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23.09.2013 | (rsn) - Bert Grabsch geht am Mittwoch bei der Straßen-WM von Florenz als „großer Unbekannter" in das Einzelzeitfahren. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Weltmeister des Jahres 2008 in dieser Saison lediglich zwei längere Zeitfahrwettbewerbe bestritten hat, den letzten Anfang Juli bei der Österreich-Rundfahrt.
„Auch deshalb möchte ich mir kein spezielles Ergebnis zum Ziel setzen. Ich möchte einfach nur ein gutes Rennen liefern", sagte Grabsch zu Radsport News mit Blick auf seine Ziele im möglicherweise letzten WM-Auftritt seiner Karriere.
Dabei ist der 57 Kilometer lange Kurs dem 38-Jährigen wie auf den Leib geschneidert. Abgesehen von einer kleinen Steigung zu Beginn ist das Profi bretteben und mit zahlreichen langen Geraden vesehen. „Der Kurs kommt mir sicherlich entgegen", so Grabsch, der von seiner Omega Pharma-Quick-Step-Mannschaft als Ersatzfahrer für das Teamzeitfahren nominiert worden war und deshalb am Samstag auch auf der abgesperrten Strecke trainieren konnte.
Auch mit seiner Form ist der Routinier, der in der laufenden Saison auf eine recht überschaubare Anzahl von Renntagen zurückblickt, zufrieden. „Zuletzt lief es bei mir gut. Ich bin optimistisch", sagte Grabsch, der am Montag eine Vorbelastung fahren wird und es am Dienstag ruhiger angehen lassen will.
Im WM-Rennen selbst will sich der Zeitfahrspezialist aber keine Verschnaufspausen gönnen. „Will man gut fahren, dann ist das auf diesem Kurs auch nicht möglich, da es keine Abfahrten gibt, auf denen man sich erholen kann. Man muss ein konstant hohes Tempo anschlagen und hinten raus noch Reserven haben", benannte Grabsch das Erfolgsrezept.
Mit einem guten Ergebnis könnte der Neunte der diesjährigen deutschen Zeitfahrmeisterschaften auch noch einmal das Interesse einiger Teamchefs wecken, da sein zum Jahresende auslaufender Vertrag von Omega Pharma-Quick-Step nicht verlängert wurde. Grabsch hat nach eigenen Angaben diverse Angebote vorliegen, allerdings entsprechen sie nicht seinen finanziellen Vorstellungen.
„Ich verlange keine Unsummen, aber da noch viele Fahrer auf dem Markt sind, meinen einige Teamchefs, dass sie die Preise extrem drücken können. Kommt noch eine gute Offerte, dann nehme ich es an. Wenn nicht, dann höre ich auf", kündigte der seit vielen Jahren in der Schweiz lebende Wittenberger an.
Im Zeitfahren geht es Grabsch aber in erster Linie nicht um einen neuen Vertrag, sondern darum, nochmals zu beweisen, dass er noch immer zu den besten Spezialsten im Kampf gegen die Uhr gehört. „Ich will es nur mir beweisen", sagte er.
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