Der Belgier gewann die Trofeo Platja de Muro (1.1) im Sprint einer zwölfköpfigen Spitzengruppe vor dem Spanier Francisco Ventoso (Movistar) und dem Briten Ben Swift (Sky) und sicherte seinem Team den zweiten Erfolg in Folge auf der Baleareninsel. Am Dienstag hatte Michal Kwiatkowski bei der Trofeo als Solist triumphiert hatte. Der Polnische Meister stellte sich diesmal in den Dienst seines belgischen Teamkollegen und zog Meersman den Sprint an.
„Wir hatten sechs oder sieben Mann vorne dabei und wir haben wie ein erstklassiges Team zusammengearbeitet“, lobte der 28-Jährige seine Helfer nach seinem ersten Sieg in der noch jungen Saison. „Auf dem letzten Kilometer hat mich Michal Kwiatkowski in der besten Position abgeliefert, so dass ich Ventoso und Swift schlagen und die Vorarbeit meiner Mannschaft vollenden konnte. Ich denke, dass sich mit diesem Sieg auch die Arbeit bezahlt macht, die ich den Winter über geleistet habe”, so Meersman, der zudem einen dritten (Trofeo Ses Salines) und einen vierten Platz (Trofeo Palma) in seiner Mallorca-Bilanz vorzuweisen hat.
Bei angenehmen Witterungsbedingungen hatten die Sprinter zunächst allerdings eine Menge Arbeit vor sich, denn gleich vier Anstiege der 2. Kategorie waren in den ersten beiden Dritteln des Rennens zu bewältigen, darunter nochmals der Puig Major und der Coll Soler. Vom Gipfel des Coll d'Honor ging es dann auf abfallender Strecke zum Ziel nach Port d'Alcudia.
Die Vorentscheidung fiel im unteren Teil des Coll Soler, wo das Feld nach einer Tempoverschärfung auf rund 40 Fahrer schrumpfte, bis nach weiteren Attacken nur noch eine zwölfköpfige Spitzengruppe übrig blieb, die den Sieg unter sich ausmachte. Den sicherte sich Meersmann vor Ventoso, Swift und dem Italiener Sacha Modolo (Lampre-Merida), der die ersten beiden Rennen der Challenge gewonnen hatte.
Gute Leistungen zeigten auch zwei deutsche Fahrer, die in der ersten Gruppe das Ziel erreichten: Der Freiburger Fabian Wegmann (Garmin-Sharp) wurde Zehnter vor Björn Thurau (Europcar), der wie schon bei der Trofeo Ses Salines zu überzeugen wusste.
Dagegen konnte NetApp-Endura mit dem Ausgang des Rennens nicht zufrieden sein. Zwar war Neuzugang Tiago Machado in der Gruppe des Tages dabei, doch als die erste Verfolgergruppe zur Spitze aufschloss und es danach 15 Kilometer vor dem Ziel zu einer Windstaffel kam, waren sowohl der Portugiese als auch sein Landsmann David de la Cruz nicht aufmerksam. „David und Tiago waren zu diesem Zeitpunkt leider am Ende der Gruppe und haben den Anschluss verloren. Ohne diesen Fehler wären sie mit der ersten Gruppe ins Ziel gekommen“, sagte Sportdirektor Enrico Poitschke, der nun auf bessere Vorstellung seiner Fahrer bei der Oman- und der Algarve-Rundfahrt hofft.
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