Kolumbianer drohte nach Sturz Karriereende

Chaves wird für seinen harten Kampf belohnt

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Esteban Chaves (Orica GreenEdge) | Foto: Cor Vos

24.08.2015  |  (rsn) – Nach seinem Doppelschlag bei der Vuelta – Etappensieg am Caminito del Rey und Rotes Trikot des Gesamtführenden kannte die Freude von Esteban Chaves (Orica GreenEdge) keine Grenzen mehr. „Dieser Tag ist unglaublich. Er ist aber auch die Belohnung für zwei Jahre harter Arbeit“, so Chaves.

Damit spielte der Kolumbianer auf einen schweren Sturz bei der Trofeo Laigueglia im Februar 2013 an, wo er sich mehrere Brüche im Gesicht und an der Schulter zugezogen hatte. „Das schwierigste war, die Wiederherstellung meiner beschädigte Nerven in meinem Arm. Ich konnte mich monatelang nicht bewegen, geschweige denn Radfahren“, erinnerte sich Chaves, der im weiteren Jahr kein Rennen mehr bestreiten konnte, zurück. Damals war noch unsicher, ob Chaves überhaupt wieder professionell Radsport betreiben würde können. Doch mit viel Willen kehrte der Kolumbianer in den aktiven Sport zurück und erreichte am Sonntag den vorläufigen Höhepunkt seiner noch jungen Karriere. „Mein Arm hat zwar nur zu 80 Prozent seine Bewegungsfähigkeit wieder erlangt, aber das behindert mich nicht beim Radfahren“, erklärte der 25-Jährige.

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