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Bahn-Weltmeister wird Australischer Zeitfahrmeister

Hepburn fängt mit starkem Finale Titelverteidiger Durbridge ab

Foto zu dem Text "Hepburn fängt mit starkem Finale Titelverteidiger Durbridge ab"
Michael Hepburn (Orica-GreenEdge) ist neuer australischer Zeitfahrmeister. | Foto: ROTH

08.01.2014  |  (rsn) – Gleich zum Auftakt der Australischen Meisterschaften hat Orica-GreenEdge das Podium unter Beschlag genommen. Im Zeitfahren der Profis in Burrumbeet siegte Michael Hepburn vor Titelverteidiger Luke Durbridge und Damien Howson. Der 22-jährige Hepburn benötigte für den über 45 Kilometer führenden Flachkurs 56:25 Minuten und war damit nach einem starken Finish elf Sekunden schneller als sein gleichaltriger Teamkollege. Der drittplatzierte Howson wies bereits 2:06 Minuten Rückstand auf.

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Auf dem Weg zu seinem ersten Profisieg ging Hepburn die Angelegenheit zunächst vergleichsweise verhalten an und wies bei der Zwischenzeit immerhin 30 Sekunden Rückstand auf Durbridge auf. Doch dann drehte der Weltmeister in der Einerverfolgung auf der Bahn mächtig auf, während sein schärfster Konkurrent das hohe Tempo nicht halten konnte.

„Vor dem Rennen habe ich auf einen Podiumspplatz gehofft“, kommentierte der in Brisbane geborene Hepburn seinen bisher größten Erfolg auf der Straße. „Das Jahr, in dem ich mich erstmals voll auf die Straßenrennen konzentriere, so zu beginnen, ist einfach riesig.“

Dagegen misslang Durbrdige das Vorhaben, seinen dritten nationalen Zeitfahrtitel in Folge einzufahren. „Ich wollte gewinnen, aber es sollte nicht sein“, nahm er die Niederlage gelassen, zumal „ich nichts in Frage stellen kann, ich war in guter Form“, wie der Geschlagene anfügte.

Während sich Durbdrige immerhin noch über Edelmetall freuen konnte, endete für den Vorjahreszweiten Rohan Dennis (Garmin-Sharp) das Rennen nach einem Sturz vorzeitig.

Im Frauenrennen musste sich Shara Gillow (Orca-AIS) nach vier Titelgewinnen in Folge überraschend Felicity Wardlaw geschlagen geben. Die 36-Jährige war in Burrumbeet nach 28 Kilometern deutliche 32 Sekunden schneller als die zehn Jahre jüngere Titelverteidigerin.

Bei den U23 setzte sich auf demselben Kurs über ebenfalls 28 Kilometer der letztjährige Vierte Kerby Jordan (Drapac) in einem Wimpernschlagfinale vor dem zeitgleichen Harry Carpenter durch.

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