--> -->
11.08.2014 | (rsn) – Tom Danielson (Garmin – Sharp) ist bei der Tour of Utah die souveräne Titelverteidigung gelungen. Der 36 Jahre alte US-Amerikaner setzte sich bei der Rundfahrt durch den Mormonenstaat nach sieben Etappen mit 52 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Chris Horner (Lampre-Merida) durch, der schon im vergangenen Jahr Zweiter geworden war.
Den letzten freien Platz auf dem Podium sicherte sich wie auch 2013 ein Kolumbianer – war es damals Danielsons jetziger Teamkollege Janier Acevedo, so belegte nun Horners Helfer Winner Anacona den dritten Platz, 1:43 Minuten hinter dem Gesamtsieger.
Auf dem abschließenden Teilstück rund um Park City siegte der Australier Cadel Evans nach 125 Kilometern im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe vor dem Niederländer Wilco Kelderman (Belkin), Anaconda und Horner. Danilelon kam mit fünf Sekunden Rückstand ins Ziel.
Der 37-jährige Evans hatte bereits die gestrige Etappe gewonnen und belegte im Gesamtklassement mit 2:14 Minuten Rückstand Rang sechs. Vor dem Tour de France-Gewinner von 2011 landeten dessen belgischer Teamkollege Ben Hermans (+1:46) und Kelderman (+1:49) auf den Plätzen vier und fünf.
„Das ist magisch. Es ist wirklich ganz speziell, vor so vielen Fans die Ziellinie zu überqueren. Ich hätte am liebsten geweint“, erklärte Danielson, der mit seinem Sieg am Powder Mountain das Gelbe Trikot übernommen und an den folgenden drei Tagen behauptet hatte. „Man investiert so viel Arbeit und wenn dann alles zusammen kommt , so in dieser Woche, verstehen wir alle, was das bedeutet und dass es wirklich was Besonderes ist.“
„Ich hatte Hoffnungen, aber nach der gestrigen Etappe nicht wirklich hohe Erwartungen“, kommentierte Evans seinen zweiten Coup in Folge. „Ich war 150 Kilometer in der Ausreißergruppe und das fordert seinen Tribut. Aber ich merkte schon früh, dass ich okay war und dann kam alles irgendwie auf den letzten Anstieg an“, fügte der BMC-Kapitän an.
Damit meinte Evans den Empire Pass, einen Anstieg der Ehrenkategorie, dessen Gipfel in mehr als 2.700 Metern Höhe rund sieben Kilometer vor dem Ziel überquert werden musste. Das tat er als Fünfter bei der Jagd auf Danielson, Horner, Anaconda und Kelderman, die sich zuvor aus der Favoritengruppe gelöst hatten.
In der Abfahrt schloss Evans rund fünf Kilometer vor dem Ziel zum Spitzenquartett auf und attackierte in den letzten beiden Kurven des Schlusskilometers. „Seine Taktik in den letzten beiden Kurven traf uns unvorbereitet“, lobte Horner, der mit seinen 42 Jahren über nicht weniger Erfahrung als Evans verfügt, seinen Konkurrenten. „Es war schön zu beobachten - und schmerzhaft zugleich.“
„Ich hatte einen kleinen Plan, wobei ich nicht so früh attackieren wollte, aber ich habe gesehen, dass sie ein bisschen gezögert haben, was ich verstehe, weil sie ja viel zu verlieren hatten“, meinte Evans mit Blick vor allem auf Danielson und Horner.
10.08.2014Evans siegt am Snowbird, Danielson behauptet Gelb(rsn) – Cadel Evans (BMC) hat die 6. Etappe der Tour of Utah (2.1) gewonnen. Der 37 Jahre alte Australier setzte sich nach 172,5 Kilometer von Salt Lake City zur Bergankunft am Snowbird Ski Resort m
08.08.2014Wagner sprintet bei Tour of Utah auf Rang vier(rsn) - Robert Wagner (Belkin) ist auf der 5. Etappe der Tour of Utah (Kat. 2.1) auf den vierten Platz gesprintet. Den Sieg sicherte sich nach 163 Kilometern von Evanston nach Kamas der US-Amerikaner
08.08.2014Danielson auf dem besten Weg zur Titelverteidigung(rsn) - Titelverteidiger Tom Danielson (Garmin-Sharp) hat bei der Tour of Utah (Kat. 2.1) die schwere Bergankunft am Powder Mountain für sich entschieden und ist auf dem besten Weg, seinem Gesamtsieg
07.08.2014Tour of Utah: Hoflands Taktik geht auf(rsn) - Das war eine Maßnahme, die sich bezahlt machen sollte: Am Mittwoch ließ sich Moreno Hofland (Belkin) bei der Tour of Utah (Kat. 2.1) im Gegensatz zu seinen Sprinterkollegen bewusst ins Grupe
05.08.2014Schär erkämpft sich nach 60-km-Solotritt mit Krämpfen den Sieg(rsn) - Michael Schär (BMC) hat die 2. Etappe der Tour of Utah (Kat. 2.1) gewonnen. Der Schweizer setzte sich auf dem 210 Kilometer langen Teilstück von Panguitch nach Torrey nach einem Solo von 60
05.08.2014Hofland mit Traum-Comeback bei Tour of Utah(rsn) - Moreno Hofland (Belkin) ist zum Auftakt der Tour of Utah (Kat. 2.1) ein Traum-Comeback gelungen. Im ersten Rennen nach einer zehnwöchigen Verletzungspause glückte dem Niederländer gleich e
04.08.2014US-Profis beim Kletterspektakel in der Favoritenrolle(rsn) – Mit den Gesamtsiegen von Levi Leipheimer (2010, 2011) und Tom Danielson (Garmin-Sharp/2014) sowie dem zweiten Rang durch Matthew Busche (Trek/2012) waren die US-Amerikaner bei der Tour of Ut
04.08.2014Wagner, Voigt und Zabel mit Chancen auf Etappensiege(rsn) - Bei der heute beginnenden 10. Tour of Utah (2.1 / 4. - 10. Aug.) stehen 16 Mannschaften am Start, darunter sechs aus der WorldTour. Mit Jens Voigt (Trek), Rick Zabel (BMC), Robert Wagner (Belk
04.02.2014Tour of Utah 2014 mit einer Etappe mehr (rsn) - Die Tour of Utah (2.1) wird in diesem Jahr über sieben statt wie bisher über sechs Etappen führen und erstmals in ihrer Geschichte einen Abstecher in einen Nachbarstaat machen. Wie die Orga
14.01.2026Lidl-Trek-Neuzugang Gee-West: Giro-Podium das Ziel (rsn) – Derek Gee-West, prominenter Neuzugang bei Lidl – Trek, wird das seit dieser Saison mit deutscher Lizenz ausgestattete Team beim diesjährigen Giro d’Italia anführen. Wie der letztjähri
14.01.2026Visma auch 2026 ohne Niederländer zur Tour de France? (rsn) – Bereits in der vergangenen Saison nahm Visma – Lease a Bike keinen Niederländer mit zur Frankreich-Rundfahrt. Und auch die am 4. Juli im spanischen Barcelona beginnende 113. Tour de Franc
14.01.2026Nach Rekordsaison: Grenke – Auto Eder fühlt sich für 2026 gerüstet (rsn) – Mit nicht weniger als 31 UCI-Siegen auf dem Konto hat Grenke – Auto Eder die Saison 2025 abgeschlossen. Keine anderes Nachwuchsteam war im vergangenen Jahr erfolgreicher als die U19-Mannsc
14.01.2026Soudal will mit kollektiver Stärke van der Poel und Pogacar schlagen (rsn) – Nachdem Soudal - Quick-Step in den vergangenen Jahren bei der Frühjahrsklassikern den Topstars wie Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) und Tadej Pogacar (UAE – Emirates) hinte
14.01.2026Uijtdebroeks gibt in Valencia Movistar-Debüt (rsn) - Der Belgier Cian Uijtdebroeks wird bei der am 4. Februar beginnenden Valencia-Rundfahrt (2. Pro) erstmals für das Movistar Team in Aktion treten. Das gab der spanische Rennstall in den Sozial
14.01.2026Women`s Tour Down Under im Rückblick: Die letzten 10 Jahre (ran) - Mit der Santos Tour Down Under startet am 17. Januar in Australien die Women´s World Tour 2026. Die dreitägige Rundfahrt rund um Adelaide, der Hauptstatd des Bundesstaats South Australia, w
14.01.2026Auch im Jahr 1 nach Deignan und van Dijk ein beeindruckender Kader (rsn) – Mit der Übernahme der Mehrheitsanteile durch den Titelsponsor ist Lidl – Trek nun unter deutscher Flagge unterwegs. Doch nicht nur die Lizenz wurde für 2026 in Deutschland gelöst, auch
13.01.2026Vingegaard: “Glaube, dass ich nach Giro bei Tour noch besser sein kann“ (rsn) – Jonas Vingegaard hat im Rahmen der Teampräsentation von Visma – Lease a Bike am Dienstag in La Nucia in der Nähe von Calpe an der spanischen Costa Blanca offiziell bestätigt, worüber i
13.01.2026Toursiegerin Ferrand-Prévot will 2026 noch mehr gewinnen (rsn) - Pauline Ferrand-Prévot hat die Titelverteidigung bei der Tour de France Femmes als großes Saisonziel ausgegeben. Auf dem Weg dorthin absolviert die Französin ein im Vergleich zu 2025 abgesp
13.01.2026Bourlat nach Fusion: “Wir sind jetzt finanziell besser aufgestellt“ (rsn) – Mit 30 Fahrern wird das fusionierte Team Lotto – Intermarché in die Saison 2026 starten. Mit dabei sind auch die beiden Deutschen Jonas Rutsch und Georg Zimmermann, die am Montag am Medie
13.01.2026Van Aert will vom “Omloop bis Paris-Roubaix in Bestform sein“ (rsn) – Keine zwei Wochen nach seinem Knöchelbruch, den er sich beim Zilvermeecross zugezogen hatte, ist Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) wieder zurück auf dem Rad und trainiert derzeit mit
13.01.2026Jorgenson zielt voll auf die Ardennen und lässt das Pflaster aus (rsn) – Matteo Jorgenson wird trotz seiner dort sehr starken Auftritte in den vergangenen drei Jahren in der neuen Saison einen Bogen um die flämischen Kopfsteinpflasterklassiker machen und seinen