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Bahn-Weltcup in Paris: Tag 1

Malcharek und Becker im Punktefahren auf dem Podium

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Malcharek und Becker im Punktefahren auf dem Podium"
Charlotte Becker | Foto: Cor Vos

20.10.2018  |  (rsn) - Moritz Malcharek und Charlotte Becker haben dem Bund Deutscher Radfahrer am ersten Wettkampftag der Weltcupsaison 2018/2019 auf der Bahn die ersten beiden Medaillen beschert. Malcharek gewann das Punktefahren der Männer in Paris, Becker holte in derselben Disziplin auf weiblicher Seite Bronze. Dabei glänzte Malcharek vor allem auf taktischer Ebene, denn der 21-Jährige holte 40 seiner insgesamt 53 Punkte durch zwei Rundengewinne, während alle anderen Fahrer höchstens einen Rundengewinn verzeichnen konnten.

Hinter dem Deutschen fuhr der Brite Mark Stewart (45 / 2 Runden) vor dem Griechen Christos Volikakis (43 / 1 Runde) auf den zweiten Platz. Der für das Track Team Brandenburg angetretene Henning Bommel wurde mit drei Punkten 13., Stefan Matzner trug die österreichischen Farben mit zwei Punkten auf den 14. Platz.

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Becker war bei den Frauen eine von sieben Fahrerinnen, die einen Rundengewinn verzeichnen konnten und sammelte dazu zehn weitere Punkte durch Sprints. Vor dem letzten Sprint lag sie mit 30 Punkten sogar in Führung. Doch dann schoben sich Maria Giulia Confalonieri (34 Punkte) aus Italien und Ganna Solovei (33) aus der Ukraine noch durch einen zweiten beziehungsweise ersten Platz im letzten Sprint an Becker vorbei an die Spitze. Vierte wurde mit 29 Punkten die Österreicherin Verena Eberhardt.

Das Podium nur knapp verpasst hat unterdessen das deutsche Frauen-Verfolgerquartett. Becker, Franziska Brauße, Lisa Brennauer und Lisa Klein fuhren in 4:21,737 Minuten im kleinen Finale gut zwei Sekunden langsamer als die Italienerinnen und wurden daher Vierte. In der ersten Runde hatte das Quartett in 4:21,421 einen neuen deutschen Rekord aufgestellt und die alte Bestmarke um mehr als 1,5 Sekunden unterboten. Gold ging an die Australierinnen. Sie siegten in 4:16,957 Minuten vor Neuseeland (4:17,560).

Bei den Männern hatten Felix Groß, Leon Rohde, Theo Reinhardt und Domenic Weinstein am Donnerstag in der Qualifikation zwar in 3:56,319 Minuten ebenfalls einen neuen nationalen Rekord aufgestellt. Doch das männliche BDR-Quartett scheiterte trotzdem in der 1. Runde an der Qualifikation für die Medaillenläufe und wurde schließlich Fünfter. Gold ging an die Dänen, die im Finale die Briten einholten. Bronze holte Italien gegen das britische Huub Wattbike Test Team.

Nichts mit den Medaillen zu tun hatten in Paris die deutschen Teamsprinter und Teamsprinterinnen. Miriam Welte und Lea Sophie Friedrich scheiterten in der 1. Runde an dem ukrainischen Duo Olena Starikova und Liubov Basova, die schließlich Bronze holten. Welte und Friedrich wurden Fünfte. Gold ging an das russische Gazprom-Rusvelo-Duo Daria Shmeleva und Anastasiia Voinova, Silber an die Australierinnen. Bei den Männern kamen Robert Förstemann, Maximilian Levy und Eric Engler nicht über Rang sieben hinaus. Der Sieg ging dort an die Niederländer, Silber an die Franzosen und Bronze an Russland.

Am Samstag geht es im Madison und Sprint der Frauen sowie im Omnium, Scratch und Keirin der Männer in Paris um Weltcup-Edelmetall. Teile des deutschen Teams befinden sich aber bereits auf dem Weg nach Kanada, wo schon am nächsten Wochenende in Milton das zweite Weltcup-Event des Winters ansteht.

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