RSN-Rangliste, Platz 42: Justin Wolf

Die kontinuierliche Arbeit machte sich bezahlt

Von Christoph Adamietz

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Justin Wolf (Bike Aid) im EM-Straßenrennen von Plouay | Foto: Cor Vos

29.11.2020  |  (rsn) – Auch in der Saison 2020 wurde Justin Wolf (Bike Aid) seinem Ruf als ausgezeichneter Zeitfahrer gerecht. Der 28-Jährige gewann den Prolog der rumänischen Rundfahrt Turul Romaniei (2.2), wo er nach seinem ersten UCI-Sieg einen Tag das Gelbe Trikot trug, dazu wurde er Siebter im EM-Einzelzeitfahren und dazu holte er noch im Mixed Team Relay die Goldmedaille.

“Die kontinuierliche Arbeit lohnt sich. Gerade die Europameisterschaften waren sehr schön. Das Teamgefühl, vor allem auch mit den Mädels, ist sehr besonders und motiviert noch einmal mehr an seine Grenzen zu gehen“, spielte Wolf auf den Sieg in Plouay an, den er an der Seite von Miguel Heidemann, Michel Heßmann sowie Mieke Kröger, Lisa Brennauer und Lisa Klein, einfuhr.

Die größte Enttäuschung in einer von Rennabsagen geprägten Saison war für Wolf die Absage der Zeitfahr-DM, bei der er zu den heißen Medaillenkandidaten gezählt hätte. “Dort will ich unbedingt mal auf das Podium fahren“, formulierte er schon seine Ziele für die Zukunft. Traurig zeigte sich Wolf zudem, dass die Bahn-EM nicht stattfinden konnte. Auch diese hatte er rot in seinem Kalender markiert gehabt und hatte sich berechtige Hoffnungen auf einem Start im Deutschland-Vierer gemacht. “Wir waren schon fast mit der Vorbereitung durch, als die Nachricht uns erreichte, dass der BDR keine Sportler zur Bahn-EM schickt“, blickte Wolf zurück.

Die Saison 2021 wird Wolf erneut für das Team Bike Aid in Angriff nehmen, wo er als Tempobolzer wichtige Arbeit verrichten wird und in den Zeitfahren dann auf eine Rechnung fahren kann. Ein großes Ziel in der kommenden Saison ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen. “Und nach meinem ersten UCI-Sieg dürfen gerne noch weitere folgen“, sagte der Bike Aid-Akteur abschließend.

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