2. Mexiko-Rundfahrt: Simoni muss Gelbes Trikot abgeben

Vitoria schlägt auch auf der Königsetappe zu

Von Monika Prell (Toluca)

Foto zu dem Text "Vitoria schlägt auch auf der Königsetappe zu "

David Vitoria (Rock Racing) gewinnt die 5. Etappe der Mexiko-Rundfahrt.

Foto: ROTH

06.03.2009  |  (rsn) - Der Schweizer David Vitoria (Rock Racing) hat auch die 5. Etappe der Vuelta a Mexico gewonnen. Der Italiener Gilberto Simoni (Serramenti PVC) verlor sein Gelbes Trikot an seinen venezolanischen Teamkameraden Jackson Rodríguez.

Die Königsetappe der Vuelta a Mexico war eine echte Achterbahnfahrt. Acht Berge mussten überwunden werden, darunter der ehemalige Vulkan Xinontecatl, mit 3.500 Metern Höhe der höchste Punkt der Rundfahrt.

Bald schon hatte sich eine Gruppe aus sieben Fahrern gefunden, bestehend aus dem späteren Sieger Vitoria, dessen US- Teamkollegen Tyler Hamilton, den Mexikanern Hector Hugo Rangel (Canel’s Turbo) und Juan Pablo Magallanes (Nationalteam), dem Italiener Eddy Ratti (Serramenti PVC) und einem weiteren US-Amerikaner, Christopher Jones (Team Type 1).

Das Septett fuhr einen Vorsprung von bis zu acht Minuten auf das Feld heraus, aber als die Berge begannen, bröckelte die Gruppe nach und nach auseinander. Hinten wurde Tempo gemacht, einigen Fahrer aus dem Feld, darunter Rodríguez und der Mexikaner Carlos López (Canel’s Turbo), zu Vitoria aufzuschließen, der sich als einziger der Fluchtgruppe an der Spitze halten konnte.

Der 24-jährige Schweizer gewann die Bergwertung des Xinontecatl vor dem Mexikaner Bernardo Colex (Nationalteam) und Rodríguez. Nach diesem letzten Hindernis ging es nur noch bergab Richtung Ziel. Vitoria und Rodríguez waren dabei etwas schneller als ihre Kollegen aus der Fluchtgruppe. Im Sprint ließ der Vortagssieger Vitoria seinen venezolanischen Konkurrenten hinter sich und feierte seinen zweiten Tagessieg hintereinander. Rodriguez dürfte die Niederlage allerdings nicht sehr geärgert haben dürfte, denn er wurde mit dem Gelben Trikot entschädigt, nachdem Gilberto Simoni erst 2 Minuten und 15 Sekunden später ins Ziel kam.

Die schwere Etappe hatte ihren Tribut gefordert, und so kam der letzte Fahrer erst knapp eine Stunde später als der Tagessieger ins Ziel. Allerdings wurden die Strassen bereits nach der ersten Gruppe wieder für den Verkehr freigegeben, was zu erheblichen Behinderungen für die abgeschlagenen Fahrer führte.

Die morgige Etappe führt von San Miguel de Allende nach León. Auf den 177 Kilometern erwarten die Fahrer zwei Bergwertungen, eine der dritten und eine der zweiten Kategorie.

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