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08.02.2014 | (rsn) – Marcel Kittel (Giant-Shimano) hat bei der Dubai Tour auch die abschließende 4. Etappe gewonnen und damit seinen dritten Sieg in Folge gefeiert.
Der 25 Jahre alte Erfurter entschied am Samstag nach 120,5 Kilometern durch die Hauptstadt Dubai vor dem Wolkenkratzer Burj Khalifa, mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt, den Massensprint ganz überlegen vor dem Australier Mark Renshaw (Omega Pharma Quick Step) und dem Italiener Andrea Guardini (Astana) für sich.
Taylor Phinney (BMC) behauptete seine Gesamtführung und konnte damit erstmals in seiner Profikarriere eine Rundfahrt gewinnen. Kittel rückte noch auf Rang sechs des Gesamtklassements vor und sicherte sich zudem das Rote Trikot des Punktbesten.
„Ich bin super happy. Das ist bisher der beste Saisonstart meiner Karriere. Ich habe im Winter gut trainiert und bin sehr froh, so gut in die Saison zu kommen“, strahlte Kittel im Ziel, wo er sich zunächst völlig ausgepumpt auf den Asphalt hocken musste. „Das Finale war sehr, sehr schnell heute. Ich habe die Jungs zwei Kilometer vor dem Ziel verloren, und es war traumhaft, wie Veelers mich zurückgeholt hat und wie aus dem Nichts plötzlich auch die anderen wieder da waren“, lobte er seine Helfer.
Enttäuschend endete das Rennen dagegen für Kittels große Konkurrenten Peter Sagan (Cannondale) und Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick-Step). Der Slowake stürzte gut vier Kilometer vor dem Ziel und gab auf, der Brite konnte trotz guter Vorbereitung nicht in den Sprint eingreifen und blieb damit völlig ohne Erfolgserlebnis, obwohl ihm erstmals sein neu zusammengestellter Zug um Renshaw und den Italiener Alessandro Petacchi zur Verfügung stand.
Hinter Guardini landeten dessen Landsleute Roberto Ferrari (Lampre-Merida), Daniele Ratto (Cannondale) und Niccolo Bonifazio (Lampre-Merida). Zwischen das italienische Quartett schob sich der Russe Alexander Porsev (Katusha) auf Rang fünf. Platz acht belegte der Japaner Takashi Miyazawa (Vini-Fantini-Nippo), gefolgt vom Argentinier Lucas Sebastian Haedo (Skydive Dubai) und dem Spanier Juan José Lobato (Movistar).
Auf den ersten fünf Plätzen der Gesamtwertung gab es seit dem Auftakt-Zeitfahren keine Änderungen mehr. Phinney und sein Teamkollege Stephen Cummings (+0:15) sorgten für einen BMC-Doppelsieg, Dritter wurde der junge Däne Lasse Norman Hansen (Garmin-Sharp/ +0:17) vor Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Omega Pharma-Quick-Step/ +0:23) und dem Schweizer Fabian Cancellara (Trek/ +0:30). Kittel schob sich noch an Sagan vorbei und wurde schließlich Sechster.
Auf dem Stadtkurs durch Dubai formierten sich der Spanier Francisco Mancebo (Skydive Dubai), der Italiener Pier Paolo De Negri (Vini-Fantini-Nippo) und der Australier Jay McCarthy (Tinkoff-Saxo) zur Ausreißergruppe des Tages. Im Feld übernahm erwartungsgemäß BMC die Verfolgungsarbeit, an der sich erst nach und nach die anderen Sprinterteams auf den letzten 20 Kilometern beteiligten.
Nach dem letzten Zwischensprint des Tages, rund 22 Kilometer vor dem Ziel, nahm der Vorsprung der Spitzengruppe, der zu diesem Zeitpunkt noch gut eine Minute betragen hatte, rasant ab. Knapp zehn Kilometer später jagten die Verfolger an Mancebo, de Negri und McCarthy vorbei und schon auf den letzten zehn Kilometern begannen auf den breiten, langen Geraden die Positionskämpfe.
Fünf Kilometer vor dem Ziel hatte sich das gesamte Astana-Team an der Spitze des Feldes etabliert, und es war Giro-Gewinner Vincenzo Nibali, der die Führungsarbeit übernahm. Kurz darauf war für Sagan nach einem Sturz das Rennen beendet. Der Slowake, einer der Favoriten auf den Tagessieg blieb zwar unverletzt, schleuderte aber aus nachvollziehbaren Gründen wutentbrannt seine ohnehin an der hinteren Radaufnahme defekte Rennmaschine gegen das Absperrgitter.
Omega Pharma-Quick-Step wartete bis zwei Kilometer vor dem Ziel, bevor Martin & Co. ihren Sprintzug für Cavendish formierten. Giant-Shimano, von dem durch Kittels kleines Malheur zunächst überhaupt nichts mehr zu sehen war, kämpfte sich erst kurz vor der letzten 90-Grad-Kurve nach vorn – das aber umso erfolgreicher, denn als es auf die ziemlich genau 1.000 Meter lange Zielgerade ging, hatte Kittel noch zwei Helfer vor sich, die ihm den Sprint anzogen.
Der vierfache Tour-Etappengewinner hatte zwar ordentlich zu kämpfen, weil er schon relativ früh im Wind war. Es reichte aber, um alle seine Konkuirrenten souverän in Schach zu halten.
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