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Viele Stürze auf engen Straßen

Klöden sauer auf Tirreno-Veranstalter

Foto zu dem Text "Klöden sauer auf Tirreno-Veranstalter"

Andreas Klöden (Astana) vor der 2. Etappe des Tirreno-Adriatico

Foto: ROTH

12.03.2009  |  (rsn) – Andreas Klöden ist sauer auf die Veranstalter der italienischen Fernfahrt Tirreno-Adriatico. Grund sind die vielen Stürze auf den ersten beiden Etappen, die der Astana-Kapitän darauf zurückführt, dass zu viele Fahrer beim ersten italienischen Mehretappenrennen des Jahres am Start stünden. „Insgesamt fahren hier 25 Mannschaften und rund 200 Fahrer, doch die Straßen sind nicht gerade dafür ausgelegt“, schreibt Klöden auf seiner Website. „Meiner Meinung nach wurden ganz einfach zu viele Wild Cards vergeben. Man scheint hier wirklich alles in Kauf zu nehmen, um ein Spektakel veranstalten zu können.“

Bei dieser Konstellation ließen sich viele Stürze gar nicht vermeiden, so der 33-jährige Tirreno-Gewinner von 2007. Vor allem in den hektischen Finals seien die Straßen viel zu eng. Klöden selber stürzte auf der 2. Etappe gleich zwei Mal. „Beim ersten Sturz ist ein Begleitmotorrad vor uns gestürzt und beim zweiten Mal ging es in einen Tunnel hinein, der nur zwei Meter breit war. Zum Glück konnte ich wieder zur ersten Gruppe aufschließen und mit ihr den Zielstrich überqueren“, so Klöden, der am Ende des Tages über ein angeschwollenes Knie klagte.

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„Mir ist auch klar, dass Radsport eine harte Sportart ist, aber man hat beim Tirreno das Gefühl, dass es nicht mehr um die Rennfahrer geht“, schreibt Klöden weiter. „Ich für meinen Teil muss sagen, dass mir meine Gesundheit wichtiger ist, als unter solch schlechten Bedingungen eine Etappe zu gewinnen.“

Auch andere Fahrer aus diversen Mannschaften beklagten sich über die Zustände, so Klöden weiter. „Es würde auch hier der Beste gewinnen, wenn es ein wenig ungefährlicher wäre und etwas mehr auf die Gesundheit der Rennfahrer geachtet würde“, schließt der Rundfahrtspezialist.

Auch auf dem zweiten Teilstück von Volterra nach Marina di Carrara waren viele Fahrer gestürzt, darunter so prominente Namen wie Daniele Bennati, Tom Boonen und Thomas Lövkvist. Klödens slowenischer Teamkollege Janez Brajkovic musste das Rennen mit einer Gehirnerschütterung aufgeben, wie Astana am Abend meldete.

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