Giro: Majka jetzt Tinkoff-Saxo-Kapitän

Roche musste nach Sturz 15 Minuten auf ein neues Rad warten

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Der blutende Nicolas Roche (Tinkoff-Saxo Bank) sucht einen Krankenwagen auf. | Foto: Cor Vos

16.05.2014  |  (rsn) – Die Frage, wer bei Tinkoff-Saxo Bank der Mann fürs Giro-Klassement sein würde, hat sich am Donnerstag im Massensturz der 6. Giro schneller als erwartet geklärt. Beide Kapitäne, nämlich Rafal Majka und Nicolas Roche, machten genau wie ihre Teamkollegen Pawel Poljanski und Ivan Rovny wenige Kilometer vor dem Ziel schmerzhafte Bekanntschaft mit dem Asphalt.

Doch während Majka schnell weiterfahren konnte und 49 Sekunden hinter Etappensieger Michael Matthews (Orica-GreenEdge) in der ersten Verfolgergruppe ins Ziel kam, zog sich Roche heftigere Verletzungen zu. Entscheidend war das aber nicht dafür, dass sich der Ire eine Viertelstunde Rückstand einhandelte und damit alle Hoffnungen für die Gesamtwertung begraben musste. Es dauerte nämlich so lange, bis er ein neues Rad gereicht bekam, mit dem er seine Fahrt fortsetzen konnte.

„Nicolas hat sich diverse Verletzungen im linken unteren Körperbereich zugezogen , darunter Schnittwunden", erklärte Sportdirektor Lars Michaelsen. „Der Arzt sagt, dass es oberflächlich ist. Aber er wird ein paar Tage brauchen, um die Schmerzen los zu werden, bevor er sich wieder mit voller Kraft wird einsetzen können."

Das wird seinen Teamkollegen Majka freuen, denn der Pole, der auf Rang vier des Gesamtklassements vorrückte, wird die Hilfe des Kletterspezialisten in den kommenden beiden Wochen gut gebrauchen können. „Er wird eine sehr wichtige Rolle bei der Unterstützung von Majka spielen und auf einen Etappensieg fahren“, kündigte Michaelsen bereits an.

Maja selber zog sich bei dem Sturz ebenfalls Verletzungen zu. „Er hat Schmerzen an der Hüfte und an seinem linken Knie, kann sich aber auch der morgigen Flachetappe erholen“, meinte Michaelsen am gestrigen Abend zuversichtlich.

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