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17.07.2016 | (rsn) - Einen Wundervollen guten Morgen aus Bourg-En-Bresse. Gestern (Samstag) hieß es glücklicherweise „Back to Business“ und wir waren auch direkt wieder ordentlich unterwegs. Meine Tagesleistung lag am Abend bei sportlichen 600km und der Tag brachte tatsächlich auch das eine oder andere Highlight.
Zunächst bewegten wir uns auf direktem Wege zum Ziel, da meine Delegationsleiterin im Pressezentrum einiges erledigen wollte. Mein Tagestacho zeigte am Ziel der Etappe schon mal knapp eine 400 an und der Weg zum Hotel sollte dann auch noch mal knapp 200 auf die 400 drauf packen. Aufgrund der direkten „Einflugschneise“ (das Wort passte gestern), bleib es mir zwar leider verwehrt, am Start das Geburtstagskind Andre Greipel zu treffen, aber vielleicht kann ich das ja noch nachholen. Um den Dicken Schmatzer kommt er so leicht nicht drum herum :)
Wenn ihr die gestrige Etappe im TV gesehen habt, wird Euch wohl nicht entgangen sein, dass der Zielstrich nur einen „Flügelschlag“ entfernt zu einem der größten Vogelparks in Frankreich lag. Klingt erst mal langweilig - war es aber tatsächlich nicht. Nahezu alle Rundfunkanstalten filmten ihre Anmoderationen für die Etappe in dem Park und die meisten hatten sichtlich Spaß. Mit meiner Akkreditierung durfte auch ich kostenlos in den Park hinein und konnte mir so die Zeit bis zum Zieleinlauf in durchaus bunter Gesellschaft vertreiben (siehe Fotos). Solltet ihr da also mal in der Gegend sein, kann ich Euch einen Besuch nur ans Herz legen.
Im Übrigen muss ich sagen, dass die Organisatoren der Tour de France tatsächlich immer wieder großen Wert darauf legen, die Etappenorte an interessanten Orten und schönen Plätzen stattfinden zu lassen. Mehr Werbung für den Tourismus kann man sicherlich nur schwer erreichen. Die teilweise atemberaubenden Bilder aus den Helikoptern setzen dabei dem Ganzen noch das Sahnehäubchen auf.
Die Etappe gestern führte mehr oder weniger zu 100% in Richtung Norden und der fiese Mistral-Wind der letzten Tage konnte so noch einmal voll zuschlagen. #Gegenwind war wohl der „Häschtäg“ des Tages… Die Etappe startete übrigens extra deswegen 15 Minuten früher, war aber trotzdem noch deutlich hinter dem Zeitplan. Aufgrund der Wartezeit im Ziel hatte ich wieder etwas Zeit, die Kollegen bei der ARD zu stalken und Marco erzählte mir noch ein paar schöne Storys vom Ventoux. Das muss wirklich unglaublich gewindet haben da oben…LEGENDÄR. Selbiges hatte mir Wagi beim Zeitfahren übrigens auch schon erzählt.
Alle Fahrzeuge mussten nämlich nach der Etappe über den Gipfel fahren, um nach Hause zu kommen und somit auch die Teambusse. Nun ist es tatsächlich so, dass die Busfahrer eigentlich „die Hochseefischer“ oder „Holzfäller“ im Fahrzeugtross sind. Sprich - die Jungs haben richtig die Ruhe weg und fahren mit ihren Bussen, wie andere mit einem Smart. Aber da oben haben die Busse vom Wind wohl so gewackelt, dass die Jungs sich selbst nicht wohl fühlten. Das gibt es wahrscheinlich nur ganz ganz selten!
Und noch was ganz Interessantes: noch vor ein paar Jahren war es so, dass in den Helikoptern, die über dem Rennen kreisen die Funk-Relais-Stationen für die TV-Kameras platziert waren. Daher gab es bei schlechtem Wetter relativ oft auch Bildstörungen. Inzwischen hat sich das deutlich gebessert, denn es fliegt tatsächlich eigens zu Zwecken der TV-Bilder jeden Tag ein riesiges Flugzeug in mehreren tausend Metern Höhe Achten über dem Rennen. Ihr seht also, es wird nichts dem Zufall überlassen!
Den Sprint des Tages konnte ich wieder live an der Strecke sehen, denn ich stand mit den Kollegen Egoi Martinez, Pedro Horillo und unserem Teamchef Paddy-mit-y (Patrick) bei ca. 75m rechts. Auch wenn ich zugebe, dass ich Cavendish den Sieg nun nicht unbedingt gönne - zumal er in den Bergen wohl nur durch eine „göttliche Fügung“ immer das Zeitlimit einhalten konnte - muss man klar sagen, dass er das gestern sehr stark gemacht hat. Diese Welle mit Kittel war absolut unnötig, da bin ich völlig dabei - aber dennoch war er in dem Moment schon vorbei und deutlich schneller. Allerdings ist der 5. Platz von Marcel natürlich nicht ganz das, was ohne die Welle im Ergebnis hätte stehen müssen. Zum Glück ist niemand gestürzt.
Über den 4. Platz von John Degenkolb freute ich mich übrigens sehr, denn das bestätigt seine ansteigende Formkurve. Alleine, die Position zu bekommen, von der er gestern los sprintete, zeigt wohl, dass man mit ihm jetzt wieder zu rechnen hat. Ich sag es euch: die Gummibären hier im Village wirken Wunder!
Wer mich auch immer wieder begeistert ist Peter Sagan. Was kann der eigentlich nicht? Ein geiler Typ - in jeglicher Hinsicht!
Nach dem Rennen hatte ich auch noch etwas Zeit und beobachtete mal eine ganze Weile das Prozedere, wenn die Teams gleichzeitig mit den Fans versuchen, die Szenerie zu verlassen. Eigentlich unmöglich. Aber doch jeden Tag immer wieder ein spannendes Schauspiel. Teilweise ist es so voll, dass einzelne Rennfahrer in der Masse völlig untergehen und man sie fast gar nicht erkennt. Ihr könnt ja auf den Bildern mal schauen - vielleicht findet ihr anstelle eines versteckten Pokemons einen Rennfahrer im Getümmel!
Ich habe den Text hier grade live im Village du Tour am Start der heutige Etappe verfasst. Wahnsinn, was hier schon wieder los ist. Es ist Sonntag, es ist keine Wolke am Himmel und die Etappe verspricht absoluten Laktatüberschuss. Aus internen Quellen weiß ich, dass alle sich vor heute etwas fürchten…
Dennoch habe ich irgendwie das Gefühl, dass es aus deutscher Sicht gut werden wird. Ich weiß nicht wieso, aber es liegt was in der Luft.
Euer Paddi-avec-i
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