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23.05.2006 | Zabel gegen Hondo – bei der am Mittwoch startenden Bayern-Rundfahrt wird es zum Duell der beiden besten deutschen Sprinter der letzten Jahre kommen. Der 35jährige Erik Zabel tritt mit seinem neuen Team Milram an, der drei Jahre jüngere Danilo Hondo führt das Drittdivisionsteam Lamonta an. Die Sprinterkonkurrenz für die beiden Deutschen kommt aus dem eigenen Land (Steffen Radochla vom Team Wiesenhof-Akud), aus Österreich (die beiden Gerolsteiner Peter Wrolich und René Haselbacher) und aus Großbritannien (Jeremy Hunt von Unibet.com). Allerdings wird angesichts der schwierigen Streckenprofils viel Arbeit auf die Sprinterteams warten.p>
Die nominell stärksten Aufgebote stellen auch diesmal wieder die beiden deutschen Eliteteams Gerolsteiner und T-Mobile. Die Equipe von Hans-Michael Holczer kommt mit David Kopp, Beat Zberg und Vorjahressieger Michael Rich. Der 36jährige Zeitfahrspezialist wird es aber schwer haben „sein Rennen“ zum vierten Mal gewinnen, bestreitet er doch sein erstes Rennen nach längerer Verletzungspause.
T-Mobile wird angeführt von Patrick Sinkewitz, der nach dreiwöchiger Wettkampfpause ebenso sein erstes Rennen bestreitet wie Andreas Klöden. Der Tour-Zweite von 2004 sammelt nach seinem schweren Trainingssturz im März erste Rennkilometer.
Gespannt sein darf man auf Markus Eichler (Team Regio-Strom Senges), der ein ganz starkes Frühjahr hatte und unter anderem die Ronde van Drenthe und den rheinischen Frühjahrsklassiker Köln-Schuld-Frechen gewinnen konnte. CSC schickt mit Ausnahme von Kurt Asle Arvesen und Matti Breschel Fahrer der zweiten Reihe, was nicht verwunderlich ist, da die Topfahrer, unter ihnen auch der dreimalige Gesamtsieger Jens Voigt, beim Giro d’Italia engagiert sind.
Die 27. Auflage der Bayern-Rundfahrt hat es in sich. Schon die ersten beiden Etappen betragen jeweils um die 200 Kilometer. Zwar hat das Feld heute auf dem Weg von Gunzenhausen nach Starnberg noch keine großen Hürden zu überwinden. Das Terrain steigt aber nach der Bergwertung in Tagmersheim bei Rennkilometer 40 stetig an. Auf den beiden Zielrunden um Starnberg geht es dann nicht sehr steil, dafür aber recht lang bergauf.
Höhepunkt der zweiten Etappe von Starnberg in Richtung Grassau ist der Anstieg zum Samerberg, der zwei Jahren zum Berg der Entscheidung wurde. Damals ließ Jens Voigt seinen Konkurrenten Michael Rich stehen und schuf damit die Grundlage für seinen dritten Rundfahrtsieg. Der 18 Prozent steile Anstieg wird gleich zweimal bewältigt werden müssen. Bis zum Ziel in Grassau sind es dann noch 60 überwiegend flache Kilometer. Ein Solofinale ist ebenso denkbar wie eine Sprintentscheidung des Feldes.
Das 180 Kilometer dritte Teilstück nach Bad Birnbach führt direkt am Geburtshaus des Papstes in Markl am Inn vorbei. Mehr beschäftigen dürfte die Fahrer aber der Gartlberg in Pfarrkirchen. Hier sehen sich die Profis nach einer scharfen Kurve einer 18-prozentigen Wand gegenüber, die sie fast aus dem Stand bewältigen müssen. Trotzdem lautet die Prognose: eine Etappe für Zabel, Hondo&Co.
Das 25 Kilometer lange Einzelzeitfahren am Samstag führt von Plattling nach Deggendorf. Selbst in der weiten Ebene des niederbayerischen Gäuboden haben die Organisatoren einen Anstieg gefunden, der kurz vor Deggendorf in eine nicht ganz einfache Abfahrt mündet.
Schlussetappen sind oft nur noch Formsache. Nicht so bei der Bayern-Rundfahrt 2006. Auf der 163 Kilometer langen Etappe zwischen Plattling und Cham wird mit dem 850 Meter hohen Ruselabsatz, das Dach der diesjährigen Bayern Rundfahrt überquert. Danach geht es mit einem ständigen Auf und Ab bis ins Ziel nach Cham.
Tobias Steinhauser, neuer Sportlicher Leiter der Bayern-Rundfahrt, zeigte sich mit dem Streckenprofil zufrieden: „Für jeden Rennfahrer ist etwas dabei“, so der ehemalige T-Mobile-Profi. „Jeder hat seine Chance und besonders an den letzten zwei Tagen mit dem Zeitfahren und der abschließenden schweren Etappe von Plattling nach Cham wird wohl das Gesamtklassement gemacht. “
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