--> -->
09.12.2016 | (rsn) – Die Diskussion um eine mögliche Verkleinerung der Team-Aufgebote bereits für 2017 nimmt immer verworrenere Züge an. Hatte UCI-Chef Brian Cookson gegenüber Radsport News noch bekräftigt, dass nach einer Besprechung am Rande des WorldTour-Seminars am Dienstag auf Mallorca das Thema zunächst vom Tisch sei, widersprach RCS-Sportdirektor Mauro Vegni dem Präsidenten des Radsportweltverbandes.
“Wir hatten wie jedes Jahr nur ein Treffen von Angesicht zu Angesicht, aber es gab keine Entscheidungen“, erklärte der Italiener gegenüber velonews. Vielmehr hätten andere Themen wie die Folgen der Vergrößerung des WorldTour-Rennkalenders im Vordergrund gestanden. “Die WorldTour startet bald und es gibt andere Themen, die vorher besprochen werden müssen. Es (die Verkleinerung der Teamgrößen) war kein Thema auf Mallorca“, so Vegni, der laut velonews allerdings bei dem Treffen gar nicht anwesend war, vielmehr sei RCS Sport durch Renndirektor Stefano Allocchio vertreten worden.
Vegnis Widerspruch scheint aber nicht zu bedeuten, dass Cookson und die UCI nicht doch mit ihrem Ansinnen durchsetzen, bis auf weiteres alles beim alten zu belassen. "Es gab keine offizielle Mitteilung am Dienstag. Vielleicht kommt sie (die Änderung) 2017, vielleicht 2018 oder vielleicht gar nicht“, fügte er unbestimmt an. Allerdings betonte Vegni auch, dass die Veranstalter eine Änderung nach wie vor als „richtig und notwendig“, erachten.
Losgetreten worden war die Kontroverse Ende November durch die Ankündigung der drei großen Veranstalter ASO, RCS Sport und Flanders Classics, die Teams bei ihren Rennen schon zur Saison 2017 um je einen Fahrer zu reduzieren. Damit würden bei den dreiwöchigen Rundfahrten nur noch acht, bei den großen Klassikern und kleineren Rundfahrten nur noch sieben Fahrer pro Team zugelassen. An der Tour de France, dem Giro d’Italia und der Vuelta a Espana würde das Feld damit nur noch aus jeweils 176 anstatt bisher198 Profis bestehen. Bei einem großen Klassiker wie Il Lombardia wären es statt 200 nur noch 175.
Für ihren Vorstoß waren die Veranstalter vor allem von den Teams kritisiert worden. Die meisten Mannschaften scheinen zwar nicht grundsätzlich gegen eine Reduzierung des Pelotons zu sein, lehnen aber den frühen Zeitpunkt ab, da die (Personal)-Planungen für 2017 bereits abgeschlossen sind.
Cookson zeigte sich gegenüber Radsport News am Mittwoch auf Mallorca überzeugt, dass ein Alleingang von ASO, RCS Sport und Flanders Classics nicht zu erwarten sei. "Wir waren mit den Verantwortlichen im Gespräch und sind zur Übereinstimmung gekommen, dass das mehr der Ausdruck eines Wunsches als ein Vorhaben war", betonte der Brite. Zumindest in der Sache liegt er da wohl nicht weit entfernt von Vegni.
(rsn) - Die UCI hat das umstrittene Punktesystem der WorldTour über Bord geworfen und wird ab 2017 auch für das WorldTour-Ranking das System der Weltrangliste anwenden - mit dem kleinen Unterschied,
(rsn) – Aufatmen bei Giuseppe Saronni und seinem Project TJ Sport. Der Lampre-Nachfolger hat vom Radsportweltverband UCI am Dienstag die letzte freie WorldTour-Lizenz erhalten. Allerdings erwähnte
(rsn) – Der Radsportweltverband UCI hat dem italienischen Zweitdivisionär Androni-Giocattoli die Professional Continental-Lizenz erteilt. Dagegen wurde im Fall des Lampre-Nachfolgers TJ Sport noch
(rsn) – Die WorldTour-Lizenz des Lampre-Nachfolgers TJ Sport scheint gesichert. Wie cyclingnews.com unter Bezugnahme auf "diverse Quellen“ meldet, sei es dem Management gelungen, neue Sponsoren au
(rsn) - Brian Cookson hat im Gespräch mit radsport-news.com auf Mallorca erklärt, dass das Thema Reduzierung der Teamgrößen für die Saison 2017 endgültig vom Tisch sei. Am Rande des WorldTour-Se
(rsn) – Dem Lampre-Nachfolger TJ Sport läuft in der Bewerbung um eine WorldTour-Lizenz die Zeit davon. Zwei Wochen, nachdem der Radsportweltverband UCI mitgeteilt hat, das der von einem chinesische
(rsn) – Mit Luca Guercilena hat ein weiterer Teamchef auf die Ankündigung von ASO, RCS und Flanders Classics reagiert, die Anzahl der Fahrer pro Team in ihren Rennen um jeweils einen zu reduzieren.
(rsn) – Matteo Trentin hält nichts von der Idee, die Teams in den Rennen um jeweils einen Fahrer zu verkleinern. Diese Ankündigung machten in der vergangenen Woche die Organisatoren ASO, Flanders
(rsn) - Mit acht oder neun Fahrern zur Tour? Der plötzliche Vorstoß der großen Rennveranstalter ASO, RCS Sport und Flanders Classics, unter anderem die Mannschaftsgröße zu verkleinern, sorgt im P
(rsn) – Mit ihrer Ankündigung, bei ihren Rennen die Anzahl der Fahrer pro Team um jeweils einen zu reduzieren, sind die drei Organisatoren ASO, RCS Sport und Flanders Classics offenbar zu weit vorg
(rsn) – Die drei größten Organisatoren Amaury Sports Organisation (ASO), RCS Sport und Flanders Classics haben beschlossen, zu ihren Rennen die Anzahl der Starter ab der kommenden Saison um je ein
(rsn) - Die beiden deutschen Teams Bora-hansgrohe und Sunweb haben wie erwartet eine WorldTour-Lizenz für die kommenden beiden Jahre erhalten. Der Radsportweltverband UCI erteilte insgesamt 17 Bewer
(rsn) – Und wieder einmal steht sie auf dem Programm: die Flandern-Rundfahrt. “Vlaanderens Mooiste“, wie die Einheimischen sagen. Mitunter ist vom wichtigsten Wochenende des Jahres die Rede, hie
(rsn) – Mit einem vierten Sieg am Sonntag könnte Mathieu van der Poel alleiniger Rekordhalter der Flandern-Rundfahrt werden. Doch diese Marke steht nicht im Fokus des Niederländers, der als Titelv
(rsn) – In den vergangenen Jahren zählte Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) in schöner Regelmäßigkeit zu den Top-Favoriten der Flandern-Rundfahrt. Doch ausgerechnet beim wichtigsten belgisch
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Die Bilder gingen vor einem Monat um die Welt: Ein neunjähriges Mädchen erklomm auf ihrem Rennrad vor dem Omloop Nieuwsblad die Mauer von Geraardsbergen, bejubelt von vielen tausend Zuscha
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Nach der Tour de France und dem Giro d’Italia hat nun auch die dritte Grand Tour des Rennkalenders ihre Team-Selektion präsentiert. Bei der 80. Vuelta a Espana (23. August – 14. Septemb
(rsn) – Vor fünf Jahren schnürte Carina Schrempf (Fenix – Deceuninck) noch ihre Laufschuhe. Erst eine Fußverletzung brachte sie dann dem Radsport näher - dass sie sich aber wenig später mit d
(rsn) – Neben Tadej Pogacar (UAE Team Emirates – XRG) wird auch Biniam Girmay (Intermarché – Wanty) am 13. April sein Debüt bei Paris-Roubaix sein Debüt bei Paris-Roubaix geben. Nachdem der S
(rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) ist beim E3 Saxo Classic nicht nur mit seinem souveränen Sieg, sondern auch mit seinem Material aufgefallen. Der Niederländer war dort mit einem u
(rsn) - Am Wochenende startet die Rad-Bundesliga 2025. Während für die Männer bereits am Samstag beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen der Startschuss fällt, kämpfen die Frau
(rsn) – Seit Jahr und Tag ist Oudenaarde das Zentrum der Flandern-Rundfahrt der Frauen. Auch die 22. Ausgabe des Rennens startet hier, seit 2012 befindet sich hier zudem in der Minderbroedersstraat