--> -->
24.06.2025 | (rsn) – Mit einem Soloritt über 35 Kilometer hat Diego Ulissi (XDS – Astana) den 86. Giro dell'Appennino (1.1) für sich entschieden. Der 35-jährige Italiener attackierte im letzten Anstieg des Tages zur Madonna della Guardia seine Kontrahenten und sicherte sich den ersten Sieg im Trikot seines neuen Teams nach 198,5 Kilometern zwischen Novi Ligure und Genua mit acht Sekunden Vorsprung auf den Ukrainer Andrii Ponomar (Petrolike).
Das Podium des italienischen Traditionsrennens, das in den beiden vergangenen Jahren die Schweizer Marc Hirschi und Jan Christen für sich hatten entscheiden können, komplettierte Ulissis Landsmann und Teamkollege Simone Velasco, der im Vorjahr Zweiter geworden war.
Rang vier ging an den zeitgleichen Alessandro Covi (UAE – Emirates – XRG), gefolgt von Francesco Bussatto (Intermarché – Wanty) und Lorenzo Quartucci (Solution Tech – Vini Fantini), zwei weiteren Italienern. Ebenfalls in der 13-köpfigen Gruppe um Covi kam der für die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies fahrende Franzose Adrien Boichis ins Ziel und belegte Rang 14.
“Wir hatten heute ein ziemlich junges Team mit Jungs vom XDS Astana Devo Team, von denen einige gerade vom Giro Next Gen zurückgekommen waren. Alle haben großartige Arbeit geleistet, wir haben die frühe Ausreißergruppe unter Kontrolle gehalten“, wurde Ulissi auf der Website seines Teams zitiert. “Dann habe ich im härtesten Anstieg attackiert angegriffen. Der Gegenwind war ziemlich heftig, aber ich konnte mir einen Vorsprung herausarbeiten“, so der Astana-Neuzugang, der beim Giro auf der Jagd auf seinen neunten Etappensieg noch leer ausgegangen war. Nun hofft Ulissi, mit seiner starke Form auch bei den Italienischen Meisterschaften am Wochenende um den Sieg holen kämpfen zu können, wie er anfügte.
“Heute hatte ich keine super Beine, weil ich wirklich unter der Hitze litt, aber wir waren trotzdem vorne mit dabei, und ich habe versucht, für Diego so viele Angriffe wie möglich abzuwehren“, ergänzte sein Teamkollege Velasco, der sich im Sprint der ersten Verfolgergruppe den dritten Platz sicherte und anmerkte: “Also ja, für uns war es tatsächlich ein guter Tag.“
Eine achtköpfige Ausreißergruppe, zu der auch Nate Pringle von den Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies gehörte, dominierte zwar lange Zeit das Geschehen, wurde aber am Fuß des fünften und letzten Anstiegs des Tages wieder eingefangen. Danach ging Ulissi in die Offensive, Louis Barré (Intermarché – Wanty) und Matteo Fabbro, der das erste Rennen für sein neues Team Solution Tech - Vini Fantini bestritt, versuchten vergeblich, zum Routinier vorzufahren und wurden von den Verfolgern wieder gestellt.
Ulissi jedoch rettete seinen Vorsprung über die Ziellinie, um seinen 49. Profisieg zu feiern, der zugleich der 19. Saisonerfolg seines in diesem Jahr so starken Teams war.
Results powered by FirstCycling.com
06.01.2026Mit “Mont Ventoux Norwegens“ und Finale an den Hängen der Ski-WM (rsn) – Während es 2026 keine Tour of Norway geben wird, weil die öffentlichen Förderungen gestrichen wurden, steht das Arctic Race of Norway (2.Pro) auch in diesem Jahr wieder im Rennkalender. I
06.01.2026Diese WorldTour-Profis haben noch keinen Vertrag für die neue Saison (rsn) – Das neue Jahr hat begonnen, doch noch immer stehen einige WorldTour-Profis ohne neuen Vertrag da. Nicht alle Fahrer, die 2025 noch in der Elite-Liga des Radsports angestellt waren, werden
06.01.2026Chirurg erwartet drei Monate Pause für van Aert (rsn) - Ludovic Robeet kann seine Karriere als Radprofi fortsetzen. Der Belgier in Diensten von Cofidis, der im September 2025 einen Schlaganfall erlitten hatte, teilte die guten Nachrichten via Insta
06.01.2026Gee macht Lidl-Trek komplett (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
06.01.2026Healy legt Fokus in den kommenden beiden Jahren wieder auf die WM (rsn) – Etappensieger bei der Tour de France, Träger des Gelben Trikots, Dritter im Straßenrennen der Weltmeisterschaften von Ruanda und auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich: Ben Healy (EF Educatio
06.01.2026Die Trikots der WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) - Wie sieht das Peloton 2026 aus? Welche Farben werden in der kommenden Saison vorherrschend sein? Nach und nach stellen die WorldTour-Rennställe ihre Trikots für das neue Jahr vor - den Anfan
06.01.2026Regenbogenpower für die neue Saison (rsn) – Erst 2024 gegründet, steigt EF Education - Oatly schon im dritten Jahr die WorldTour auf. Zwar gab es von 2005 bis 2023 mit EF Education - Tibco SVB bereits ein amerikanisches Frauen-Team,
06.01.2026Die Trikots der Women´s WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) – 14 Rennställe umfasst die Women´s WorldTour in der Saison 2026. Doch wie treten diese 14 Mannschaften im neuen Jahr auf? Welche Farben zieren ihre Trikots, welche Art von Designs werden ge
05.01.2026Mehr Aerodynamik: Milan mit veränderter Position auf dem Rad (rsn) - Jonathan Milan (Lidl - Trek) hat während der Saisonpause an seiner Position auf dem Rad gearbeitet - und einige Änderungen vorgenommen. "Es ging um die Verbesserung meiner Position", sagte
05.01.2026Van der Poel: “Bin noch nicht in Topform“ (rsn) – Er kam, sah und siegte – neun Mal in drei Wochen. Mathieu van der Poel dominierte die Szene seit seinem Einstieg in die Cyclocross-Saison 2025/26. Nach einer perfekten Bilanz mit neun S
05.01.2026Teambudgets und -gehälter steigen auch 2026 weiter an (rsn) – Das Budget der WorldTour-Teams der Männer und Frauen ist auch für das Jahr 2026 wieder stark angewachsen. Laut der Gazzetta dello Sport, die sich auf UCI-Zahlen beruft, stieg es um 4,5 Pr
05.01.2026Mit neuer Führung in ein richtungsweisendes Jahr (rsn) – Nach dem Aus des Ceratizit-Teams ist Canyon – SRAM – zondacrypto das einzig verbleibende deutsche Team in der Women´s WorldTour. Der in Leipzig beheimatete Rennstall erreichte 2024 mit