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Nummer 13 wird auf 13. Tour-Etappe Dritter

Bakelants fährt wieder ins Rampenlicht

Foto zu dem Text "Bakelants fährt wieder ins Rampenlicht"
Jan Bakelants (Ag2r) | Foto: Cor Vos

17.07.2015  |  (rsn) – Am ersten Ruhetag betätigte sich Jan Bakelants (Ag2r) noch als Hobbyfotograf, vier Tage später stand der Belgier selbst im Rampenlicht. Mit der „Unglücksnummer" 13 in die Tour de France gegangen, hat der 29-Jährige gerade auf der 13. Etappe mit Rang drei sein in diesem Jahr bestes Ergebnis eingefahren.

Dass er zwei Jahre seinem Coup von Ajaccio, als er auch noch das Gelbe Trikot übernahm, nicht seinen zweiten Tour-Etappensieg folgen lassen konnte, das verhinderten im Schlussanstieg sein Landsmann Greg van Avermaet (BMC) und der Slowake Peter Sagan (Tinkoff Saxo), der bei Bakelants` damaligen Coup bereits Zweiter geworden war.

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„Ich bin sehr zufrieden, vor allem weil es bei mir die letzten drei Tage aufgrund von Rückenschmerzen nicht wirklich gut lief“, erklärte Bakelants, der sich im Finale aber näher an den beiden Spitzenreitern gesehen hätte, wäre ihm nicht ein Etixx-Quick Step-Fahrer in die Quere gekommen.

„Ich bin 500 Meter vor dem Ziel von Michael Golas behindert worden, musste stark bremsen. Ich will nicht sagen, dass ich sonst gewonnen hätte, denn Sagan konnte ja auch nicht mehr an Van Avermaet vorbeifahren. Aber zumindest an ihnen dranbleiben hätte ich können“, meinte der Ag2R-Profi nach dem Rennen, in dem die Belgier erstmals seit zwei Jahren wieder einen Tour-Etappensieg feiern konnten. Den bisher letzten hatte  - genau - Bakelants eingefahren.

Dabei war gar nicht geplant, dass er freie Fahrt bekam. „Wir wollten für Vuillermoz fahren, aber er fühlt sich nicht gut“, so Bakelants zum Taktikwechsel und fügte an. „Das war für mich natürlich gut, da ich mich auch super fühlte.“

Auch die 13. Etappe war für Ag2R ein einziges Auf und Ab da. In der zweiten Rennhälfte stürzte Jean-Christophe Peraud böse und zog sich dabei heftige Hautabschürfungen und eine Finger-Verletzung zu. Doch der 38-Jährige gab nicht auf und kämpfte sich sechs Minuten hinter den Besten ins Ziel. „Ich hatte mich nach hinten umgedreht, um meinen Teamkollegen Alexis Vuillermoz zu suchen. Das war dumm“, gab Péraud zu. „Ich habe ans Aufgeben gedacht. Aber jetzt probiere ich erst einmal weiter zu fahren.“

Doch schon vor diesem Sturz lag der Zweite der Tour 2014 im Klassement weit zurück. Mit Johann Vansummeren und Ben Gastauer mussten zudem zwei seiner Teamkollegen die Tour vorzeitig beenden.

Für den Lichtblick sorgte Alexis Vuillermoz mit seinem Sieg an der Mur de Bretagne. Bakelants holte für Ag2R zudem den dritten dritten Platz, nachdem zuvor Vuillermoz an der Mur de Huy und Bardet am Plateau de Beille den letzten freien Platz auf dem Podium belegt hatten.

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