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11.06.2021 | (rsn) – Andreas Kron (Lotto Soudal) ist von der UCI-Jury zum Sieger der 6. Etappe der Tour de Suisse erklärt worden. Der Däne musste sich im Sprint eines Ausreißertrios in Disentis Sedrun zwar zunächst dem portugiesischen Ex-Weltmeister Rui Costa (UAE Team Emirates) geschlagen geben. Weil der aber auf den letzten 100 Metern seine Fahrlinie verließ, eine Welle fuhr und dem schnelleren Kron dadurch kaum mehr Platz ließ, distanzierte ihn das Schiedsgericht, so dass Costa als Zweiter gewertet wurde.
Dritter wurde nach 130 Kilometern über Gotthard- und Lukmanierpass der zuvor sehr stark fahrende, im Schlusssprint gegen Costa und Kron aber chancenlose Österreicher Hermann Pernsteiner (Bahrain Victorious). Er kam eine Sekunde nach Costa und Kron ins Ziel.
Nach der Zielankunft beriet sich die Jury mehrere Minuten lang, um schließlich über die Distanzierung von Costa zu entscheiden. Kron hatte sich schon bei der Zieldurchfahrt wild gestikulierend über die Fahrweise des Portugiesen beschwert.
Vierter wurde der Spanier Gonzalo Serrano (Movistar) mit drei Sekunden Rückstand als Sieger des Sprints der ersten Verfolgergruppe. Sie alle hatten sich zwischen Gotthard und Lukmanier mit einer knapp 40-köpfigen Spitzengruppe aus dem Hauptfeld gelöst.
In der Gesamtwertung gab es kaum Veränderungen: Richard Carapaz ließ sein Team Ineos Grenadiers das Tempo im Hauptfeld so kontrollieren, dass die Spitzenreiter nicht zu weit weg kamen, und behauptete so sein Gelbes Trikot souverän mit weiterhin 26 Sekunden Vorsprung auf Jakob Fuglsang (Astana – Premier Tech) und 38 Sekunden vor Maximilian Schachmann (Bora – hansgrohe). Costa rückte, bei nun 3:37 Minuten Rückstand auf Carapaz, auf den zehnten Gesamtrang vor.
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