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28.01.2016 | (rsn) – Bei den am Wochenende im belgischen Zolder anstehenden Cross-Weltmeisterschaften (30./31. Jan.) werden die Deutschen wieder nur Außenseiterrollen spielen. In keinem der fünf Wettbewerbe haben die Starter des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) eine realistische Medaillenchance.
Im Männerrennen, das am Sonntagnachmittag den Höhepunkt und Abschluss der Titelkämpfe bilden wird, peilt der Deutsche Meister Philipp Walsleben eine Platzierung unter den besten Zehn an. Ähnliches gilt für die beiden anderen deutschen Starter Marcel Meisen und Sascha Weber.
Meisen dürfte vor allem sein neunter Platz im letzten Weltcup-Rennen am Sonntag in Hoogerheide Mut machen, Weber hat auf internationaler Ebene im Saisonverlauf die besten Ergebnisse des deutschen Trios erzielt. Der Saarländer gewann die Rennen in Beromünster in der Schweiz und in Albstadt und war jeweils Zweiter in Hittnau und Lorsch.
Gegen die Top-Favoriten wie Titelverteidiger Mathieu van der Poel, Lars van der Haar (beide Niederlande) oder Wout Van Aert (Belgien), der den Gesamtweltcup gewann, dürften die besten deutschen Querfeldein-Spezialisten allerdings keine Chance haben.
In den beiden Frauenrennen würden Elisabeth Brandau (Elite) und Jessica Lambracht (U23) eine Platzierung zwischen zehn und 20 schon als Erfolg verbuchen. Favorisiert sind bei der Elite die Belgierin Sanne Cant (Gesamt-Weltcupsiegerin), die Britin Nikki Harris und die Italienerin Eva Lechner. Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prevot fehlt aufgrund einer Verletzung. Das U23-Rennen der Frauen ist neu im Programm.
Erster Gold-Kandidat im U23-Rennen der Männer dürfte Eli Iserbyt sein. Der Belgier gewann 2015 Silber bei den Junioren und sicherte sich am vergangenen Wochenende in Hoogerheide den U23-Gesamtweltcup vor seinem Landsmann Quinten Hermans, der auch in Zolder sein Hauptkonkurrent sein dürfte. Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Felix Drumm, dessen Formkurve zuletzt steil nach oben zeigte und der beim Deutschland-Cup in Queidersbach und bei den nationalen Meisterschaften souverän seinen Titel verteidigte. Max Lindenau und Yannick Gruner komplettieren das BDR-Aufgebot.
Bei den Junioren gelten die drei deutschen Fahrer als krasse Außenseiter. „Im Nachwuchs und in der Frauenklasse sind wir von der Weltelite leider ein ganzes Stück weg“, musste BDR-Sportdirektor Patrick Moster feststellen.
Der WM-Zeitplan von Zolder (30./31. Jan.):
Samstag, 30. Jan., 11.00 Uhr, Junioren
Titelverteidiger: Simon Andreassen (DEN)
Deutsche Teilnehmer: Niklas Märkl, Maximilian Möbis, Poul Rudolph
Samstag, 30. Jan., 12.00 Uhr, Frauen U23
Neu eingeführt
Deutsche Teilnehmerin: Jessica Lambracht
Samstag, 30. Jan., 14.00 Uhr, Frauen
Titelverteidigerin: Pauline Ferrand-Prevot (FRA)
Deutsche Teilnehmerin: Elisabeth Brandau, Jessica Lambracht
Sonntag, 31. Jan., 11.00 Uhr, Männer U23
Titelverteidiger: Michael Vanthourenhout (BEL)
Deutsche Teilnehmer: Felix Drumm, Yannick Gruner, Max Lindenau
Sonntag, 31. Jan., 14.00 Uhr, Männer Elite
Titelverteidiger: Mathieu van der Poel (NED)
Deutsche Teilnehmer: Marcel Meisen, Philipp Walsleben, Sascha Weber
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