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27.01.2014 | (rsn) – Im zweiten Jahr in Folge hat sich Peter Sagan (Cannondale) auf der letzten Etappe der Tour de San Luis einem auf dem Papier schwächeren Konkurrenten geschlagen geben müssen. 2013 verwies der Italiener Mattia Gavazzi (Androni Giocattoli) den Slowaken auf den zweiten Platz. Am Sonntag nun war es dessen Landsmann Sacha Modolo (Lampre-Merida), der Sagan an dessen 24. Geburtstag im Massensprint hinter sich ließ.
Der Slowakische Meister kann die Niederlage aber als gutes Omen werten, denn im vergangenen Jahr ließ er dem mittelprächtigen Auftakt in Argentinien eine herausragende Saison mit nicht weniger als 22 Siegen folgen. Vielleicht in Erinnerung an diese Bilanz, ganz sicher aber mit Blick auf seinen Rennkalender nahm Sagan den zweiten Platz auf der 7. Etappe ausgesprochen gelassen.
„Mein Team hat sehr gut gearbeitet und ich war im Finale in der bestmöglichen Position, abr ich bin derzeit nicht in guter Verfassung“, sagte er im Ziel in Terrazas del Portezuelo zu cyclingnews.com und fügte an: „Ich freue mich über den zweiten Platz.“ Immerhin war der Cannondale-Kapitän zum Abschluss der Rundfahrt in der Verfassung, um den Sieg zu kämpfen – im Gegensatz zur 3. Etappe, als er beim Sprintsieg des Italieners Giacomo Nizzolo (Trek) mit 44 Sekunden Verspätung ins Ziel kam. Deutlich besser lief es schon im 19,2 Kilometer langen Zeitfahren von San Luis, das er auf einem guten zehnten Platz beendete.
„Ich verlasse San Luis in verbesserterter Verfassung und das ist gut”, bilanzierte der zweimalige Gewinner des Grünen Trikots der Tour de France nach der abschließenden 7. Etappe. „Der Monat Januar ist ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung auf die Klassikersaison, meinem ersten Saisonziel“, meinte der Slowakische Meister, der auch gleich sein erstes Highlight benannte: „San Remo.“
Beim ersten großen Frühjahrsklassiker des Jahres würde Sagan zu gern den Sieg einfahren, zumal er sich dort von Jahr zu Jahr verbesserte. Beim Debüt 2011 reichte es zu Rang 17, im Jahr darauf wurde er schon Vierter und 2013 musste Sagan nur dem Pulheimer Gerald Ciolek (MTN-Qhubeka) den Vortritt lassen.
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