BMC-Profi muss nach Sturz Vuelta aufgeben

Burghardt: Bei der zehnten Grand Tour reißt die Serie

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Marcus Burghardt (BMC)| Foto: Cor Vos

24.08.2015  |  (rsn) - Neun große Landesrundfahrten hat Marcus Burghardt (BMC) in seiner Karriere bestritten - bei allen erreichte er das Ziel. Diese Serie riss allerdings bereits nach der 2. Etappe der diesjährigen Vuelta a Espana, denn Burghardt musste seine zehnte Grand Tour aufgrund einer Knieverletzung, die er sich bei einem Massensturz am Sonntag zugezogen hatte, vorzeitig aufgeben.

„Die Röntgenaufnahmen haben keine Brüche gezeigt, aber das Knie war geschwollen. Und am Morgen ist es sogar noch schlimmer geworden"; berichtete Teamarzt Daniele Zaccaria.

Burghardt, der am Samstag mit seinen Teamkollegen noch das Auftakt-Mannschaftszeitfahren gewonnen hatte, zeigte sich über das frühe Aus enttäuscht. „Ich bin jemand, der immer versucht, wieder aufs Rad zu steigen. Aber mit dieser Schwellung und diesen Schmerzen ist es einfach unmöglich. Das erste Mal eine große Rundfahrt vorzeitig verlassen zu müssen, macht mich sehr sehr traurig", so Burghardt, der sich nach dem Sturz knapp 30 Kilometer vor dem Ziel noch als Drittletzter mit knapp 25 Minuten Rückstand ins Ziel gekämpft hatte.

Somit sind mit John Degenkolb, Johannes Fröhlinger (beide Giant-Alpecin) und Christian Knees (Sky) nur noch drei Deutsche im Rennen.

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