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44. Türkei-Rundfahrt

Rast auf Istanbuler Kopfsteinpflaster der Schnellste

Foto zu dem Text "Rast auf Istanbuler Kopfsteinpflaster der Schnellste"

Gregory Rast gewinnt den Auftakt zur Türkei-Rundfahrt

Foto: tourofturkey.org

13.04.2008  |  (rsn) – Zum Auftakt der 44. Türkei-Rundfahrt hat Gregory Rast (Astana) den GP Istanbul für sich entschieden. Der Schweizer ließ in dem 76,2km langen Kriterium durch die Metropole am Bosporus im Sprint einer sechs Fahrer starken Spitzengruppe den Italiener Francesco Ginanni (Serramenti PVC) und den Spanier David Garcia (Karpin Galicia) hinter sich.

Das Rennen, das nicht zur Gesamtwertung des vom Weltverband UCI in die Kategorie 2.1 hochgestuften Mehretappenrennens zählt, führte über einen spektakulären 2,54km langen und 30 Mal zu durchfahrenden, mit Anstiegen und Kopfsteinpflaster durchsetzten Rundkurs durch die historische Altstadt an der Blauen Moschee sowie der Basilika Hagia Sophia vorbei. Die entscheidende Gruppe hatte sich bereits nach sechs Runden gefunden und im Rennverlauf ihren Vorsprung auf das Feld immer mehr ausgebaut. Am Ende lagen nur noch acht Fahrer in einer Runde.

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Beim vierten Durchlauf teilte ein Massensturz auf der Abfahrt das Hauptfeld in zwei Gruppen. Die Fahrer, die mehr als zwei Minuten Rückstand hatten, mussten das Rennen aufgeben. Alle Fahrer werden aber am Montag in Izmir am Start der ersten Etappe antreten.

„Als ich hierher kam, wusste ich nicht, was mich erwartete”, so Rast nach dem Rennen. „Als ich aber den Kurs am Morgen sah, wusste ich, dass er mir liegen würde. Die bergan führenden Kopfsteinpflasterpassagen erinnerten mich an die Flandern-Rundfahrt, wo ich letzte Woche 13. wurde. Mir war klar, dass ich die Ausreißer aus der ersten Runde einfangen musste. Als ich den Sprung in die Gruppe geschafft hatte, musste ich nur aufmerksam sein und meine Gegner beobachten. Ich kannte sie nicht wirklich.”

Rast, dessen Astana-Team von Andreas Klöden angeführt wird, kündigte für die nächsten Tage eine offensive Fahrweise seiner Mannschaft an. „Wir sind mit einem starken Team hier hergekommen. Andreas Klöden wird die Anstiege mögen. Aber wir haben hier zwei oder drei Karten, die wir spielen können.”

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