--> -->
17.01.2008 | (Ra) – Heinrich Hausssler zählt zu den hoffnungsvollen Talenten des Teams Gerolsteiner. Am Wochenende wird der 23-jährige Deutsch-Australier bei der Tour Down Under in die Saison einsteigen und darüber auf Radsport aktiv Tagebuch führen. Im Interview äußert sich Haussler zu seinen ersten beiden Profijahren, zu seinen Saisonzielen und der demnächst anstehenden Entscheidung, ob er bei Weltmeiterschaften und Olympia für Australien oder Deutschland starten möchte.
Du hattest 2006 einen starken Einstieg als Profi, im letzten Jahr hattest Du einige Verletzungen. Wie beurteilst Du die letzten beiden Jahre?
Haussler: Ich bin mit 21 Profi geworden und hatte einen optimalen Start. Ich hatte viele gute Resultate, danach gab es einige Rückschläge. Aber im letzten Jahr gewann ich eine Etappe der Dauphiné, auch wenn ich von Verletzungen immer wieder zurück geworfen worden bin. Im Winter habe ich drei, vier Mal pro Woche mit einem Physiotherapeuten zusammen gearbeitet. Das hat mir sehr geholfen, ich habe jetzt keine Probleme mehr mit Verletzungen. Deshalb hoffe ich, in Topform und verletzungsfrei zu den Klassikern im Frühjahr antreten zu können.
Ist es für einen jungen Profi wie Dich schwer gewesen, immer wieder auf das Thema Doping angesprochen zu werden und mit unter Generalverdacht zu geraten?
Haussler: Am Anfang war es hart. Ich war ein junger Fahrer und habe aufgeschaut zu Fahrern, die die Tour und andere große Rennen gewonnen hatten. Und dann kommt raus, dass sie unerlaubte Mittel benutzt haben. Aber man muss sich damit abfinden und sich daran gewöhnen, dass es passiert ist. Ich bin ein junger Fahrer und hoffe auf eine bessere Zukunft. Und es geht ja auch in die richtige Richtung, die Dopingkontrollen funktionieren. Ich bin optimistisch.
Wann und wo wirst Du in die Saison starten?
Haussler: Ich werde bei der Tour Down Under starten, wenn auch noch nicht in Topform. Aber es bedeutet mir viel, in Australien gut zu fahren. Dort eine Etappe zu gewinnen, wäre schon prima. Nach der Tour down Under bleibe ich noch drei Wochen bei meiner Familie in Australien und trainiere dort. Dann bestreite ich die Kalifornien-Rundfahrt, und ich hoffe, dass meine Form dort schon besser sein wird. Danach geht’s zurück nach Europa.
Was sind Deine Ziele für 2008?
Haussler: Ich möchte vor allem bei den Frühjahrsklassikern gut abschneiden: bei Mailand-San Remo, der Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix. Auf diese Rennen freue ich mich schon.
Du hast die doppelte Staatsbürgerschaft. Würdest Du bei einer WM oder bei Olympia lieber für Deutschland oder für Australien starten?
Haussler: Darüber werde ich erst in den nächsten Monaten nachdenken. Im Jahr 2010 wird die WM in Melbourne stattfinden. Dann bin ich 26. Eine Teilnahme dort ist ein großes Ziel für mich. Ich werde mich wohl nächstes Jahr entscheiden, ob ich für Deutschland oder für Australien fahren werde.
Mit Heinrich Haussler sprach René Schuijlenburg (www.cyclingheroes.info).
(rsn) - Nachdem ARD und ZDF in diesem Jahr doch von der Tour de France berichtet hatten, war auch die für 2009 abgesagte Deutschland Tour wieder in den Mittelpunkt von Spekulationen gerückt. Im Inte
(rsn) – Nach schwachem Saisonstart hat Gerald Ciolek (Milram) in den vergangenen Monaten beständig gute Leistungen gezeigt, auch wenn es bisher erst zu einem Sieg reichte. Im Interview mit Radsport
(sid) - Linus Gerdemann gehört zu den deutschen Hoffnungsträgern bei der diesjährigen Tour de France. Im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) spricht der Milram-Kapitän über seine F
(sid) - Der wochenlangen Schlammschlacht folgt der Showdown im Nobelhotel: BDR-Präsident Rudolf Scharping stellt sich am Samstag auf der Bundesversammlung des Bundes Deutscher Radfahrer zur Wiederwah
(rsn) - Aus dem Continental-Team Sparkasse wurde zur neuen Saison das Team Nutrixxion Sparkasse. In Gespräch mit Radsport News erklärte Teamchef Mark Claußmeyer die Zusammensetzung des Teams, die S
(rsn) – Mit neuem Hauptsponsor und einigen namhaften Neuzugängen wie Sebastian Sielder und René Haselbacher ist das österreichische Team Vorarlberg-Corratec in die neue Saison gegangen. Im Interv
(rsn) – Paul Martens steht in seiner zweiten Saison beim niederländischen Rabobank-Team. Im letzten Jahr gelang dem 25-Jährigen trotz guter Leistungen kein Sieg. Das soll in dieser Saison anders w
(rsn) – Als Vierter der Andalusien-Rundfahrt zeigte Martin Velits (Milram) schon früh in der Saison sein großes Potenzial. Im Interview mit Radsport News sprach der 24-jährige Slowake über seine
(rsn) - Der Australier William Walker, 2005 Vize-Weltmeister in der U23-Klasse, zählt zu den großen Talenten des Radsports. Das konnte der 23-Jährige in den letzten beiden Jahren im Rabobank-Trikot
(rsn) - Christian Müller (26) galt in seiner U23-Zeit als eines der größten deutschen Zeitfahrtalente. Nach einer guten Neo-Profi-Saison 2005 bei CSC lief in den folgenden drei Jahren nur wenig zus
(rsn) - Das Bochumer Continental-Team Vlassenroot startet 2009 unter dem Namen Seven Stones. Im Gespräch mit Radsport News erklärt der Sportliche Leiter Lars Diemer, was hinter der Namensänderung s
(rsn) - Robert Gesink ist das größte niederländische (Kletter-)Talent seit vielen Jahren. 2008 machte der 22-jährige Rabobank- Profi in mehreren großen Rennen mit Spitzenplatzierungen bereits von
(rsn) - Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) ist beim E3 Saxo Classic nicht nur mit seinem souveränen Sieg, sondern auch mit seinem Material aufgefallen. Der Niederländer war dort mit einem u
(rsn) - Am Wochenende startet die Rad-Bundesliga 2025. Während für die Männer bereits am Samstag beim Großen Preis der südlichen Weinstraße in Schweigen der Startschuss fällt, kämpfen die Frau
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Seit Jahr und Tag ist Oudenaarde das Zentrum der Flandern-Rundfahrt der Frauen. Auch die 22. Ausgabe des Rennens startet hier, seit 2012 befindet sich hier zudem in der Minderbroedersstraat
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle