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04.09.2013 | (rsn) – Peter Sagan (Cannondale) war zum Auftakt der 1. Tour of Alberta (2.1) am schnellsten unterwegs. Der 23-jährige Slowake, zuletzt vierfacher Etappensieger der USA Pro Challenge im US-Bundesstaat Colorado, gewann den Prolog der sechstägigen Rundfahrt durch die Provinz im Westen Kanadas deutlich vor dem Australier Rohan Dennis (Garmin-Sharp) und übernahm damit auch die Führung in der Gesamtwertung.
„Nach Colorado habe ich mich sehr gut gefühlt und ich wollte auch hier gut abschneiden”, sagte Sagan nach seinem 19. Sieg in dieser Saison. „Mir war klar, dass der erste Tag hier sehr wichtig sein würde und habe deshalb auf den Etappensieg gehofft. Ich habe mich wirklich sehr, sehr gut gefühlt und wollte unbedingt diesen Prolog gewinnen.“
Sagan benötigte für den 7,3 Kilometer langen und anspruchsvollen Kurs durch Edmonton 8:28 Minuten und damit 13 Sekunden weniger als der Gewinner der Nachwuchswertung des Critérium du Dauphiné. „Ich bin nicht überrascht von meiner Form“, sagte Dennis, der ebenso wie Sagan bei der USA Pro Challenge im Einsatz war und zuvor noch die schwere Tour of Utah bestritten hatte. „Beides sind ziemlich schwere Rennen in der Höhe und ich habe heute den Fortschritt bemerkt, den ich durch diese Rennen gemacht habe.“
Nur eine Sekunde hinter Dennis landete der Schwede Tobias Ludvigsson (Argos-Shimano) auf Platz drei, gefolgt vom Australier Cadel Evans (BMC / +0:20) und den beiden US-Amerikanern Brent Bookwalter (BMC / + 0:21) und Chad Haga (Optum / +0:23). Platz sieben ging an den Niederländer Pieter Weening (Orica-GreenEdge / +.0:29). David Zabriskie (Garmin-Sharp) und Tom Zirbel (Optum) landeten mit je 30 Sekunden Rückstand auf den Rängen acht und neun.
Bester deutscher Starter war Patrick Gretsch (Argos-Shimano), der hinter dem Kanadier Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) Elfter wurde. Die beiden wurden zeitgleich mit den US-Zeitfahrspezialisten geführt. Gretschs Teamkollege Simon Geschke (+0:35) belegte Platz 16.
Auch wenn Sagan nun im Gesamtklassement bereits einen überraschend komfortablen Vorsprung aufweist, so gelten angesichts der kommenden schweren Etappen, die über meist hügeliges bis bergiges Terrain führen, Rundfahrtspezialisten wie Evans oder Hesjedal als Favoriten. Zu beachten sind aber auch Dennis, Ludvigsson oder Polen-Rundfahrt-Gewinner Weening.
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