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04.01.2015 | (rsn) – Für Fahrer und Teams ist der Start in eine neue Saison auch immer eine Fahrt ins Ungewisse. Radsport News gibt in einer mehrteiligen Serie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Radsportjahr 2015.
Gewinnt Alexander Kristoff seinen ersten großen Klassiker auf Kopfsteinpflaster?
Der Norweger ist mittlerweile einer der besten Sprinter und Klassikerjäger und blickt auf die erfolgreichste Saison als Profi zurück. Was dem zweifachen Tour-Etappensieger noch fehlt, ist ein Sieg bei einem der großen Kopfsteinpflaster-Rennen. Dass er auch auf den Pavés bei den Besten mithalten kann, zeigte Kristoff in den vergangenen beiden Jahren, als er bei der Flandern-Rundfahrt die Plätze vier und fünf belegte. Im vergangenen Jahr triumphierte der Katusha-Profi bei Mailand-San Remo und feierte insgesamt 14 Siege. In den Sprints zählt Kristoff zu den Stärksten, größere Probleme stellten für den 27-Jährigen - zumindest bei der Flandern-Rundfahrt – bisher die Hellingen dar. In den kurzen, giftigen Anstiegen hatte Kristoff immer wieder zu kämpfen, wenn Cancellara, Sagan und Co, das Tempo anzogen. Sollte er auch noch diese Schwäche ausmerzen können, hat Kristoff ggute Aussichten auf einen Sieg bei der Flandern-Rundfahrt. Und auch bei Paris-Roubaix, wo er 2013 bereits Neunter wurde, hat er Chancen, im berühmten Velodrome von Roubaix ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.
Wird Vincenzo Nibali seinen Tour-Titel verteidigen können?
Bei allem Respekt vor Nibalis herausragendem Auftritt bei der diesjährigen Tour de France – aber angesichts der Konkurrenz und des Profils mit fünf Bergankünften der 102. Ausgabe dürfte es dem Italiener sehr schwer fallen, seinen Coup zu wiederholen. Alberto Contador und Chris Froome – die beide nach Stürzen verletzt im vergangenen Jahr aufgeben mussten – sowie Nairo Quintana werden dem Titelverteidiger das Leben schwer machen. Und auch wenn bei der Tour 2015 eine Etappe wieder über Kopfsteinpflaster führt und Nibali auf dem Weg nach Cambrai eine ähnliche Galavorstellung ablegen sollte wie auf der 5. Etappe der letztjährigen Tour, so dürfte es ihm kaum gelingen, einen entscheidend großen Abstand zwischen sich und Contador, Froome und Quintana zu bringen. Und im Hochgebirge wird Nibali gegen die drei Kletterspezialisten nicht bestehen können.
Schafft Alberto Contador 2015 das Double? Keine Frage - der Spanier präsentierte sich 2014 in überragender Verfassung und kann auf ein starkes Team bauen, das sich ganz in seinen Dienst stellen wird. Doch die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre spricht gegen Contadors Vorhaben, den Giro d'Italia und die Tour de France innerhalb einer Saison gewinnen zu wollen. Auch wenn sein Team und speziell der exzentrische Eigentümer Oleg Tinkov unaufhörlich die Werbetrommel rühren, müssten schon viele Faktoren zusammenkommen, um das Double zu ermöglichen. Zu schwer ist die Heruasforderung, zu stark die Konkurrenz vor allem bei der Tour, wo Contador auf Chris Froome, Nairo Quintana und Titelverteidiger Vincenzo Nibali treffen wird. Alle drei verzichten übrigens auf die Italien-Rundfahrt, um frisch uns ausgeruht zum größten Radrennen der Welt antreten zu können. Und alle Drei tun dies aus gutem Grund.
Wird es neun Jahre nach Gerald Cioleks Triumph in Salzburg wieder einen deutschen U23-Weltmeister geben? Bis zur Straßen-WM in Richmond ist es noch ein weiter Weg, aber schon neun Monate vor den Titelkämpfen in den USA kann man sagen, dass die Deutschen berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen können. Anwärter Nummer 1 ist Phil Bauhaus. Der 20-Jährige zeigte bereits 2014 starke Leistungen im Dress von Stölting und fährt 2015 beim Zweidivisionär Bora-Argon 18. Im team von Manager Ralph Denk wird sich der Sprintspezialist weiterentwickeln können und auch der anspruchsvolle Rennkalender wird ihm mit Blick auf die WM gut tun. Zudem stellt auch der Kurs in Richmond für Bauhaus keine unlösbare Aufgabe dar.
Kehrt Tom Boonen in die Erfolgsspur zurück? Großes Verletzungspech, dazu auch private Schicksalsschläge: Der Belgier blickt auf keine einfache Zeit zurück. Dass Boonen in der vergangenen Saison bei den bedeutenden Rennen auf Kopfsteinpflaster wie Gent-Wevelgem (5.), der Flandern-Rundfahrt (7.) und Paris-Roubaix (10.) trotzdem drei Mal in den Top Ten landete, ist umso bemerkenswerter. Bei einer besseren Vorbereitung wären sicherlich sogar Podiumsplätze für den 34-Jährigen drin gewesen. Sollte Boonen gesund durch den Winter kommen und in Topform bei den Klassikern antreten, so kann er 2015 durchaus um Siege kämpfen. Eine Dominanz wie 2012, als er Gent-Wevelgem, Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix gewann, wird Boonen zwar nicht mehr ausüben können. Doch mit der Rückendeckung der Teamleitung, die bewusst auf Verstärkungen für die Klassiker verzichtet hat, könnte Boonen durchaus noch einmal an seine besten Zeiten anknüpfen. In den Massensprints fehlt dem Routinier mittlerweile zwar die Spritzigkeit, um einen großen Klassiker zu gewinnen, braucht es allerdings mehr als nur schnelle Beine.
Wird Jempy Drucker wieder erfolgreichster Luxemburger sein?
Beim belgischen Zweitdivisionär Wanty Groupe Gobert enetwickelte sich der Luxemburger in den vergangenen Jahren zu einem der Kapitäne und erhielt deshalb immer wieder freie Fahrt. Überraschendes Ergebnis war, dass Drucker als bester luxemburgischer Profi die Saison 2014 beendete. Nach seinem Wechsel zur Star-Truppe von BMC dürfte sich die Rolle des 28-Jährigen allerdings ändern. Natürlich wird Drucker bei den großen Klassikern am Start stehen, in erster Linie allerdings um seine Kapitäne wie Greg van Avermaet, Philippe Gilbert oder Taylor Phinney zu unterstützen. Deshalb wird der BMC-Neuling kaum auch Ende 2015 die Rangliste der Luxemburger anführen. Dafür kommen vielmehr zwei andere Profis in Frage, nämlich der wieder erstarkte Fränk Schleck (Trek) sowie dessen junger Teamkollege Bob Jungels, der in seine dritte Profisaison geht.
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