Nächster Einsatz bei U23-Flandern-Rundfahrt

Brockhoff weiß bei Rioja-Rundfahrt mit Rang acht zu gefallen

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Brockhoff weiß bei Rioja-Rundfahrt mit Rang acht zu gefallen"
Jan Brockhoff (AWT GreenWay) | Foto: Cor Vos

06.04.2015  |  (rsn) – Im vergangenen Jahr fuhr Jan Brockhoff (AWT GreenWay) mit seinem Etappensieg bei der Tour Alsace (2.2) erstmals ins internationale Rampenlicht. Am Sonntag zeigte der erst 20-Jährige, dass er auch auf Profi-Niveau mithalten kann und belegte bei der Rioja-Rundfahrt (1.1) einen ansprechenden achten Rang.

„Zum Schluss fühlte ich mich sehr stark und ich konnte im Finale auch stets eine gute Position behaupten. Mit der Top Ten-Platzierung war ich am Ende auch absolut zufrieden“, bilanzierte Brockhoff gegenüber radsport-news.com.

An den Sieger Caleb Ewan (OricaGreenEdge) wäre er im Sprint wohl nicht mehr heran gekommen, aber dadurch, dass im Finale kurz vor Brockhoff ein Fahrer das Hinterrad des Vordermannes nicht mehr halten konnte und dadurch sieben Fahrer einige Meter enteilt waren, ging es für den Deutschen letztlich nur noch um Platz acht. „Ich habe noch versucht das Loch zu zusprinten, aber dieses war am Ende noch groß genug, um einen kleinen Zeitabstand von drei Sekunden zu verursachen“, schilderte er das Finale.

Dabei hatte Brockhoff nicht unbedingt mit einem solchen Ergebnis gerechnet, kam er doch aus einer dreiwöchige Rennpause mit viel Training zurück, um dann am Samstag beim schweren GP Indurain am Start zu stehen.

„Das Rennen am Sonntag war hammerhart und sehr bergig und ich war am Ende froh, dass ich es gut beenden konnte, um wieder in 'Renntritt' zu kommen“, berichtete der Fahrer des Etixx-Quick Step-Farmteams, der auch am Sonntag einige Bergkilometer durchstehen musste, um dann überhaupt in den Sprint eingreifen zu können. „Ich hatte mir schon vor dem Start vorgenommen, so gut es geht über die Berge auf den ersten 100 Kilometern zu kommen, das Finale in der ersten Gruppe zu erreichen, um dann im Sprint zu gucken, was für mich drin ist in so einem stark besetzten Feld“, blickte der endschnelle Allrounder zurück.

Nicht nur aufgrund seines ersten Top-Ergebnisses der Saison fallen Brockhoffs erste Wochen bei AWT GreenWay „hundertprozentig positiv“ aus. „Schon von der ersten Minute an habe ich mich im Team sehr wohl gefühlt und gemerkt, wie professionell das Team arbeitet. Auch wenn wir vom Status her immer noch ein KT-Team sind, so erinnern doch viele Abläufe an die der großen Mannschaften. Das Team schafft uns ein super Umfeld und ich freue mich auf den Rest der Saison“.

Die nächsten Einsätze wird Brockhoff allerdings mit der deutschen Nationalmannschaft haben, denn es stehen die beiden Nationcup-Rennen Flandern-Rundfahrt der U23 und La Cote Picarde an. Danach geht es zur U23-Austragung von Lüttich-Bastogne-Lüttich, wo Brockhoff wieder in den Teamfarben von AWT GreenWa starten wird.

 

Weitere Radsportnachrichten

08.01.2026Iserbyt muss seine Karriere beenden

(rsn) – In einem emotionalen Video auf Instagram hat Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Altez) das Ende seiner Karriere erklärt. Seit Februar 2025 hat er ehemalige Weltranglistenerste kein Rennen mehr

08.01.2026Verschneite Querfeldein-Titelkämpfe in Bensheim

(rsn) – Am kommenden Wochenende werden im südhessischen Bensheim die Deutschen Meisterschaften im Cross ausgetragen. Wie schon 2018 finden die Titelkämpfe rund um den Bikepark am Berliner Ring im

08.01.2026Soudal - Quick-Step bindet auch Magnier langfristig

(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr

08.01.2026Soudal bleibt Titelsponsor bis 2030, Dumoulin wird Renndirektor

(rsn) - Ex-Profi Tom Dumoulin wird neuer Renndirektor des Amstel Gold Race. Der 35-jährige Niederländer übernimmt den Job von Leo van Vliet, allerdings erst zur Austragung 2027. Es wird die 61. sei

08.01.2026Titelverteidiger Plapp fährt hinterher: Vine ist neue Zeitfahrmeister Australiens

(rsn) – Jay Vine (UAE – Emirates – XRG) hat sich zum zweiten Mal nach 2023 zum australischen Zeitfahrmeister gekrönt. Der 30-Jährige fuhr in Perth, wo auch die Straßenrennen ausgetragen

08.01.2026Als ProTeam: Tudor legt den Fokus auf die Grand Tours

(rsn) – Der Schweizer Rennstall Tudor Pro Cycling hat am Mittwoch im spanischen Moraira etwas östlich von Calpe an der Costa Blanca seinen Medientag vor der Saison 2026 abgehalten. Und Miteigentüm

08.01.2026Nach starker Saison startet erneut die Jagd auf den “Heiligen Gral“

(rsn) – Sechs Neuverpflichtungen nahm FDJ - Suez für das Jahr 2025 unter Vertrag und krempelte das Team damit maßgeblich um. Vom siebten Platz 2024 arbeitete sich die französische Mannschaft zum

07.01.2026Simon Yates beendet Karriere

(rsn) – Der amtierende Giro-Sieger Simon Yates hat am Mittwochmittag völlig überraschend und mit sofortiger Wirkung seine Karriere beendet. “Ich habe die Entscheidung getroffen, mich vom profess

07.01.2026Pidcock und Pinarello-Sextett zieht es nach Chile

(rsn) – Dass Radsportler vor Saisonbeginn ins Höhentrainingslager ziehen, ist nichts Besonderes. Dass ein Septett von Pinarello einen Monat nach Südamerika reist, ist dann aber doch sehr ungewöhn

07.01.2026Roodhooft: Van der Poel “war einfach so, wie er sein musste“

(rsn) – In der Weihnachtsperiode hat Niels Vandeputte zwei Crossrennen im Trikot von Alpecin – Deceuninck und im neuen Jahr dem von Alpecin – Premier Tech gewonnen. Doch Fahrer der belgischen Ma

07.01.2026Die Hoffnung auf Healy und Highlights

(rsn) – Auf dem Papier war die Saison 2025 eine durchschnittliche für das Team EF Education – EasyPost. Zehn Siege lagen unter der Norm für die US-amerikanische Equipe, Rang zwölf im UCI-Rankin

06.01.2026Mit “Mont Ventoux Norwegens“ und Finale an den Hängen der Ski-WM

(rsn) – Während es 2026 keine Tour of Norway geben wird, weil die öffentlichen Förderungen gestrichen wurden, steht das Arctic Race of Norway (2.Pro) auch in diesem Jahr wieder im Rennkalender. I

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Antwerp Port Epic (1.1, BEL)
  • Vuelta al Táchira en (2.2, VEN)
  • Tour de Gyeongnam (2.2, KOR)